Beiträge von Fernseh-Kameraleute.de

    Sky steht für eine herausragende Sportberichterstattung. Der Bereich Sports Production kümmert sich um das größte Angebot an Live-Sport und Top-Sportevents aus aller Welt sowie allen Bundesligaspielen, live, einzeln und in der Konferenzschaltung. Begleitend produziert der Sender - Sport Shows und Magazinsendungen. Die Abteilung Production Services Sports ist 24/7 für die hausinterne Herstellung von Livesendungen, Aufzeichnungen und das Playout der Sportprogramme innerhalb der Sky-Senderfamilie verantwortlich.

    Für diese Abteilung im Bereich Sports suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Teilzeit (20 Std./Woche) einen

    SNG Operator / Kameramann Raum Dortmund (m/w) Standort: Unterföhring bei München DEIN JOB

    DEIN PROFIL

    Bedienung unserer HD/SD SNG Fahrzeuge sowie der technischen Leitung inklusive Bild-/und Tontechnik Durchführung von Außen-/ und Studioproduktionen sowie Live Schalten im Bereich Sport und Unterhaltung Koordination und Vorbereitung der AÜ Produktionen Betreuung von Multikameraproduktionen (von der Vorbereitung bis zur Übertragung) Uplink / Downlink Verkabelung von Kameras und Monitoren Sicherstellen der Funktionsfähig der Systeme vor der Berichterstattung um Fehlerquellen zu vermeiden [/list] Abgeschlossenes medientechnisches Studium, Mediengestalter in Bild/Ton oder vergleichbare berufliche Qualifikation Berufserfahrung im Bereich der TV Produktion und Broadcast Technik Fundiertes technisches Know How und sicherer Umgang mit der SNG bei Innen-/ und Außenproduktion Bereitschaft zu Wochenend-/ und Schichtarbeitszeiten Führerschein Klasse B Zuverlässigkeit, Aufgeschlossenheit sowie ausgeprägter Teamgeist und freundliches Auftreten Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift [/list] Reizt Dich die Herausforderung, gemeinsam mit uns Deutschlands schönstes Fernsehen zu gestalten? Dafür suchen wir engagierte Kolleginnen und Kollegen mit Ausstrahlung und kreativen Ideen. Du passt zu uns, wenn Du nicht nur die fachliche Qualifikation nachweisen kannst, sondern Teamgeist für Dich eine ebenso wichtige Rolle spielt wie für uns.


    Wir freuen uns auf Deine Online-Bewerbung mit der Angabe Deiner Verfügbarkeit und Deiner Gehaltsvorstellung!


    Kennziffer: [font='Arial, sans-seriffont-size:14pxfont-style:normalfont-weight:normalletter-spacing:normaltext-indent:0pxtext-transform:nonewhite-space:normalword-spacing:0px']648 373 F37[/font]


    [font='Arial, sans-seriffont-size:14pxfont-style:normalfont-weight:normalletter-spacing:normaltext-indent:0pxtext-transform:nonewhite-space:normalword-spacing:0px'](Quelle: Sky)[/font]

    + + + Pressemitteilung + + +


    Unternehmer, unternehmt was! – Wie Kameraleute gemeinsam für die Zukunft ihrer Branche kämpfen


    Unter dem Dach des Bundesverbands der Fernsehkameraleute (BVFK) bündeln (über)regionale Initiativen in einer groß angelegten „BVFK-Honorar-Initiative 2016“ ihre Kräfte. Stagnierende Gagen und fortschreitendes Honorardumping entziehen einer gesamten Branche wirtschaftlich den Boden und bedrohen ihre Existenz. Es ist eine verheerende Situation, in der einige wenige Akteure einer großen Anzahl an Einzelunternehmern/innen die Preise diktieren. Jetzt stellen sich die Kameraleute ihrer unternehmerischen Verantwortung und läuten einen Paradigmenwechsel ein.


    Nach jahrelanger Arbeit kommen neue Lehrjahre


    Leidenschaft lässt sich gut ausbeuten. So gut, dass sich eine ganze Kreativbranche in die Misere manövriert hat. Seit 20 Jahren stagnieren die Tagessätze für Fernsehkameraleute auf einem niedrigen Niveau oder sinken sogar weiter ab. Währenddessen hat die Kaufkraft des Geldes abgenommen und nehmen Kosten und Investitionen für Material und Fortbildungen aufgrund beschleunigter Innovationszyklen stetig zu.


