5,3% mehr Honorar für selbständige Fernsehschaffende in Mitteldeutschland

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  • Sollte sich die Maya-Prophezeihung des Weltuntergangs nicht bewahrheiten, dann dürfte 2013 ein gutes Jahr für die Selbständigen des kreativ-technischen Komplexes der mitteldeutschen Fernsehbranche werden. Wie der Interessenverband für faire TV-Produktionen in Deutschland "fairTV e.V." auf seiner Facebook-Präsenz berichtet, ist man dabei durch eine konzertierte Aktion einen Inflationsausgleich plus X für den 1. Januar 2013 durchzusetzen.

    Konkret geht es um die vom statistischen Bundesamt ermittelte, durchschnittliche Inflationsrate von 2,3 % plus 3 Prozent Ausgleich für eine in den letzten Jahren versäumte Angleichung selbiger. Insgesamt würden die Honorare der Mitwirkenden dieser Aktion also um mindestens 5,3% steigen. fairTV weist aber auch ausdrücklich darauf hin, dass ein Inflationsausgleich keine Mehreinnahme in dem Sinne bedeutet, also keine reale Honorarerhöhung stattfindet. Es wird lediglich dafür gesorgt, dass das Honorar nicht systematisch durch Kaufkraftverlust und andernorts steigende Kosten absinkt.

    Der Inflationsausgleich soll laut Angaben von fairTV nun jedes Jahr zur Anwendung kommen. Außerdem arbeitet man an einer Wiedereinführung der 8-Stunden-Schicht für Kamerateams, was den Cuttern bereits im Herbst diesen Jahres gelungen ist. Angepeilt für diese Aktion wurde der 1. Januar 2014.