Beiträge von Fernseh-Kameraleute.de

    Fachbereich VIII (Maschinenbau, Veranstaltungstechnik, Verfahrenstechnik): Laboringenieur/in –Entgeltgruppe 10 TV-L Berliner Hochschulen-


    Besetzbar: ab sofort auf unbestimmte Zeit in Vollzeit


    Arbeitsgebiet:

    Unterstützung der Hochschullehrer/-lehrerinnen bei der Planung, Vor-/Nachbereitung und Durchführung von Übungen; Mitarbeit in den Arbeitsbereichen TV-Studiobetrieb und Geräteverleih; Betrieb und Wartung der Studiolichtanlage, der Fernsehtechnik und des Filmlichts; Überwachung der und Einweisung in die Betriebs- / Arbeitssicherheit; Disposition von Geräten und Räumen für die studentische Nutzung.

    Fachliche Anforderungen:

    Abgeschlossene Hochschulausbildung (Bachelor oder entsprechender Hochschulabschluss) in der Fachrichtung Lichttechnik, Elektrotechnik, Kameratechnik, Veranstaltungstechnik, Theatertechnik oder gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen; einschlägige berufliche Erfahrungen im Bereich Film und Fernsehen; EDV-Kenntnisse.

    Außerfachliche Anforderungen:

    Freude am Umgang mit Menschen; Bereitschaft zur Weiterbildung; Teamfähigkeit; Belastbarkeit bei hohen Anforderungen; Einsatzbereitschaft und Lernfähigkeit; Bereitschaft die Arbeitszeit den dienstlichen Anforderungen anzupassen.

    Bewerbungen sind bis zum 10. April 2015 unter Angabe der Kennzahl 01/15 an die Beuth Hochschule für Technik Berlin - I A 27 -, Luxemburger Str. 10, 13353 Berlin, oder per Mail an herzmann@beuth-hochschule.de zu richten.

    Wir machen darauf aufmerksam, dass eingereichte Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden. Es wird daher darum gebeten, ausschliesslich Kopien einzureichen und auf das Übersenden von Bewerbermappen zu verzichten.


    (Quelle)



    WDR-Dschungelbuch-Autor Ulli Schauen hat zusammen mit freien Journalisten herausgefunden, das die Rentenversicherung im Zuge einer geänderten Abrechnungsprozedur im Jahre 2011 wohl eine systematische Fehlerquelle in ihr System eingebaut hat, die für sog. "unständig Beschäftigte" zu einer falschen Berechnung der Rente führen kann.

    Unständig Beschäftigte sind nicht selbstständig arbeitende Menschen wie zum Beispiel Redakteure, Moderatoren, Editoren, Kameraleute und Kamera-/ Ton-Assistenten, die überwiegend tageweise für ihren Arbeitgeber tätig werden, und deshalb jeweils für einen ganzen Monat bei der Sozialversicherung angemeldet werden. Aus diesem Grund kommt bei diesen Arbeitnehmern die monatliche Beitragsbemessungsgrenze zur Anwendung. Da die Rentenversicherung aber aufgrund des sich eingeschlichenen Systemfehlers bei den betroffenen Personen die tägliche Beitragsbemessungsgrenze angewandt hat, wurden Beiträge für Honorar über der täglichen Beitragsbemessungsgrenze (2014: 166,67 Euro) zwar eingezahlt aber nicht für die Rente angerechnet.

    Allein beim WDR könnten zwischen 700 und 900 freie Mitarbeiter betroffen sein. Da aber auch andere Anstalten "Freie" beschäftigen, geht man davon aus, dass insgesamt weit über 1000 gesetzlich Versicherte von dem Abrechnungsfehler betroffen sein könnten. Ob auch ihr davon betroffen seid, könnt ihr über einen Abgleich zwischen eurer Jahresmeldebescheinigung (siehe Beispielfoto oben) und eurem Rentenverlauf (bitte bei der DRV für die Jahre 2011 bis 2014 anfordern) nachprüfen. Entscheidend sind dabei Abrechnungszeiträume, die den Personengruppenschlüssel 118 aufweisen und in denen gleichzeitig keine Arbeitslosenversicherung abgeführt wurde.