    Mit Fernsehbildern wird auch in 2016 noch gutes Geld verdient. Jedoch nicht von denjenigen, die unter hohem körperlichen Einsatz, zu jeder Tages- und Nachtzeit, mit großem Sachverstand und handwerklichem Können diese Bilder machen und gestalten. Auf der einen Seite diktieren wenige große Sender(gruppen) die Preise für Ausschreibungen und Tageshonorare, auf der anderen Seite finden freischaffende Einzelunternehmer/innen und Kreative am Verhandlungstisch kaum einen Platz. Wenn man zum Beispiel einen Handwerker bestellt, schreibt man ihm dann vor, welches Honorar er bekommt? Nein, man fragt nach seinem Honorar! Genau anders herum ist es auf dem freien Markt in der Fernsehbranche. Wo Preisdiktate über Angst funktionieren und wenige Akteure eine ganze Branche steuern, da herrscht kein fairer Wettbewerb. Mit diesen unhaltbaren Zuständen soll nun endlich Schluss sein.


    „Das sind die wichtigsten Sachen, die wir von unserer Seite aus tun können: Uns unternehmerisch aufzustellen, unser Denken umzupolen. Nicht mehr nur zu glauben, wir sind eben Kameraleute, wir machen gute Arbeit, sondern zu kapieren, dass wir Unternehmer sind und dass wir unternehmerische Entscheidungen treffen müssen!“ (Ingo Däubner, Leiter des Ressort Honorare beim BVFK)


    Infoblock:


    Die Inflationsrate in Deutschland ist aktuell sehr niedrig. Sieht man aber die Entwicklung seit 1991, ist die Geldentwertung unbestreitbar. Die Stagnation der Honorare für Kameraleute auf dem Niveau von 1995 hat somit einen massiven Einkommensverlust zur Folge.


    http://www.finanz-tools.de/inflation/infl…ten-deutschland


    Bei wirtschaftlich seriöser Kalkulation errechnet sich ein auskömmliches Honorar unter Berücksichtigung mehrere Faktoren: betriebliche Ausgaben, Anschaffungen, Reparaturen, Fortbildung, Akquisition, Krankheitsvorsorge, Altersvorsorge, betriebliche Vorsorge sind einige der wichtigen Posten. Außerdem ist wichtig zu verstehen, dass selbstständige Kameraleute arbeitsbedingt auf höchstens 12 Drehtage pro Monat jährlich kommen! Zur Kalkulation von Stundensätzen für Selbstständige siehe: https://www.lambertschuster.de/existenzgruend…-selbstaendige/


    Zu berücksichtigen sind auch unterschiedliche Bezahlungen für gleiche Arbeit, d.h. im Fall von Kameraleuten die Bezahlung laut geltender Tarifverträge für Angestellte im Vergleich zu Selbstständigen. Siehe dazu: https://www.crew-united.com/downloads/tari…trag_201603.pdf


    Aufgrund eines Wirtschaftsgutachtens, das der BVFK in Auftrag gegeben hat, errechnet sich nach von unabhängiger Seite geprüften und angewandten wirtschaftlichen Kriterien ein angemessener Tagessatz für selbstständige Kameraleute von 670 – 760 EUR. Üblich sind laut belastbarem Datenmaterial, das der BVFK aus wissenschaftlich begleiteten Umfragen gewonnen hat, aber oft nur 200 – 400 EUR. Die Diskrepanz ist vehement.


    Der BVFK hat aus diesem Grund das Thema Honorare zu seinem Hauptanliegen in diesem Jahr gemacht und eine ganze Reihe an Aktivitäten gestartet und begleitet:


    [*] An allererster Stelle steht dabei die Information aller in der Branche Tätigen. Ohne Solidarisierung und ohne entsprechendes Handeln wird es nicht gehen. Demgemäß ist der BVFK mit anderen Branchenverbänden und –vertretern stark vernetzt und baut dieses Netzwerk ständig aus. [/list][*] Der Verband betreibt vehement Aufklärung über die derzeitige allgemeine Honorarsituation und sammelt hierzu schon seit langem belastbares Datenmaterial. Er bezieht sich dabei auch auf extern in Auftrag gegebene Wirtschaftsgutachten. [/list][*] Der BVFK bietet bundesweite Workshops an, in denen von Trainern und Coaches vermittelt wird, wie man als unternehmerisch denkender Kameramensch seine Preise errechnen und einfordern muss um Handelsbeziehungen auf Augenhöhe zu gestalten. [/list][*] Außerdem sollen in ganz Deutschland Kamera-Kongresse abgehalten werden, die Betroffene, Interessierte und Verantwortliche an einen Tisch bringen. Bereits im Mai diskutierte der BVFK auf dem sogenannten „E-Kamerakongress“ in Hamburg in Gegenwart von Branchenexperten und Juristen die Situation der Studiokameraleute. Diese sind besonders betroffen, da sie häufig ohne eigenes Team oder eigenes Equipment arbeiten und neben einer geringen Verhandlungsmacht als Selbstständige immer wieder mit Statusproblemen zu kämpfen haben. [/list][*] Der BVFK berät und begleitet regionale und bundesweite Initiativen und bietet sich dabei auch als Gesprächspartner für Sender und Produzenten an. Gezielt sucht der Verband schon seit geraumer Zeit das direkte Gespräch mit Senderverantwortlichen, um auf die schlechten Arbeitsbedingungen der Kameraleute aufmerksam zu machen. [/list][*] Nicht zuletzt geht der Bundesverband mit seinen Anliegen auch in die Politik und sucht dort das Gespräch, um mit seiner Expertise auf notwendiges politisches Handeln aufmerksam zu machen. [/list][*] Ein ebenso wichtiges Anliegen ist es, die Öffentlichkeit über den Zustand der Branche zu informieren. Es sind schließlich die öffentlich-rechtlichen Sender, die nicht im Geheimen wirtschaften und handeln dürfen und die darüber öffentlich Rechenschaft abzugeben haben, welche Arbeitsbedingungen sie in ihrem Geschäft erschaffen und zu verantworten haben. [/list]


    Honorarstandards für Fernsehkameraleute

    Teil 1: Selbstständige Fernsehkameraleute Einzelunternehmer ohne eigenes Equipment und Personal

    Der BVFK ist entwickelt valide Standards, die den Fernsehkameraleuten Orientierungshilfe geben, wie hoch eigentlich das Tageshonorar sein müsste.

    Dieser Standard wird mit Sicherheit nicht die real existierenden Honorare widerspiegeln und sie bilden auch nicht das ab, was gegenwärtig realistisch ist.

    Es handelt sich dabei aber um belegbares Faktenmaterial, das einer rechtlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Prüfung standhält und das die realen Kosten der einzelnen Fernsehkameraleute berücksichtigt.

    Dieser Standard sollte am Anfang jeder Verhandlung stehen!


    Da der BVFK rein rechtlich nicht in der Lage ist Honorare festzusetzen, kann sich jede/r Fernsehkameramann/-frau in Deutschland selbst ein Bild machen und Berechnungen anstellen. Der BVFK stellt in diesen Standards mehrere Möglichkeiten und Wege vor.


    Seit Jahren schon stagnieren die Honorare bei den freischaffenden und selbstständigen Fernsehkameraleuten.

    Derzeit ist sogar ein realer Rückgang der Honorare zu verzeichnen.

    Der BVFK hat 2014 eine Honorarumfrage durchgeführt, um belastbare Zahlen über die Höhe der Honorare, die regionalen Unterschiede und die durchschnittlichen Beschäftigungstage zu erfahren.

    Das Ergebnis zeigt, dass die gezahlten Honorare bei weitem nicht dem entsprechen, was der BVFK für angemessen hält, um auskömmlich leben zu können.

    Viele Kosten, wie Altersvorsorge, Weiterbildung, Versicherungen fallen unter den Tisch, auf einen kalkulierten Unternehmensgewinn wird teilweise verzichtet.

    Die durchschnittlichen Arbeitseinsätze liegen bei selbstständigen Fernsehkameraleuten bei 11 Tagen – viel mehr ist nicht zu erwarten. Sollen doch die selbstständigen Kameraleute gerade die Einsätze in den Spitzenzeiten abdecken. Außerdem ist es vielfach so, dass bestimmte Ereignisse eben mehr Kameraleute und Fernsehteams binden, die in anderen Zeiten und anderen Tagen nicht benötigt werden.

    Dieses Risiko hat der Auftraggeber zu tragen.

    Es ist weiterhin zu beobachten, dass Auftraggeber Tagessätze festlegen, ohne individuelle Verhandlungen zu führen.

    Gerade aber das Verhandeln ist ein Merkmal der Selbstständigkeit und ein weisungs- und betriebsunabhängiges Geschäftsverhalten und wird vom Gesetzgeber sogar gefordert. (SGB IV §7).


