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Fernseh-Kameraleute.de

Arni

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Everything posted by Arni

  1. Vielen Dank für Link, Tom. Habe die Bedienungsanleitungen entsprechend in unsere Übersicht aufgenommen.
  2. Hallo Robert, ich habe mich in der Sache nochmal umgehört. Eine patente Lösung für das Problem scheint es noch nicht zu geben. Man müsste es selbst entwerfen und ausprobieren. Für Filmkameras werden ja zwecks Dämmung des Laufgeräusches sogenannte Barneys eingesetzt. Das sind im Prinzip Überwurfhüllen mit schallschluckenden Eigenschaften, die man bei Filmverleihen mieten kann. Wenn es einem gelänge diese Barneys mit, sagen wir Kupfer auszukleiden, hätte man sicher eine ganz wirksame Abschirmung gegen Elekromagnetische Felder geschaffen. Man muss halt etwas rumexperimentieren damit. Erste Anlaufstellen für das Kupfer wären sicher Conrad (doppelseitige Leiterplatten) und natürlich die Baumärkte. Kannst dich ja mal melden, falls du was wirksames hinbekommen hast. Wahrscheinlich könnte man damit sogar ein Geschäft machen, wenn man sowas serienreif austüftelt und dann am Markt anbietet.
  3. Hallo Robert, zunächst einmal heisse ich dich herzlich willkommen im Forum und wünsche dir ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009. Nun zu deinem interessanten Phänomen. Tatsächlich ist es möglich, dass beim Magma-Aufstieg durch thermische Einwirkungen lokale Änderungen des Magnetfeldes auftreten können. Dies wäre eine mögliche Erklärung für den Totalausfall deiner Kamera. Allerdings ist es verwunderlich, dass dies nur bei einem bestimmten Hersteller auftritt und bei dem anderen nicht. Vielleicht liegt es wirklich an der unterschiedlichen Elektronik bzw. deren Abschirmung gegen elektromagnetische Felder. War denn die zweite ausgefallene Mühle auch von Panasonic?
  4. Das ist doch schonmal eine wertvolle Information für die ich mich herzlich bei dir bedanken möchte. Wir müssen uns also um die Aufnahmetechnik generell keine Sorgen machen - ich schliesse da jetzt einfach auch mal pauschal die Tonausrüstung mit ein, da ja dort meines Wissens auch keine kritischeren Bauteile verarbeitet werden, als in einer Fernseh-Kamera. Und wie sieht es mit den Bändern aus? Wurden die Kassetten auch geröntgt, und haben die das fehlerfrei überstanden? Lieber Gruß in die Hauptstadt Arni
  5. Da ich gerade gestern in den Genuss kam für einen Fernsehbeitrag in der radiologischen Abteilung eines Krankenhauses drehen zu dürfen, möchte ich die Gelegenheit ergreifen, stellvertretend für alle anderen Kollegen da draussen, die Frage in den Raum zu stellen wie gefährlich sich denn nun das Arbeiten in unmittelbarer Nähe eines röntgenstrahlenemittierenden Gerätes insbesondere für Kamera und Bandmaterial darstellt? Das radiologische Personal vor Ort meinte ja, dass es keinerlei Probleme mit der elektromagnetischen Strahlung für unsere Fernsehkamera geben würde. Dazu wäre die Strahlung, die übrigens in der Nähe der karzinogenen UV-Strahlung liegt, zu gering. Allerdings sollten wir, also Assi und ich, die vorgeschriebenen Bleiwesten überziehen, wenn wir während des "Beschusses" im Raum bleiben wollten. Wie sehen eure Erfahrungen mit diesem Thema aus? Hattet ihr nach solch einem Dreh schonmal defekte Kameras oder beschädigte Videobänder bzw. Speicherchips? Wie sieht es auf Flughäfen aus? Dort wird ja auch unter anderem Röntgenstrahlung (X-ray) zur Durchleuchtung des Gepäcks angewendet. Gibt es da von eurer Seite Erfahrungen?