    + + + Pressemitteilung + + +

    Der BVFK lädt anlässlich seines 5-Jahres-Events zum Infotag


    Wer sind die Menschen, die Geschichten in Bildern erzählen und wie arbeiten sie?

    Berlin, 16.09.2014


    Sein 5-jähriges Bestehen nimmt der Bundesverband der Fernsehkameraleute (BVFK) zum Anlass, über das Berufsbild von Kameraleuten und ihre Situation in der heutigen Arbeitswelt zu informieren. Am Mittwoch, den 29.10.2014 finden ab 10h im La Luz in der Oudenarder Straße 16-20 in 13347 Berlin-Wedding Symposien, Workshops, Informations- und Diskussionsveranstal-tungen mit Herstellern und Fachleuten statt. Das 5jahre@bvfk.tv.


    „Creating standards“ ist ein Motto der bundesweiten Interessensvertretung, die mittlerweile über 600 Mitglieder zählt. Der BVFK hat mit seinem Gütesiegel BVFK-zertifizierter BVFK-Kameramann / Kamerafrau ein Angebot geschaffen, das Auftraggebern und Auftragnehmern Orientierung bietet in einem immer unüberschaubaren Markt. „In dem Spannungsverhältnis aus hohen Qualitätsansprüchen, ständigen technischen Innovationen und schwieriger Honorarlage zu vermitteln und eine zukunftweisende Perspektive für den Beruf zu definieren, sehen wir unsere Hauptaufgabe“, so der 1. Vorsitzende des BVFK, Frank Trautmann.

    Kontinuierliche Aus- und Fortbildung ist ein weiteres zentrales Thema, denn rasante technische Entwicklungen machen es nötig, sich immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Die Regionalvorstände des BVFK organisieren regelmäßig attraktive Workshops und Symposien. Anlässlich des 5-jährigen Jubiläums vermitteln SONY, ARRI, Tectum, MA Lighting und Lightpower allen Interessierten Wissenswertes zu Kamera- und Lichttechnik, neuen Hardwarekomponenten, schnelleren Workflows und Stereographie. (Details s. Programm)


    Der fehlgeleitete Spardruck der Sender und Produktionsfirmen führt zu prekären Arbeitsbedingungen im gesamten Berufsfeld, gegen die nur mit gemeinsamem Auftreten vorgegangen werden kann. Eine weitere, große Herausforderung, der sich der Verband stellt, ist auch die Klärung des sozialen Status von Kameraleuten. Hierzu Wolfgang Hannemann, 2. Vorsitzender des BVFK: „Fehlende staatliche Regulierung führt zu existenzieller Unsicherheit über das Einkommen und die soziale Vorsorge. Praktisch undurchführbare Einzelgutachten und willkürliche Sozialversicherungspflicht führen bisweilen sogar zu faktischem Berufsverbot für die freie Tätigkeit als Kameramann.“


    Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf einen ereignisreichen Tag mit Ihnen und auf angeregte Gespräche.

    Der Bundesverband der Fernsehkameraleute führt aktuell eine Umfrage zur Honorarsituation von Kameraleuten, Assistenten, Operatoren und DIT's durch.


    Zur Umfrage: http://bvfk.limequery.com/index.php/116765/lang-de-informal

    Der Bundesverband der Fernsehkameraleute bittet um Teilnahme an seiner Umfrage zum aktuellen Sozialstatus freier Kameraleute in Deutschland.


    Mithilfe eines anonymisierten Fragebogens sollen wissenschaftlich fundierte Argumente gesammelt werden, um eine politische und rechtlich eindeutige Lösung auf Gesetzesebene in Hinblick auf eine generelle sozialversicherungsrechtliche Einordnung unseres Berufsbildes zu ermöglichen.


    Die Umfrage ist noch bis zum 20. Februar geöffnet.


    Zur Umfrage: https://de.surveymonkey.com/s/BVFK_Sozialstatus

    Sollte sich die Maya-Prophezeihung des Weltuntergangs nicht bewahrheiten, dann dürfte 2013 ein gutes Jahr für die Selbständigen des kreativ-technischen Komplexes der mitteldeutschen Fernsehbranche werden. Wie der Interessenverband für faire TV-Produktionen in Deutschland "fairTV e.V." auf seiner Facebook-Präsenz berichtet, ist man dabei durch eine konzertierte Aktion einen Inflationsausgleich plus X für den 1. Januar 2013 durchzusetzen.

