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Fernseh-Kameraleute.de

Arni

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Everything posted by Arni

  1. Die Musik für David Finchers neuen Film über einen soziophatischen Nerd, der mit Facebook das weltgrößte soziale Netzwerk erschuf.
  2. Willkommen im Forum, Chris! Zu spät bist du mit deinem Beitrag keinesfalls. Themen wie diese sind ja auch noch in fünf Jahren relativ aktuell und ich bin mir sicher, das du damit noch vielen verzweifelten Ton-Menschen in Zukunft helfen wirst. Das Internet ist zwar als schnelllebig bekannt, aber auch seine Nachhaltigkeit sollte nie unterschätzt werden. Ich freue mich immer sehr darüber, wenn wertvolle Praxis-Erfahrungen hier im Kollegenkreis geteilt werden. Ganz besonders interessant finde ich es, wenn sie aus Produktionen stammen, die man selbst gern im Fernsehen verfolgt.
  3. Habt ihr das heute mitbekommen? Kurz nach dem 2:0 für die Argentinier kam es zu einer - sagen wir rotwürdigen Tätlichkeit durch Gabriel Heinze. Aber das Opfer war nicht wie man vermuten könnte ein mexikanischer Gegenspieler, sondern der Steadycam-Operator am Spielfeldrand. Allerdings muss man zu Heinzes Verteidigung sagen, dass die Kamera auch etwas zu nah am jubelnden Argentinien-Pulk dran war und die Verärgerung nach dieser sicher schmerzhaften Kollision nachvollziehbar ist. Aber urteilt selbst. Film ab...
  4. Manche werden das ominöse, quadratisch-kleine, weiße f auf blauem Hintergrund schon entdeckt haben, das sich da still und heimlich auf unserer Startseite, rechts im Infobereich eingeschlichen hat. Die Web 2.0-Affinen unter uns wissen selbstverständlich längst, dass sich hinter diesem so unscheinbar daher kommenden Piktogramm das weltweit größte und nicht ganz unumstrittene soziale Netzwerk Facebook verbirgt. Die Abwägung darüber, ob wir sowas überhaupt brauchen und ob wir uns diesem aufkommenden Hype - die Älteren unter uns werden es sicher als Schnick-Schnack abtun - willenlos anschließen sollten, habe ich sehr ernst genommen und bin nach langer Zeit des Grübelns über das Für und Wider zu dem Schluss gekommen: "Kann zumindest nicht schaden..." Da nach jetzigen Erkenntnissen keine erkennbaren Nachteile durch eine derartige Präsenz zu befürchten sind, habe ich also unser "globales Aussenstudio" in Betrieb genommen, in der Hoffnung dadurch erstens noch mehr Kamerakollegen da draussen zu uns zu lotsen und zum anderen denjenigen, die "FB" sowieso schon aktiv nutzen, die Möglichkeit zu bieten immer zeitnah über die neuesten Ereignisse hier bei uns informiert zu werden. Über eine rege Betätigung des "Gefällt mir"- und "Teilen"-Buttons würde ich mich daher sehr freuen. Für weitere Anregungen oder Fragen zu diesem Thema stehe ich jederzeit gern zur Verfügung. --> Zu unserem Außenstudio in Übersee...
  5. Anfang diesen Jahres haben Sony Professional, Sky und Telegenic erstmalig ein Fußballspiel live in Farbe und 3D übertragen. Die Spiele waren in einigen ausgewählten Pubs zu sehen. Hier ein kleiner Videobericht...
  6. Die Ministerpräsidenten-Konferenz hat sich am gestrigen Mittwoch weitestgehend auf das von Paul Kirchhof erstellte Gutachten zur geräteunabhängigen Rundfunkgebühr geeinigt. Damit sollen ab dem 1. Januar 2013 alle Haushalte und Betriebsstätten eine Abgabe entrichten, unabhängig davon, ob Empfangsgeräte vorhanden sind oder nicht. Der monatliche Beitrag für private Haushalte soll sich dabei nicht wesentlich vom derzeitigen Grundbetrag von 17,98 € wegbewegen. Bei Unternehmen wird dagegen die Größe zur Berechnung ihrer Abgabe herangezogen. Unklar ist hingegen, ob künftig auch Hartz IV-Empfänger ihren Beitrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk leisten müssen. Kirchhofs Gutachten sah dies jedenfalls vor, wobei das Geld vom Staat übernommen werden sollte. Vertreter der Anstalten äußerten sich bislang positiv zur geplanten Reform und sehen dadurch keine finanziellen Nachteile für die Sender. Das angedachte generelle Werbeverbot wurde fürs erste in ein auf Sonn- und Feiertage begrenztes, sowie an allen anderen Tagen auf ein Werbeverbot ab 20.00 Uhr abgemildert. Eine Ausnahmeregelung hierfür wurde allerdings für große Sportveranstaltungen vereinbart. Der sonntägliche Tatort wird also ab 2013 ohne den bekannten Belfast Child-Jingle einer deutschen Biermarke auskommen müssen.
