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Arni

Die Lastenträger: Kameramann Chris Westermann

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In einem exklusiven Interview mit dem Journalisten Laurent Joachim erzählt der freiberufliche Fernseh-Kameramann und Dokumentarfilmer Chris Westermann*, warum er sich – nach Jahren der ausweglosen Unsicherheit und des zunehmenden Honorar-Dumpings – aus dem kreativen Gewerbe endgültig verabschiedete. 

Für Freiberufler sei die Fernseh- und Filmbranche nur noch von einer allumfassenden "Geiz-ist-Geil-Mentalität" regiert, in der die vermeintlich freien Kunst- und Medienleute auf dem Altar der neoliberalen Profitmaximierungslogik der Unternehmen rücksichtslos geopfert werden.

Besonders seit der Verkündung der Hartz-Reformen vor nunmehr 10 Jahren sei die Lage hoffnungslos dramatisch geworden, denn viele Freiberufler haben nicht nur mit teils enormen Auftrags- und Umsatzrückgängen zu kämpfen, sondern auch mit der allgegenwärtigen Angst dem Hartz-IV-System schutzlos ausgeliefert zu werden, sobald es hart auf hart kommt.

Die Geschichte von Chris Westermann* und anderen Kunstschaffenden wurde von Laurent Joachim zuerst in dem Beitrag "Brotlose Kunst 2.0" für das Buch "Die Lastenträger", Günter Wallraff (Hg.), Kiepenheuer & Witsch, Köln, Oktober 2014 erzählt.



* Person anonymisiert, Name geändert

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Chris Westermann hat den Schutz der Anonymität jetzt abgelegt und unter seinem richtigen Namen eine Abrechnung mit der deutschen Medienlandschaft vorgenommen.

 

Stefan Nowak zeichnet da ein düsteres Bild vom Verfall des Fernsehens hierzulande und ist froh seinen persönlichen Absprung rechtzeitig geschafft zu haben.

 

Aber lest selbst: http://www.kameramann.de/branche/das-ende-der-leidenschaft/


Du bist flexibel, arbeitest gern mehr als 10 Stunden am Tag und verzichtest gern auf eine Überstundenvergütung?
Auf freie Wochenenden kannst Du gern verzichten und eine eigene Familie willst Du sowieso nie gründen, geschweige denn ernähren?
Du möchtest kreativ arbeiten, und das für einen Lohn knapp über dem Gastro-Gewerbe?
Dann mach doch einfach irgend was mit Medien! :D

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Hier noch ein interessanter Artikel in der Zeit über die Selbstausbeutung unter den sog. Freelancern: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-06/selbststaendigkeit-freiberufler-soziale-absicherung


Du bist flexibel, arbeitest gern mehr als 10 Stunden am Tag und verzichtest gern auf eine Überstundenvergütung?
Auf freie Wochenenden kannst Du gern verzichten und eine eigene Familie willst Du sowieso nie gründen, geschweige denn ernähren?
Du möchtest kreativ arbeiten, und das für einen Lohn knapp über dem Gastro-Gewerbe?
Dann mach doch einfach irgend was mit Medien! :D

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