    Konkret geht es um die vom statistischen Bundesamt ermittelte, durchschnittliche Inflationsrate von 2,3 % plus 3 Prozent Ausgleich für eine in den letzten Jahren versäumte Angleichung selbiger. Insgesamt würden die Honorare der Mitwirkenden dieser Aktion also um mindestens 5,3% steigen. fairTV weist aber auch ausdrücklich darauf hin, dass ein Inflationsausgleich keine Mehreinnahme in dem Sinne bedeutet, also keine reale Honorarerhöhung stattfindet. Es wird lediglich dafür gesorgt, dass das Honorar nicht systematisch durch Kaufkraftverlust und andernorts steigende Kosten absinkt.

    Der Inflationsausgleich soll laut Angaben von fairTV nun jedes Jahr zur Anwendung kommen. Außerdem arbeitet man an einer Wiedereinführung der 8-Stunden-Schicht für Kamerateams, was den Cuttern bereits im Herbst diesen Jahres gelungen ist. Angepeilt für diese Aktion wurde der 1. Januar 2014.

    Für seine Hauptabteilung Produktionsbetrieb Fernsehen / Produktionsaußenstelle Rom sucht der bayerische Rundfunk befristet für 2 Jahre eine/-n Mediengestalter/-in für Produktion und Technik in freier Mitarbeit.

    Das ARD-Studio Rom produziert überwiegend aktuelle Beiträge aus dem Berichterstattungsgebiet Italien, Griechenland und Malta für Tagesschau und Tagesthemen, aber auch für Sendungen der regionalen ARD-Anstalten sowie für das Bayerische Fernsehen.

    Die Beitragspalette reicht vom NIF (Nachricht im Film) und Kurzbeitrag für aktuelle Nachrichtensendungen über Magazinbeiträge bis hin zu Reportagen, Features, Dokumentationen oder Live-Sondersendungen. Gedreht wird in der Regel mit Sony-XDCAM SD und HD. Der Schnitt SD / HD erfolgt auf vernetzten AVID-Schnittplätzen im Studio oder bei aktuellen Kurzberichten vom Ort des Geschehens mit einem mobilen AVID-System (SD). Live-Schaltungen (SD) werden vom Studio mit der SNG-Uplink abgewickelt sowie mit einem kompakten SNG-Fahrzeug ("SpeedCam") bei Berichterstattungen von unterwegs.

    Ihre Aufgaben:

    • Bedienung der stationären SNG-Uplink und der dortigen Studio-Technik (AVID mit LAN, Live-Studio, Regie etc.)
    • Bedienung und Führung eines SNG-Fahrzeuges
    • Leisten von Wartungshilfe im Bereich IT-, Telefon-, Elektro-, SNG- und Studiotechnik in Absprache mit den Fachbereichen des BR
    • Aufzeichnung von (Clean-)Feed- und Agenturmaterial
    • Erstellung von aktuellen Beiträgen (Schnitt, Mischung und Vertonung)
    • Vorbereitung von Außeneinsätzen mit Mobil-Equipment für EB-Aufnahme und Schnitt
    • Klärung und Erledigung organisatorisch notwendiger Abläufe (z. B. Zoll, Inventur etc.)
    • Schnitt von Features und Dokumentationen im Vatikanstudio des BR bei Urlaubsvertretungen
    • Schnitt und Montage von aktuellen Beiträgen im FS-Büro Athen sowie bei Bedarf Beitragsabsetzung via 4Media

    Ihre Qualifikationen:

    • Abgeschlossene Ausbildung im Medienbereich, idealerweise als Mediengestalter/-in mit Schwerpunkt Schnitt, Technik oder Systeme
    • Gute Praxiskenntnisse in der Fernsehstudiotechnik und im Bereich moderner Produktionssysteme, SNG-Kenntnisse wünschenswert
    • Erfahrung in der Herstellung von Fernsehbeiträgen
    • TV-Live-Erfahrung insbesondere in der Aktualität
    • Gute Englischkenntnisse, Italienischkenntnisse wünschenswert
    • Flexibilität, hohe Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit
    • Ausgeprägte Teamfähigkeit insbesondere unter Zeitdruck

    Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bitte richten Sie Ihre vollständigen Unterlagen bis 21.09.2012 unter Bezug auf RB 2012/117 an Bernd Riederer.