  7. Verfassungsrechtler Paul Kirchhof hat gestern sein Gutachten über eine mögliche Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen vorgestellt. Seinem Modell zufolge wird die Abgabe künftig pro Haushalt fällig und nicht mehr wie bislang gerätebezogen. Es würden dann insgesamt mehr Menschen zahlen, als bisher, da auch Haushalte ohne Fernseher und Computer zur Abgabe herangezogen würden. Für sozial schwache Haushalte empfiehlt Kirchhof einen Wohngeldzuschuss von 18 Euro je Monat, so dass auch diese bislang befreite Klientel wieder an der Finanzierung von ARD und ZDF beteiligt werden könnte. Eine Begründung warum sich nach seinem Modell in Zukunft auch Menschen ohne Empfangsgerät an der Rundfunkgebühr beiteiligen sollen, gibt er wie folgt: "Eine Finanzierung der allgemein zugänglichen Quelle belastet grundsätzlich jedermann im Einwirkungsbereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, weil er den Vorteil hat, nach individuellem Belieben auf diese Quelle seiner Information, Meinungsbildung, Unterhaltung und kulturellen Anregung zurückzugreifen." Damit fällt für ihn die Abgabe nicht erst durch die Nutzung des Angebots an, sondern bereits für die Her- und Bereitstellung desselben. Somit würde auch positiven Nebeneffekten Rechnung getragen, die zum Beispiel entstehen, wenn die Öffentlich-Rechtlichen durch investigativen Journalismus Unrechtmäßigkeiten aufdecken, die dem Verbraucher bzw. Betroffenen zugute kommen, selbst wenn er selbst nicht fern sieht. Das Gutachten, welches zur kommenden Ministerpräsidentenkonferenz am 9. Juni auf der Tagesordnung stehen wird, fand bereits gestern eine überwiegende Zustimmung sowohl von der Politik als auch von Seiten der Senderverantwortlichen. Ob sich Kirchhofs Vorlage als solide Handlungsgrundlage für die Ausarbeitung eines beschlussfähigen Papiers erweisen wird, bleibt abzuwarten. Eine Reform des Abgabemodells könnte frühestens mit der nächsten Gebührenperiode ab 2013 umgesetzt werden.
  8. Die XXI. Olympischen Winterspiele gehen am kommenden Sonntag im kanadischen Vancouver zu Ende und bei aller Euphorie über den lang herbeigesehnten offiziellen Start des Regelbetriebs des hochauflösenden Fernsehens (HDTV) für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland bleibt doch trotzdem einmal mehr die Frage offen, auf welchen Standard sich ARD und ZDF nun festlegen sollen. Bislang sind sich die Verantwortlichen darüber einig gewesen, dass gerade bei Sportübertragungen 50 Vollbilder pro Sekunde geeigneter für die zeitliche Auflösung wären, als die 50 bzw. 59,94 Halbbilder vom Full-HD-Format 1080i. Dieser Argumentation, die übrigens auch von der EBU (European Broadcasting Union) vertreten wird, könnte man sich auch vorbehaltlos anschließen, wenn man es mit einer von der Aufnahme bis zum fertigen Fernsehbild geschlossenen Produktionskette zu tun hätte. Leider sieht es aber nunmal so aus, dass die HDTV-Bilder vor Ort in der Regel im 1080i-Format produziert und zur Verfügung gestellt werden, da die überwiegenden Mehrheit der Sender weltweit in Full-HD senden. Für ARD HD und ZDF HD bedeutet dies konkret, dass sie das hochaufgelöste Format (1920x1080 Pixel, 59,94 Halbbilder) in ihren weniger hochaufgelösten Standard (1280x720 Pixel, 50 Vollbilder) konvertieren müssen, wobei es zwangsläufig zu Qualitätsverlusten kommt. Dazu kommt noch, dass das hochauflösende Fernsehgerät mit dem Full-HD-Label im Wohnzimmer von Opa Paluschke das eben runtergerechnete 720p-Bild wieder zurück auf 1080i aufbläst, was wiederum enorme Einbußen für die Bildqualität bedeutet. Da kommt es nicht ganz überraschend, dass enttäuschte HDTV-Konsumenten jetzt sogar eine Online-Petition gestartet haben und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dazu aufrufen sich endlich für den internationalen Standard zu entscheiden. 