  6. Liebe Kolleginnen und Kollegen, verehrte Gäste, mit dem heutigen Tag hat das allseits beliebte 'Forum für Bildgestaltung und Kameratechnik' seinen Betrieb eingestellt. Das kamera-board.de werden viele von uns schmerzlich vermissen. War es doch eine stets verlässliche Anlaufstelle für die vielen Fragen, die uns Bewegtbildgestalter beschäftigten, sowie eine angenehme Diskussionsplattform, um unter Gleichgesinnten angeregte Dispute führen zu können. An dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an André und sein Team für ihr zurückliegendes Engagement und die respektverdienende geleistete Arbeit. Gerade für diejenigen unter euch, die sich beruflich oder privat der szenischen Bildaufnahme verschrieben haben, entsteht nun an dieser Stelle ein klaffendes Loch in der deutschsprachigen Forenlandschaft. Ob es Nachfolgeprojekte in dieser dagewesenen Qualität in absehbarer Zukunft geben wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch völlig unklar. Die Kollegen der publizistischen Bild- und Tonaufnahme trifft es dagegen weniger hart. Fernseh-Kameraleute.de sieht seine Aufgaben in Zukunft darin, sich um eure Belange zu kümmern und euch eine - wenn ihr so wollt - virtuelle Heimat zu bieten. Ihr seid also hiermit herzlich eingeladen euch häuslich niederzulassen und Teil unserer Community zu werden - ganz egal, ob als still mitlesendes Mitglied oder aber als aktive® Mitgestalter(in). Tretet also ein, lasst euch nieder und fühlt euch wohl! Die Kekse und was zu Trinken findet ihr übrigens in unserem Stammlokal Industrielles Licht und Magie. Herzlichst Euer Arni
  7. Wir alle benötigen für die verschiedenen Arbeitsabläufe und Bedürfnisse am Computer eine Vielzahl an unterschiedlichen Programmen. Für professionelle Software-Lösungen kann man heutzutage sehr viel Geld ausgeben oder aber man sieht sich nach einer kostenfreien Alternative um. Das Internet bietet uns hierfür eine immer grösser werdende Auswahl. Und nur weil 'Freie Software' nichts kostet, bedeutet das nicht unbedingt, dass diese Anwendungen in Sachen Leistung ihren kostenpflichtigen Konkurrenten unterlegen sind. Im Gegenteil. Viele dieser frei angebotenen Helfer können den 'Großen' durchaus das Wasser reichen. Fernseh-Kameraleute.de unterstützt die Philosophie der frei verfügbaren Software und möchte euch hier eine aktuelle Empfehlung der wichtigsten Vertreter dieser Gattung präsentieren. Selbstverständlich sind wir für Ergänzungen eurerseits offen. Solltet ihr also positive Erfahrungen mit einem hier noch nicht gelisteten Programm gemacht haben, lasst es uns bitte wissen. Audio (Bearbeitung und Player) Audacity - Tonbearbeitungsprogramm mit vielen nützlichen Funktionen. WinAmp - Verbreiteter Musikplayer, der sich optisch den individuellen Bedürfnissen anpassen lässt. Bildbearbeitung GIMP - Kostenfreie Alternative zu Adobe Photoshop. Browser Mozilla Firefox - Meisstgenutzter Internetbrowser in Europa. Opera - Belegt in europäischen Rankings Platz drei unter den verbreitetsten Browsern und ist nach aktuellen Analysen der sicherste und schnellste seiner Art. Bürosoftware OpenOffice - Die freie Alternative zu Microsofts Office-Anwendungen. eMail Mozilla Thunderbird - Die aus dem Hause Mozilla stammende Alternative zu Outlook Express. Das leistungsstarke eMail-Verwaltungsprogramm lässt keine Wünsche offen. Kommunikation Trillian Astra - Der werbefreie und leicht zu bedienende Instant Messenger unterstützt die Protokolle AIM, ICQ, IRC, MSN, YIM, Skype, MySpaceIM, Google Talk, Jabber/XMPP, Facebook, Twitter, Bonjour, POP3 Mail und IMAP Mail. Das Chat-Programm lässt sich darüberhinaus auch optisch den eigenen Bedürfnissen anpassen. Komprimierung 7-Zip - Das freie Komprimierungsprogramm packt und entpackt jedes heute gängige Format und bietet sein eigenes leistungsstarkes .7z-Format an. Sicherheit AntiVir - Bekämpft zuverlässig Computerviren auf ihrem System. Ad-Aware - Findet und entfernt Spionagesoftware von ihrem Computer. ZoneAlarm - Einfach zu bedienende Firewall schützt ihr System vor Angriffen von aussen. Video VCL Media Player - Spielt alle gängigen Videoformate ab und fällt durch seine einfach gehaltene Bedienoberfläche positiv auf.