    Anschrift

    Bayerischer Rundfunk

    HA Personal, Honorare und Lizenzen

    80300 München

    personalbetreuung@br.de

    Pünktlich zum Start der Internationalen Funk-Ausstellung IFA am kommenden Freitag, den 31. August 2012 werden sowohl die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammanbieter in Deutschland, als auch die hiesigen privaten Free- und Pay-TV-Anbieter ihren Programmton dahingehend angleichen, das Übergänge vom Programm zur Werbung oder zu Trailern nicht mehr durch unangenehme Lautstärkesprünge auffallen. Aber auch das Umschalten zwischen den einzelnen Sendern soll keine Lautheitsunterschiede mehr verursachen.

    Möglich gemacht wurde dies durch eine neue Richtlinie der Europäischen Rundfunkunion (EBU) zur Lautheitsmessung und -aussteuerung. Eine neue Generation von Messgeräten ermöglicht nun die Aussteuerung nach Lautheit und löst damit die bisher bekannte Spitzenpegelmessung ab. Dadurch kann der Sendebeitrag so produziert werden, dass die Lautstärke am Sendeausgang einen definierten Wert aufweist.

    "Durch den technischen Fortschritt haben wir nun die Möglichkeit, lautheitsnormiert zu produzieren und die Lautheit unserer Programme zu harmonisieren. Ich verspreche mir davon, ein seit vielen Jahren bekanntes Ärgernis im Sinne unserer Zuschauer zu lösen oder zumindest zu verbessern.", erläutert Heinz-Joachim Weber, Vorsitzender der Produktions- und Technik-Kommission ARD/ZDF (PTKO).

    Sebastian Artymiak, Leiter Medientechnologie beim VPRT, wies auf die bewältigten Herausforderungen der Umstellung hin: "Für die TV-Sender war die Anpassung mit einem erheblichen organisatorischen, technischen und finanziellen Aufwand verbunden. Die Sender arbeiten permanent daran, hochwertige Programme in bester Bild- und Tonqualität in die Wohnzimmer zu bringen. Die geplante Anpassung stellt nun auch einen wichtigen Schritt für die senderübergreifende Optimierung dar.

    Ob auch Österreich und die Schweiz in Kürze nachziehen werden, war zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt.

    Der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK - Betriebsdirektion - sucht für das ARD-Studio Neu Delhi zum nächstmöglichen Zeitpunkt - vorerst befristet für zwei Jahre - einen/eine vielseitig einsetzbare/n ...


    Senior-Techniker/in


    Das Arbeitsgebiet umfasst im Wesentlichen folgende Aufgaben:

    • Betreuung der gesamten Bildaufnahme-, Ton- und Schnitttechnik des Studios
    • Wartung, Pflege, Inventarisierung sowie Ausführung von Kleinstreparaturen an der Fernsehtechnik und der zugehörigen IT-Technik
    • technische Realisierung von Schaltgesprächen und Leitungsüberspielen (auch Satellitentelefon) sowie die Ausführung von Live-Überspielen bei Dreharbeiten vor Ort einschließlich Installation der notwendigen technischen Systeme
    • Arbeit als Cutter/in, Herstellung von News- und Magazinbeiträgen für die verschiedenen ARD-Anstalten, insbesondere die schnitttechnische Realisierung von Bild- und Ton-Montagen nach gestalterischen Gesichtspunkten in enger Zusammenarbeit mit den Redakteuren
    • Arbeit als Kameramann/-frau, Aufnahme von Bild und Ton für die Berichterstattung
    • Aufbau und Verkabelung von stationärer und mobiler Fernsehtechnik
    • Beurteilung und Eingrenzung von technischen Fehlern
    • Betreuung der stromtechnischen Geräte des Studios (Netzersatzanlagen, Vorschaltgeräte u. a.)

