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LTE killt 95% aller gebräuchlichen Funkstrecken-Frequenzen
Thema antwortete auf Arni's Arni in: Tontechnik
Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Entschädigung für Funkmikrofone beantragt werden kann. Laut einem Artikel auf heise.de können ab kommenden Dienstag, den 15. November Anträge auf Entschädigung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingereicht werden. Es ist von einigem Papierkram auszugehen, den man über sich ergehen lassen muss, da nur für Geräte gezahlt werden soll, die zwischen 2006 und 2009 gekauft worden sind. Außerdem werden nur Geräte berücksichtigt, die bei einem Anschaffungswert von 410 Euro und höher liegen und es wird dabei auch nur der Restwert für die Berechnung des Entschädigungswertes herangezogen, der sich je nach Abschreibungszeitraum aus acht beziehungsweise fünf Jahren ergibt. Alles in allem stehen wohl 70 Millionen Euro bereit, die möglicherweise noch aufgestockt werden können. Na dann mal ran an die Buletten. -
LTE killt 95% aller gebräuchlichen Funkstrecken-Frequenzen
ein Thema hat Arni erstellt in: Tontechnik
Im Frühjahr 2010 versteigerte die Bundesnetzagentur in Folge der für April 2012 vereinbarten Abschaltung der analogen, terrestrischen Fernsehausstrahlung die dadurch frei werdenden UHF-Frequenzen von 790 MHz - 862 MHz. Den Zuschlag erhielten bekanntermaßen vier große deutsche Mobilfunkunternehmen, welche mit den neuen Frequenzen ihre hochratigen Datendienste von aktuell UMTS (3G) auf Long Term Evolution - kurz LTE (4G) ausbauen möchten. Nach aktuellen Schätzungen seitens Sennheiser werden dadurch im kommenden Jahr ca. 95% aller von Mikroport-Anlagen verwendeten Frequenzen unbrauchbar und müssen entsprechend ersetzt werden. Dabei bleiben dem Tonverantwortlichen vor allem zwei wirtschaftlich vertretbare Alternativen. Die sichere aber kostenpflichtige Lösung wäre die Nutzung des Frequenzbandes zwischen 710 - 790 MHz. Hier fallen neben den Anschaffungs- respektive Umrüstkosten, sowie einmaligen Registrierungsgebühren von derzeit 130,- € noch 9,10 € Lizenzgebühren pro Sender und Jahr an. Zum anderen kann man jederzeit kostenfrei die sogenannte Duplexmittenlücke (823 - 832 MHz) nutzen, die zwischen dem Up- und Downlink des LTE-Freqenzbandes liegt. Hier besteht aber gerade bei größeren Veranstaltungen, bei denen zum Beispiel auch mehr als zehn EB-Teams vor Ort sind, die Gefahr, dass alle Frequenzen der Duplexmittenlücke bereits von anderen belegt sind. Nehmt euch der Sache also bitte rechtzeitig an, bevor es eines Tages zum bösen Erwachen kommt. Hier noch ein Fernsehbeitrag des Bayrischen Rundfunks, der sich mit selbiger Problematik beschäftigt. Weitere Infos auf Sennheiser.de -
Das NDR Medienmagazin "ZAPP" plant offenbar einen Nachschlag, nachdem der Beitrag vom 14. September diesen Jahres auf soviel Resonanz stieß. In einem zweiten Fernsehbeitrag, der die Missstände noch konkreter beleuchten möchte, sollen diesmal auch "schwarze Schafe" beim Namen genannt werden. Dafür hat die Redaktion jetzt einen Aufruf gestartet, der betroffene freiberufliche TV-Mitarbeiter bittet konkrete Vorwürfe gegen Sender oder Produktionsfirmen zu stellen.
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Den Fernsehbeitrag griff heute auch nochmal das Deutschlandradio Kultur auf und sprach mit dem ZAPP-Redaktionsleiter Steffen Eßbach und Hans-Joachim Esser-Mamat vom BVFK. Hier könnt ihr euch das komplette Interview anhören.