  8. Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, als ich mir dieser Tage die diesjährigen Produktneuvorstellungen von der IBC zu Gemüte führte, beeindruckte mich eine Präsentation ganz besonders und ich möchte euch diese hochinteressante Innovation aus dem Hause ARRI keinesfalls vorenthalten, da sie die Arbeit mit Licht in absehbarer Zukunft in positiver Weise verändern könnte. Sollte das neue LED-Lichtsystem der Münchner die in diesen Tagen beginnende Testphase mit Erfolg überstehen und das System in den produktiven Einsatz gelangen, können wir wohl in Zukunft auf die Mitnahme von Filterfolien und Diffusionsmaterialen aller Art verzichten. Dann liessen sich nämlich sowohl die Farbtemperatur (2.000 - 20.000 °K), als auch die Lichtstärke über ein Bedienpanel direkt am Leuchtkörper einstellen. Ausserdem wird man mit diesem innovativen System auch jegliches farbliche Effektlicht realisieren können. Wahlweise können Farbton und -sättigung manuell eingestellt oder aber über eine im Steuergerät gespeicherte Filterbibliothek die gewünschte Farbfolie direkt abgerufen werden - 'Golden Amber' auf Knopfdruck gewissermaßen. Im Augenblick können die LED-Module mit Vorsätzen für Soft- oder Spotlicht bestückt werden. Weitere Entwicklungen sind angedacht. Insgesamt 20 Koffereinheiten stehen ab sofort in den ARRI Rental-Filialen zum Ausprobieren bereit. Einen lesenswerten Artikel nebst kurzem Film mit weiterführenden Informationen findet ihr übrigens hier. Es ist schon beachtlich, welche Errungenschaften wir in der Film- und Fernsehtechnik miterleben dürfen. Vielleicht bekommen wir ja eines Tages den selbst illuminierenden Schauspieler/ Moderator, was wohl der Traum eines jeden Kameramannes sein dürfte. Doch werden wir das wohl leider nie erleben
  9. Wie die meissten von euch schon mitbekommen haben dürften, hat das Bundeszentralamt für Steuern damit begonnen jeder Bundesbürgerin und jedem Bundesbürger eine neue 11stellige Steuer-ID zuzustellen. Das lebenslang geltende Personenkennzeichen könnte in naher Zukunft nicht nur von den Finanzämtern, sondern auch von anderen Behörden gespeichert und entsprechend verwendet werden. Sogar von einer Weitergabe an ausländische Stellen wird gesprochen. Die Humanistische Union sieht darin einen Einstieg in die zunehmende Vernetzung staatlicher Datensammlungen und hat eine Musterklage (Az. 2 K 2822/08) gegen die neue, einheitliche Steueridentifikationsnummer beim Finanzgericht Köln eingereicht. Wie man sich persönlich gegen das vom Staat verordnete Personenkennzeichen wehren kann, erklärt die Humanistische Union auf ihrer Internetpräsenz. Im Prinzip werden zwei verschiedene Wege aufgezeigt, seinem Protest Ausdruck zu verleihen. Es kann entweder der mit Kosten verbundene Weg, eine Feststellungsklage vor dem Finanzgericht Köln einzureichen, beschritten werden oder aber der weniger zwingende Weg eines einfachen Protestschreibens, auf welches man sich im Falle einer erfolgreichen Musterklage berufen kann. Die jeweiligen Vorlagen stehen dort zum kostenlosen Download bereit.