    Mindestvoraussetzungen:


    • abgeschlossene Berufsausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton oder ein gleichwertiger beruflicher Werdegang auf den Gebieten Fernsehtechnik, Schnitt und Kamera
    • mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
    • hohe technische Fachkompetenz im Umgang mit der zum Einsatz kommenden professionellen Produktionstechnik (AVID-System mit P2-Aufnahme) und Software
    • sehr hohe Einsatzbereitschaft und Flexibilität auch unter extremen Bedingungen; Arbeit in einer Krisenregion (Afghanistan, Pakistan, Bangladesh, Sri Lanka)
    • sehr gute Englisch- und allgemein gute Computerkenntnisse
    • Fähigkeit, auch unter Zeitdruck bedacht, kreativ, schnell und exakt zu arbeiten
    • selbstständige Arbeitsweise, Entscheidungsfreude, Durchsetzungsvermögen, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, speziell im Kontakt mit Mitarbeitern von in- und ausländischen Nachrichtenagenturen und TV-Sendern
    • außergewöhnlich hohe Belastbarkeit
    • Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung sowie zur Teamarbeit in einem internationalen Team

    Die Eingruppierung richtet sich nach den persönlichen Voraussetzungen des/r Bewerbers/in.

    Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber bevorzugt eingestellt.

    Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte in schriftlicher Form unter Angabe der Kennziffer 026/2012 bis zum 30.05.2012 (Poststempel) an:

    MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

    HA Personal und Organisationsentwicklung

    04360 Leipzig

    (Quelle)

    + + + P R E S S E M I T T E I L U N G + + +

    Berlin, 15.03.2012 - Die erfolgreiche Aktion „Faires Geld für Bild und Ton“, bei der Kameraleute auf immer weiter sinkende Honorare aufmerksam machten, findet am 20.03.212 in Berlin eine Fortsetzung.

    Die „Preisfrage

    Die ständig sich wandelnde Technik erfordert zusätzliche Qualifikation und Peripherie, die bedient und angeschafft werden muss. Der Einsatz von PKW, Zweitkameras und Zubehör wird kostenneutral vorausgesetzt. Sämtliche Verwertungsrechte sollen auf alle Zeit inkludiert und die Bereitschaft zu ungewöhnlichen und längeren Arbeitszeiten grundsätzlich aufpreisfrei sein.

    Gleichzeitig werden - trotz immenser Gewinne der TV-Sender - die Budgets für Kameraleute und EBTeams immer weiter gekürzt. Im Konkurrenzkampf um jeden Auftrag stagnieren die Preise seit Jahren und machen eine Absicherung für Krankheit und Altersvorsorge genauso unmöglich, wie Rücklagen für immer häufigere Technologiewechsel. In Namen der Leidenschaft fürs Bild begeht ein ganzer Berufsstand betriebswirtschaftlichen Selbstmord.

    Betriebswirtschaftlicher Selbstmord

    Quereinsteiger und massenweise ausgebildete Mediengestalter sind bereit, sich für kleines Geld zu verdingen. Dass sie damit nicht wirklich überleben können, ist ihnen ebenso wenig bewusst, wie der Schaden, den die Branche daran nimmt. Jeder will als Unternehmer frei entscheiden und sich im harten Wettbewerb über den Preis etablieren. Eine kurzfristige Sicht - und gleichzeitig der Antrieb einer tödlichen Abwärtsspirale.

    Informationsveranstaltung soll zusammenführen

    Innerhalb des Berufsverbandes der Fernsehkameraleute Deutschlands, BVFK hat man sich in verschiedenen Teilen des Bundesgebietes mit der Situation der reportierenden und dokumentarischen Kameraleute befasst und ist zu dem gleichlautenden Ergebnis gekommen, daß das ruinöse Diktat der Produktionsbedingungen durch einen vernünftigen Dialog auf Augenhöhe abgelöst werden muss. Der Verband setzt auf Vernunft und einen bundesweiten Zusammenschluss aller Fernsehkameraleute.

    Vielen ist die Brisanz der Lage noch nicht klargeworden - andere suchen bereits nach einem Ausweg und nach Unterstützung.

    In Berlin findet daher am 20.03.2012 um 19:00h eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema statt. Mit dabei sind u.a. Stefan Nowak, Kameramann aus Köln, Wolfgang Hannemann, 2. Vorsitzender des BVFK, sowie André Dekker, Kameramann aus Hamburg. Ort der Veranstaltung ist Camelot Broadcast Services GmbH, Fritschestrasse 27/28, 10585 Berlin. Der Eintritt ist frei.

    einladung_bvfk_hd-teampreise.pdf