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Gestern Abend rückte das Medienmagazin ZAPP das Bild des Traumberufs "Medienschaffender" ordentlich zurecht. Vor allem freie Mitarbeiter können oft nicht von ihrem Beruf leben. So erzählt Autor Jürgen Levien zum Beispiel, dass er an Tagen, an denen er keine Aufträge hat, noch einen 400-Euro-Job nebenher ausübt, um sich einigermaßen über Wasser zu halten. Auch Kameramann Stefan Nowak zieht eine ernüchternde Bilanz. "Überstunden werden in den seltensten Fällen bezahlt. Es wird erwartet, dass man solange dreht, bis der Dreh im Kasten ist." Die Tagessätze in der Branche sind dabei seit schätzungsweise 20 bis 25 Jahren auf dem gleichen Niveau verblieben, während Inflation und Euroeinführung zu einem Kaufkraftverlust von etwa 40% bis 50% geführt haben. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Qualität des Fernsehens aus und Stefan Nowak nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er davon spricht, das wir "ein grottenschlechtes, primitives Fernsehen haben, an das aber in seiner miserablen Qualität die Zuschauer auch gewöhnt worden sind." Doch wer ist Schuld an der Misere? Werden für Sportrechte, aufwendige Unterhaltungsshows und Gagen einzelner TV-Moderatoren etwa zu viele Mittel verbrannt, die dann irgendwo am unteren Ende eingespart werden müssen? Auch frage ich mich, ob es vielleicht einfach zu viele Leute in der Branche gibt, die sich um die gleichbleibende oder sogar abnehmende Menge an Aufträgen bemühen und damit einen Abwärtstrend der Honorare begünstigen?
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Eine neue HD-Systemkamera mit einem Gehäuse aus Kohlegraphit und integriertem 3G-Glasfaser-Übertragungssystem stellt Sony auf der diesjährigen IBC in Amsterdam vor. Damit kommt der Hersteller offenbar vielen Kundenwünschen nach, die sich ein Arbeitsgerät wünschten, das für den harten Ü-Wagen- und Studiobetrieb robuster verpackt ist, als aktuelle Modelle aus Kunststoff. Die für Januar 2012 angekündigte Kamera verarbeitet ihr digitales HD-Signal mit 16-Bit-A/D-Wandlern und hat laut Hersteller neu entwickelte CCD-Sensoren und Digitale Signalprozessoren an Board, die sehr lichtempfindlich sind und eine außerordentliche Bildqualität ermöglichen sollen. Die HDC-2500 ist mit allen aktuellen Peripheriegeräten der HDC-1500-Serie kompatibel, unter anderem mit dem HDLA-Studio-Objektivadapter und dem T-Adapter für 3D-Live-Produktionen. Als Output können Signale im Format 1080/50p bzw. 1080/60p nativ zur HD-Basisstation übertragen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Signale im Format 1080/100i auszugeben, was einer 2-fachen Zeitlupe entspricht und damit wohl vor allem für Sportveranstaltungen und andere Aufnahmesituationen mit schnellen Bildfolgen in Frage kommt. Für anspruchsvolle Produktionen mit einer aufwändigen Post-Produktion (zum Beispiel Color-Grading) verfügt die HDC-2500 über eine 12-Bit-Übertragungsfunktion (RGB 4:4:4). Die maximale Kabellänge zwischen Kamerakopf und Basisstation beträgt vier Kilometer inklusive Stromversorgung des Kamerakopfes. Weitere interessante Neuheiten vom Hersteller, wie zum Beispiel eine neue SxS-PRO-Speicherkarte, eine neue Triple-Layer Disc für XDCAM, einen neuen 3D-Camcorder für die Einstiegs- und Mittelklasse, sowie die Erweiterung der OLED-Monitorserie um eine neue Klasse findet ihr hier.
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Das härteste Ausbildungscamp für TV-Kameraleute
Thema antwortete auf Arni's Arni in: Studio 3 | Unterhaltung
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Niemand hier, der schon Erfahrungen mit dem System sammeln konnte? Das würde mich nämlich auch interessieren.
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Hallo Chris, vielen Dank für deinen interessanten und detailierten Bericht über die PDW-700 unter Extrembedingungen. Deine hier geschilderten Erfahrungen mit der Kamera dürfte vielen Mitlesern hier den letzten Rest an Bedenken genommen haben, sich mit diesem Modell in besonders warme Regionen dieser Erde zu bewegen. Das Ergebnis eurer Arbeit können wir uns ja dann sicher demnächst auf RTL ansehen in der Sendung mit den vier großen Buchstaben, nicht?
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Das härteste Ausbildungscamp für TV-Kameraleute
ein Thema hat Arni erstellt in: Studio 3 | Unterhaltung
Nur die Harten komm'n in Garten... In diesem Fall zum Rugy-World Cup 2011 -
Die Musik für David Finchers neuen Film über einen soziophatischen Nerd, der mit Facebook das weltgrößte soziale Netzwerk erschuf.
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Willkommen im Forum, Chris! Zu spät bist du mit deinem Beitrag keinesfalls. Themen wie diese sind ja auch noch in fünf Jahren relativ aktuell und ich bin mir sicher, das du damit noch vielen verzweifelten Ton-Menschen in Zukunft helfen wirst. Das Internet ist zwar als schnelllebig bekannt, aber auch seine Nachhaltigkeit sollte nie unterschätzt werden. Ich freue mich immer sehr darüber, wenn wertvolle Praxis-Erfahrungen hier im Kollegenkreis geteilt werden. Ganz besonders interessant finde ich es, wenn sie aus Produktionen stammen, die man selbst gern im Fernsehen verfolgt.