  10. Einstellen eines S/W-Monitors (Suchermonitor) Die Einstellung eines Schwarz/Weiß-Monitors wie z.B. eines Suchermonitors an der Kamera erfolgt stets mit Hilfe des Farbbalkens (Color Bars). Zuerst wird mithilfe des Helligkeitsregler (Brightness) der schwarze Balken ganz rechts so eingestellt, dass gerade noch eine Zeichnung zu erkennen ist. Der so genannte Schwarzwert sollte messtechnisch bei 3% des gesamten Bildsignals (fernseh-technisch: Bildaustastsignal, kurz: BA) liegen! Anschließend erfolgt mit dem Kontrastregler (Contrast) die Einstellung der Verstärkung (Gain) unter Beobachtung des weißen Balkens ganz links. Dieser ist an die hellste Lichtquelle bzw. leuchtende Fläche, also an die - wie wir sagen - maximale Umgebungsleuchtdichte, anzupassen. Gegebenenfalls ist der Vorgang zu wiederholen bis man eine optimale Abstimmung gefunden hat. Die Einstellung des Suchermonitors muss bei jedem Drehortwechsel mit veränderten Lichtverhältnissen erfolgen, da sich das Auge an die Umgebungsleuchtdichten anpasst, nicht aber der Monitor! Da der verantwortliche Kameramann das Bild im Sucher nach belichtungstechnischen Aspekten beurteilen und abnehmen muss und sich seine Augen durch eine ganz individuelle Lichtempfindlichkeit von anderen unterscheiden, ist es unabdingbar, dass er selbst die Einstellung des Suchers für seine speziellen Erfordernisse vornimmt. Einstellen eines Farb-Monitors Im ersten Schritt wird die Farbe komplett herausgenommen. Dies geschieht entweder am Chromaregler oder am so genannten COLOR-OFF Schalter. Außerdem bringen wir den Monitor in den Under Scan-Modus, wodurch wir das gesamte Kamerabild und ein Teil des Cache (Rahmung) sehen können. Nun erfolgt die Einstellung wie bei einem S/W-Monitor. Also erst den Schwarzwert mithilfe des Helligkeitsreglers und anschließend die Verstärkung mithilfe des Kontrastreglers einstellen. Für die korrekte Kalibrierung der Farbsättigung gibt es zwei gebräuchliche Verfahrensweisen. Die schnelle BLUE ONLY-Variante oder die genauere aber auch zeitaufwendigere Lupen-Variante. BLUE ONLY-Variante: Nachdem wir die COLOR OFF-Schaltung wieder deaktiviert haben, schalten wir nun in den BLUE ONLY-Status. Nun wird die Farbsättigung mit Hilfe des Farbreglers (CHROMA) soweit erhöht, bis die drei schwarzen Balken an Position 3, 4 und 7 (cyan, magenta und blau) gerade so den Graubereich verlassen und einen übereinstimmenden Schwarzwert erreicht haben. Abschließend ist der BLUE ONLY-Status wieder zu deaktivieren und das nun vorliegende unverfälschte Farbbalken-Bild endgültig vom lichtsetzenden Kameramann auf seine Wiedergabe-Treue abnehmen zu lassen. Ein nachträgliches Verstellen eines Reglers am Monitor kann zu nicht unerheblichen Auswirkungen für die Bildbeurteilung und damit zur Bildaufnahme führen! Lupen-Variante: Hier wird nach Beendigung der S/W-Einstellungen die Farbsättigung soweit erhöht, dass im Purpurbalken gerade so keine grünen Punkte (Pixel) mehr wahrzunehmen sind. Der Purpurbalken wird hierbei mit einer Lupe (in Ermangelung derselben tut es auch die extubierte Sucherlupe des Viewfinders) beobachtet um zu bestmöglichen Ergebnissen zu gelangen. Auch hier muss das Endergebnis vom lichtsetzenden Kameramann abgenommen werden, da er allein die Verantwortung für das aufgenommene Bild trägt.