1080i bei ARD+ZDF jetzt!, so lautet die Forderung der mittlerweile mehr als 4000 Unterzeichner. Betrachtet man darüber hinaus weitere bevorstehende Großproduktionen wie die ebenfalls in 1080i produzierte Fußball-Weltmeisterschaft in Afrika sowie auch die Fußball-Bundesliga in Deutschland, so schwinden die guten Argumente für ein Festhalten an 720p ziemlich rasch und sollten genug Anstoß für ein Überdenken der bisherigen Position geben. Auch szenische Produktionen arbeiten nach wie vor überwiegend mit 24 oder 25 Vollbildern. Diese würden sich sehr leicht in die 50 Halbbilder von 1080i umwandeln lassen. Bei der Normenwandlung zum sogenannten Half HD würden hingegen einfach Bilder wiederholt werden, was keine Vorteile bietet. Einen Ausweg aus dieser Zwickmühle würde vielleicht das Format 1080p bieten, welches die Vorteile beider System-Kontrahenten vereint. Doch da sieht man beim ZDF momentan keine Chance für eine zeitnahe Umstellung. Zwar seien erste Fernsehkameras verfügbar, die in diesem Format aufnehmen könnten, andererseits fehlten aber für den Sendebetrieb noch wichtige Glieder in der Produktionskette. Wir als Kameraleute sollten aus unserem eigenen Anspruch heraus in jedem Fall für das höchstauflösende Produktionsformat werben. Hoffen wir, dass diesem Wunsch entsprochen wird.
  9. Hallo Thomas, du könntest es mit einem Windjammer-Überzug für das Ansteckmikro versuchen. Somit kannst du das Mikro direkt auf die Haut der Person aufkleben und es gibt keine Kratzgeräusche mehr. Wir haben das schon mehrfach praktiziert und es gab nie Beschwerden über den Ton. Taugliche Mini-Windjammer gibt es zum Beispiel von dieser Firma. Die werden auch in Deutschland vertrieben. Sollte also kein Problem sein die zu beschaffen. Optimale Erfolge nach Erfurt!
  10. Vielen Dank für das positive Feedback. Eigentlich hatte ich mir das schon so vorgestellt, dass derartige Kollegen-Interviews in Serie gehen könnten. Nur benötige ich dafür mal wieder so einen Aha-Effekt wie ich ihn bei "Inas Nacht" hatte. Das muss bei mir aus dem Bauch heraus passieren. Mal sehen was das neue Jahr so bringt...
  11. Ich wünsche euch Allen da draußen einen gelungenen Silvesterabend und einen guten Start ins nächste Jahrzehnt. Mögen all eure Wünsche für euren beruflichen Weg wie auch privat in Erfüllung gehen. Heute vor genau 10 Jahren stand ich bei Minusgraden an der E-Kamera des damaligen SFB und hatte als frisch gebackener Kameraabsolvent die ehrenvolle Aufgabe das Brandenburger Tor nebst Pariser Platz für die Feier zur Jahrtausendwende ins Bild zu setzen. Harald Juhnke gestaltete damals noch unter anderem das Festprogramm. Wie die Zeit vergeht...
  12. Hallo gergott und willkomen im Forum! Also ich hab mir jetzt die Finger wund gegoogelt nach Adaptern für EF-Bajonett auf B4-Mount. Leider ohne Erfolg. Auch in der Praxis ist mir sowas noch nicht vor die Augen gekommen. Was ich mal gehört habe, ist die Möglichkeit EF-Objektive auf ARRI PL-Mount einzusetzen. Gleichzeitig soll es auch Adapter von PL-Mount auf B4 geben. Also wenn du mit deiner Suche nicht weiterkommen solltest, könntest du mal diesen Weg weiter recherchieren. Ganz billig dürfte das allerdings nicht werden.
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