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Beruf Studio-Kameramann erklärt in 2:10 Min.
ein Thema hat Arni erstellt in: Studio 3 | Unterhaltung
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Habt ihr das heute mitbekommen? Kurz nach dem 2:0 für die Argentinier kam es zu einer - sagen wir rotwürdigen Tätlichkeit durch Gabriel Heinze. Aber das Opfer war nicht wie man vermuten könnte ein mexikanischer Gegenspieler, sondern der Steadycam-Operator am Spielfeldrand. Allerdings muss man zu Heinzes Verteidigung sagen, dass die Kamera auch etwas zu nah am jubelnden Argentinien-Pulk dran war und die Verärgerung nach dieser sicher schmerzhaften Kollision nachvollziehbar ist. Aber urteilt selbst. Film ab...
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Anfang diesen Jahres haben Sony Professional, Sky und Telegenic erstmalig ein Fußballspiel live in Farbe und 3D übertragen. Die Spiele waren in einigen ausgewählten Pubs zu sehen. Hier ein kleiner Videobericht...
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Die Ministerpräsidenten-Konferenz hat sich am gestrigen Mittwoch weitestgehend auf das von Paul Kirchhof erstellte Gutachten zur geräteunabhängigen Rundfunkgebühr geeinigt. Damit sollen ab dem 1. Januar 2013 alle Haushalte und Betriebsstätten eine Abgabe entrichten, unabhängig davon, ob Empfangsgeräte vorhanden sind oder nicht. Der monatliche Beitrag für private Haushalte soll sich dabei nicht wesentlich vom derzeitigen Grundbetrag von 17,98 € wegbewegen. Bei Unternehmen wird dagegen die Größe zur Berechnung ihrer Abgabe herangezogen. Unklar ist hingegen, ob künftig auch Hartz IV-Empfänger ihren Beitrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk leisten müssen. Kirchhofs Gutachten sah dies jedenfalls vor, wobei das Geld vom Staat übernommen werden sollte. Vertreter der Anstalten äußerten sich bislang positiv zur geplanten Reform und sehen dadurch keine finanziellen Nachteile für die Sender. Das angedachte generelle Werbeverbot wurde fürs erste in ein auf Sonn- und Feiertage begrenztes, sowie an allen anderen Tagen auf ein Werbeverbot ab 20.00 Uhr abgemildert. Eine Ausnahmeregelung hierfür wurde allerdings für große Sportveranstaltungen vereinbart. Der sonntägliche Tatort wird also ab 2013 ohne den bekannten Belfast Child-Jingle einer deutschen Biermarke auskommen müssen.
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Verfassungsrechtler Paul Kirchhof hat gestern sein Gutachten über eine mögliche Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen vorgestellt. Seinem Modell zufolge wird die Abgabe künftig pro Haushalt fällig und nicht mehr wie bislang gerätebezogen. Es würden dann insgesamt mehr Menschen zahlen, als bisher, da auch Haushalte ohne Fernseher und Computer zur Abgabe herangezogen würden. Für sozial schwache Haushalte empfiehlt Kirchhof einen Wohngeldzuschuss von 18 Euro je Monat, so dass auch diese bislang befreite Klientel wieder an der Finanzierung von ARD und ZDF beteiligt werden könnte. Eine Begründung warum sich nach seinem Modell in Zukunft auch Menschen ohne Empfangsgerät an der Rundfunkgebühr beiteiligen sollen, gibt er wie folgt: "Eine Finanzierung der allgemein zugänglichen Quelle belastet grundsätzlich jedermann im Einwirkungsbereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, weil er den Vorteil hat, nach individuellem Belieben auf diese Quelle seiner Information, Meinungsbildung, Unterhaltung und kulturellen Anregung zurückzugreifen." Damit fällt für ihn die Abgabe nicht erst durch die Nutzung des Angebots an, sondern bereits für die Her- und Bereitstellung desselben. Somit würde auch positiven Nebeneffekten Rechnung getragen, die zum Beispiel entstehen, wenn die Öffentlich-Rechtlichen durch investigativen Journalismus Unrechtmäßigkeiten aufdecken, die dem Verbraucher bzw. Betroffenen zugute kommen, selbst wenn er selbst nicht fern sieht. Das Gutachten, welches zur kommenden Ministerpräsidentenkonferenz am 9. Juni auf der Tagesordnung stehen wird, fand bereits gestern eine überwiegende Zustimmung sowohl von der Politik als auch von Seiten der Senderverantwortlichen. Ob sich Kirchhofs Vorlage als solide Handlungsgrundlage für die Ausarbeitung eines beschlussfähigen Papiers erweisen wird, bleibt abzuwarten. Eine Reform des Abgabemodells könnte frühestens mit der nächsten Gebührenperiode ab 2013 umgesetzt werden.