  11. Für alle Tonverantwortlichen hier mal eine Übersicht von Bedienungsanleitungen zu den gängigsten mobilen Mischern und portablen Aufnahmegeräten. Die Übersicht möchte bitte von euch vervollständigt bzw. aktualisiert werden. Einfach euren Vorschlag hier posten und die Liste wird entsprechend aktualisiert. Vielen Dank! Fostex PD-6 Sound Devices 302 Sound Devices 442 Sound Devices 552 SQN-2S SQN-3M SQN-4S mini SQN-5S Wendt X2 - X5, deutsch
  12. Vorbemerkung: Die folgende Beschreibung stammt nicht vom Hersteller und wurde von mir während mehrerer Reinigungsaktionen am Gerät sorgfältig erarbeitet. Wir übernehmen keine Haftung für eventuell auftretende Schäden, die beim Reinigungsvorgang anhand dieser Anleitung auftreten! Kassette entfernen, den Kassettenschacht schließen und die Kamera ausschalten. Falls vorhanden, die Gummiabdeckungen der BNC-Buchsen entfernen. Die vier Kreuzschlitzschrauben der kassettenseitigen Abdeckplatte lösen. Dann die linke der beiden im Kassettenfach befindlichen Schrauben lösen. Die rechte Schraube wird nicht angerührt! Nun nehme man mit äußerster Vorsicht die Abdeckplatte vom Kamerakörper ab. Danach die Kamera wieder einschalten. Mit dem linken Daumen leicht auf den metallenen Bügel drücken, der eben noch durch die zuletzt gelöste Schraube mit dem Kassettenschachtdeckel verbunden war. Jetzt die EJECT-Taste drücken und den Winkel langsam rauskommen lassen. Wenn sich der Kassettenschacht geöffnet hat, den Winkel loslassen. Die Kamera ausschalten. Links vom Kopfrad befinden sich von oben nach unten der FE-Kopf, der Löschkopf, der CTL-Kopf und der Cue/TC-Kopf und die einzelnen Führungsrollen. Diese werden mit einem Putzstäbchen unter Verwendung von Isopropanol (Isopropylalkohol, mindestens 70 %) gereinigt. Der Bandeinlauf / Bandauslauf und die Kante zur Bandführung befinden sich unterhalb des rotierenden Teiles der Kopftrommel. Die Reinigung erfolgt auch hier mit einem Putzstäbchen und Isopropanol. Es ist darauf zu achten, die Videoköpfe mit dem Putzstäbchen nicht zu beschädigen. Die Kamera einschalten. Zum Reinigen des Kopfrades den Kassettenschacht schließen. Dazu die beiden Winkel mit beiden Daumen gleichzeitig drücken, bis der Fädelmechanismus seine Prozedur abgeschlossen hat. Die Kamera ausschalten. Das im Reinigungsset befindliche Tuch stramm um den Zeigefinger legen und mit Isopropanol befeuchten. Den Finger mit leichtem Druck auf die Lauffläche des Kopfrades legen und das Kopfrad mit der anderen Hand langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen. Die Platine auf dem Kopfrad möglichst nicht berühren. Wenn sich das Tuch schwarz färbt den Vorgang solange wiederholen, bis keine Verschmutzung mehr sichtbar wird. Den Kassettenschachtdeckel von unten in seine Position bringen und wieder anschrauben. Kamera anschalten, das Kassettenfach mit der EJECT-Taste öffnen und die beiden oberen Schrauben noch einmal nach Sicht auf richtigen Halt überprüfen. Hinweis ! Die Reinigung der Video-Köpfe sollte mindestens einmal in drei Monaten erfolgen. Spätestens wenn im Kamera-Display die Fehlermeldung 'RF' erscheint, ist eine gründliche Reinigung der Kopftrommel akut von Nöten! Eher kann und darf mit dieser Kamera nicht weitergedreht werden. Videoköpfe sollten nie mit sogenannten Reinigungs-Kassetten gereinigt werden ! Grund : 10 Sekunden Laufzeit einer Reinigungs-Kassette ergeben eine Abnutzung der Kopftrommel, welche 200!!! normalen Betriebstunden entspricht.
