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Hallo Leute,

ich würde hier gern mal eine Diskussion über das für und wieder einer Versicherung über die KSK anschubsen. Ist ja sicher für viele von uns interessant.

Also ich weiß eigentlich nur vom hörensagen und aus dem Internet, dass die nicht jeden nehmen.

Auf der offiziellen Seite steht, dass Voraussetzung für die Versicherungspflich eine künstlerische oder publizistische Tätigkeit ist. Kameramann scheint sone Art Grenzfall zu sein.

Mich würde interessieren ob jemand von Euch Erfahrungen mit dem Laden hat. Ist jemand über die KSK versichert oder ist vielleicht jemand abgeblitzt?

Außerdem wäre interessant was Auftraggeber dazu sagen. Mir hat schon mal einer gesagt, dass er niemanden buchen würde, der über die KSK versichert ist. Bleibt natürlich noch die Frage wie er das rauskriegen will, da er ja eh für alle Kameraleute die 3,9% zahlen muss.

Also Fragen über Fragen..

Wer hat Antworten?

Grüße Eric.


und schon gehts los.

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Das ist ein sehr interessantes Thema, Eric.

Ich selbst habe noch keinen Versuch unternommen eine Mitgliedschaft zu beantragen, habe aber gerade in letzter Zeit schon öfter darüber nachgedacht und auch mit Kollegen darüber gesprochen, die es selbst geschafft haben dort aufgenommen zu werden.

Es wird wohl jeder Fall einzeln geprüft und eine pauschale Aussage darüber, dass du auf jeden Fall aufgenommen wirst, wenn du A, B, C und D machst bzw. gemacht hast, kann so nicht getroffen werden.

Wichtig ist aber offenbar eine künstlerische oder publizistische Tätigkeit, die selbständig und erwerbsmäßig ausgeübt wird. Die Statistiken sagen, dass momentan so um die 190.000 Mitglieder mit einem Durchschnittseinkommen von 13.000,- €/Jahr in der KSK versichert sind.

 

Am 26.6.2012 um 20:06 schrieb Eric:

Mir hat schon mal einer gesagt, dass er niemanden buchen würde, der über die KSK versichert ist. Bleibt natürlich noch die Frage wie er das rauskriegen will, da er ja eh für alle Kameraleute die 3,9% zahlen muss.

 

Der Trick besteht wohl darin, dass er die Kameraleute und Assistenten, die nicht in der KSK versichert sind, als Mediengestalter oder technische Dienstleister einkauft/engagiert. Auf keinen Fall aber als Kameramann, Bildgestalter, Videojournalist, Toningenieur etc. Für diese muss er dann nichts an die KSK abführen, weil erstgenannte Berufsgruppen (noch) keine künstlerische oder publizistische Tätigkeit gemäß KSK-Definition darstellen.


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Jau, ich denke auch schon länger darüber nach. Die Krankenversicherung ist doch ein ganz schöner Posten. Ich würde aber gern ein paar mehr Informationen haben, bevor ich dort aktiv werde.

Wäre interessant zu erfahren was die alles sehen wollen und natürlich was deren Definition von künstlerischer oder publizistischer Tätigkeit ist. Was schreibt man denn da auf die Rechnung? Ist "Lichtsetzten" schon Kunst? :-) Ist "für Videojournalistische Tätigkeit" publizistische Arbeit?

Wär schön wenn sich mal jemand melden könnte, der die Tour schon durch hat.

Grüße,

Eric.


und schon gehts los.

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Wie ich gerade lese, steht es nicht sonderlich gut um die KSK. Weil zahlreiche Verlage und Unternehmen keine Abgaben mehr an die Künstlersozialkasse entrichten, könnten der KSK künftig jährliche Einnahmen zwischen 40 und 50 Millionen Euro fehlen.

 

Der Abgabesatz könnte deswegen im nächsten Jahr auf 6,0% und in den Folgejahren noch deutlich höher steigen. Dies würde die Akzeptanz des kompletten Systems in Frage stellen.

 

Sollte es Arbeitsministerin Ursula von der Leyen nicht gelingen eine Gesetzesänderung durchzubringen, welche ein verschärftes Kontrollverfahren vorsieht, könnte dies das Aus der Künstlersozialkasse bedeuten.


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Und die deutsche Wirtschaft wieder so...

 

"Die Versicherten sollen die Abgaben gefälligst selbst an die Künstlersozialkasse abführen."

 

"Wenn der bürokratische Aufwand nicht reduziert werden kann, müsse die KSK eben abgeschafft werden."

 

mimimi :rolleyes:

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kuenstlersozialkasse-wirtschaft-beklagt-unertraegliche-buerokratiekosten-a-1109879.html

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