  13. Vorbemerkung: Die folgende Beschreibung stammt nicht vom Hersteller und wurde von mir während mehrerer Reinigungsaktionen am Gerät sorgfältig erarbeitet. Wir übernehmen keine Haftung für eventuell auftretende Schäden, die beim Reinigungsvorgang anhand dieser Anleitung auftreten! Kassette entfernen, den Kassettenschacht schließen und die Kamera ausschalten. Die zwei Schrauben am Kassettenfach entfernen und die Abdeckung nach oben ziehen und entfernen. Die Gummi-Abdeckung über den vier BNC-Buchsen abziehen. Die Kamera einschalten. Mit zwei Fingern den Kassettenschacht an den oberen beiden Winkeln festhalten und die EJECT-Taste drücken. Wenn sich der Kassettenschacht geöffnet hat, die beiden Winkel loslassen. Kamera ausschalten. Die vier Schrauben der großen Platinen-Abdeckwand lösen und die Seitenwand vorsichtig über das herausragende Kassettenfach abnehmen. Links und unterhalb des Kopfrades befinden sich die Audioköpfe, der CTL-Kopf, der Löschkopf und die einzelnen Führungsrollen. Diese werden mit einem Putzstäbchen unter Verwendung von Isopropanol (Isopropylalkohol, mindestens 70 %) gereinigt. Ganz unten im Kassettenfach befindet sich die kleine Kopftrommel. Diese mit einem trockenen Putzstäbchen behutsam im Uhrzeigersinn drehen und dabei mit einem mit Isopropanol benetzten zweiten Stäbchen die Trommel unter leichtem Druck säubern. Die Seitenwand wieder vorsichtig über das geöffnete Kassettenfach fädeln und mit seinen vier Schlitzschrauben an der Kamera befestigen. Kassetten-Abdeckung wieder von oben nach unten in die Halterung schieben und festschrauben. Die beiden Schrauben nach Sicht auf ordentlichen Halt überprüfen. Die Gummi-Abdeckung auf die vier BNC-Buchsen stecken. Die Kamera einschalten. Den Kassettenschacht schließen. Hinweis ! Die Reinigung der Video-Köpfe sollte mindestens einmal in drei Monaten erfolgen. Spätestens wenn im Kamera-Display die Fehlermeldung 'RF' erscheint, ist eine gründliche Reinigung der Kopftrommel akut von Nöten! Eher kann und darf mit dieser Kamera nicht weitergedreht werden. Videoköpfe sollten nie mit sogenannten Reinigungs-Kassetten gereinigt werden ! Grund : 10 Sekunden Laufzeit einer Reinigungs-Kassette ergeben eine Abnutzung der Kopftrommel, welche 200!!! normalen Betriebstunden entspricht.
  14. Da ich gerade bei frischen Kamera-Assistenten immer wieder leichte Unsicherheiten hinsichtlich der korrekten Einstellung des Auflagemaßes beobachte, möchte ich hiermit versuchen eine verständliche Anleitung für die Allgemeinheit anzubieten. Die Flanschbrennweite, auch Auflagemaß genannt, ist der konstruktionsbedingte Abstand der Austrittspupille eines Objektives zur Bildebene einer Kamera, den es vor jedem Dreh-Einsatz und zusätzlich beim Objektivwechsel einzustellen bzw. zu überprüfen gilt, da man sonst bei jeder Brennweitenänderung (Zoom) mit massiven Einbußen der Bildschärfe rechnen kann. Die drei wichtigsten Grundvoraussetzungen bei denen die korrekte Einstellung des Auflagemaßes am besten verifizierbar ist, lauten wie folgt: offene Blende zugeschalteter Brennweitenverdoppler soweit vorhanden ein Abstand der Kamera zum Siemensstern von 3 Metern Perfektionisten sei es gestattet die Eintrittspupille des Objektivs mit dem Siemensstern in eine Ebene zu bringen, um ovale Verzeichnungen des Unschärfekreises zu unterbinden. Eine weitere zusätzliche Hilfe beim Einstellen der Flanschbrennweite ist ein Anheben des Peaking-Wertes am Sucher. Und nun zum Ablauf der Prozedur. Nachdem man sich davon überzeugt hat, dass ein eventuell vorhandener Makro-Einstellring ordnungsgemäß eingerastet ist, fahre man zunächst in die maximale Brennweite und visiere den Punkt des Sterns an bei dem alle sich verjüngenden Strahlen, je nach Modell zusammen bzw. auf einen weißen Kreis hinlaufen. Nun stelle man am Fokussierring des Objektivs die Schärfe ein. Das Bild ist dann am schärfsten wenn der Durchmesser des sichtbaren Unschärfekreises am kleinsten erscheint. Als nächstes fahre man zurück in die kürzeste Brennweite, lasse aber den Verdoppler weiterhin vorgeschaltet. Es ist jetzt mit Hilfe des Flanschbrennweiten-Einstellrings zu überprüfen, ob man auch jetzt noch den kleinstmöglichen Unschärfekreis vor sich hat. Dazu drehe man mit viel Gefühl den Flanschbrennweitenring im und gegen den Uhrzeigersinn bis man davon überzeugt ist den kleinstmöglichen Unschärfekreis eingestellt zu haben. Nachdem man nun den besagten Ring mit Hilfe der Arretier-Schraube wieder fixiert hat, kehrt man zurück in die längste Brennweite und stellt durch minimale Drehbewegungen am Fokussierring fest, ob man sich immer noch im grünen Bereich befindet was den Unschärfekreis angeht. Diese Prozedur wiederhole man nun solange bis sich ein zufrieden stellendes Gesamtergebnis eingestellt hat. Am Ende des Vorgangs vergesse man nicht die Arretier-Schraube des Flanschbrennweiten-Einstellrings zu befestigen und den Verdoppler herauszunehmen.
  15. Arni

    Unsere Banner

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, hier findet ihr eine kleine Auswahl an Bannern, welche ihr je nach Belieben für eure Signatur in diesem oder auch in anderen Foren verwenden könnt, um uns Fernseh-Kameraleute auch anderswo bekannter zu machen. Eure Signatur könnt ihr übrigens in euren Einstellungen unter dem Menüpunkt Signatur erstellen und anpassen. Im folgenden seht ihr das jeweilige Beispielbild und darunter den BBCode und den HTML-Code, wie er in vielen Foren bzw. anderen Websites benutzt wird. BBCode: [url="https://www.fernseh-kameraleute.de"][img=https://www.fernseh-kameraleute.de/banner.png][/url] HTML-Code: <a href="https://www.fernseh-kameraleute.de"><img src="https://www.fernseh-kameraleute.de/banner.png" /></a>
  16. Da es zu meinen größten Hobbys zählt und Musik ja ohnehin der beste Freund des bewegten Bildes ist, liegt mir besonders daran hierzu auch ein entsprechendes Thema zu eröffnen. Also, welche Filmmusiken haben es euch besonders angetan bzw. wie heißen eure Lieblingskomponisten? Eine ultimative Nr. 1 gibt es für mich nicht, da es soviele unterschiedliche Werke gibt, welche alle für sich selbst dazu beigetragen haben, einem großartigen Film ihre unvergesslichen Melodien zu schenken. John Williams (Der weiße Hai, E.T., Star Wars, Jurassic Park, Indiana Jones, Schindlers Liste, Soldat James Ryan und vieles mehr) Hans Zimmer (Backdraft, The Rock, Fräulein Smillas Gespür für Schnee, The Ring, The Da Vinci Code, Illuminati) Howard Shore (Der Herr der Ringe Trillogie) James Horner (Troja, Braveheart, Aliens) John Barry (Der mit dem Wolf tanzt, Jenseits von Afrika, einige ältere Bond-Filme) Klaus Doldinger (Das Boot, Die Unendliche Geschichte, diverse deutsche Serien, darunter auch Tatort) Alan Silvestri (Forrest Gump, The Abyss) Ennio Morricone (Es war einmal in Amerika, Spiel mir das Lied vom Tod, uvm.) Danny Elfman (Sleepy Hollow, Edward mit den Scherenhänden) David Arnold (Startgate - Der Film, diverse neuere Bond-Filme) Jerry Goldsmith (Alien, Die Mumie, Das Geisterschloß, Der Anschlag)
  17. Nehmt Platz und geniesst prasselnde Kaminfeuer, Malzbier und gut abgehangenes Fleisch. Hier könnt ihr euch nach Feierabend mit netten Kollegen über die Dinge des (Berufs-)Lebens unterhalten.
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