    A) Honorarentwicklung


    Wir können annehmen, dass Löhne, Gehälter und Honorare im Lauf der Zeit steigen. Wenn also ein selbstständiger Kameramann/-frau vor 25 Jahren 600,00 DM/Tag verdient hat, kann man mithilfe des Nominallohnindex berechnen, wieviel er heute verdienen müsste.
    Diese Rechnung ist sehr pauschal.
    Es gibt wenig Material über die Honorarstandards aus dieser Zeit, die Gesetzeslage war eine andere und die freischaffenden Fernsehkameraleute waren vielfach auf Lohnsteuerkarte und somit sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
    Das Modell der selbstständigen Beschäftigung war beim Fernsehen nicht üblich.
    Dennoch wurde bei den zahlreich aufkommenden Video-Produktionsfirmen tageweise und selbstständig beschäftigt.
    Wir haben Einzelbeispiele gefunden, in denen Honorarschwankungen in jener Zeit von 500 bis 700 DM/Tag (Mittelwert: 600 DM) ermittelt wurden.


    Der Nominallohnindex liegt zwischen 1991 und 2012 bei 73,3 %, das würde ein Anstieg von durchschnittlich 3,5% p.a. bedeuten.
    Für die letzten 25 Jahre seit 1991 wäre das ein Anstieg von 87,5%.
    Der Reallohnindex hingegen unterliegt kaum Schwankungen, was bedeutet, dass Preisanstieg und Lohnentwicklung im Durchschnitt relativ gleich geblieben sind.
    In den Jahren 2007 bis 20012 lag der durchschnittlich Nominallohnindex bei 12,2%. Angelernte und ungelernte Arbeitnehmer haben in diesem Zeitraum nur einen Nominallohnindex von 10 bzw. 9,8%, Führungskräfte dagegen einen von über 15%. Facharbeiter liegen bei 12,8%.
    (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung)


    Wenn wir hier also den Durchschnittswert von 12.2% zugrunde legen, liegen wir damit schon unter der Klassifizierung von Kameraleuten, die als Unternehmer tätig sind (Führungskräfte!) und über eine qualifizierte Ausbildung (Facharbeiter!) verfügen. Mögliche Ungenauigkeiten und Schwankungen vor 2007 werden somit ausgeglichen.


    Nach aktuellem Kurs entsprechen 100,00 DM 51,13 EUR.
    Bei einem Nominallohnindex von 87,5% ergibt sich bei einem Tagessatz von 500,00 bis 700,00 DM vor 25 Jahren heute ein Tageshonorar von 480,00 bis 670,00 EUR.
    (Schnitt: 575,00 €)


    Bei dieser Berechnung muss man die Frage berücksichtigen, ob es sich damals überhaupt um eine auskömmliche Vergütung gehandelt hat.
    Alles war früher auch nicht richtig!


    B) Equal Pay


    Unter Equal Pay versteht man die gleiche Bezahlung für alle Beschäftigten ausgehend von den Kosten des Arbeitgebers/Auftraggebers für die Beschäftigten. Dabei ist es unerheblich, ob die Beschäftigten fest angestellt, freiberuflich oder selbstständig tätig sind.
    Sicher können sich für einzelne Beschäftigungsmodelle, je nach Arbeitsprojekt, bestimmte Präferenzen ergeben, die sich auch im Marktpreis (Angebot & Nachfrage) darstellen. Jedoch ist es nicht akzeptabel, dass für gleiche Arbeit völlig divergierende Kosten entstehen.
    Die Arbeitskosten müssen auch für die Unternehmen vergleichbar sein und als Argumentation für eine realistische Verhandlungsbasis kann dieses Modell sehr gut herhalten, da es sich ja auf die Kosten des Auftraggebers bezieht.


    Es gibt von der „Verdi-Filmunion“ ein Berechnungsmodell aus dem Jahr 2013 mit Namen „NDR-EqualPay-Berechnung“, das Daten des Hessischen und des Norddeutschen Rundfunks zu Grunde legt.
    Danach erhalten Rechnungssteller bei diesen beiden Rundfunkanstalten zwischen 368 € und 460 €.
    Die vergleichbaren Zahlen für Arbeitnehmer liegen zwischen 291 € und 362 €.
    Verglichen wird in 3 Vergütungsgruppen in beiden Sendern.
    Verdi schlägt für den 10-Stunden-Tag, für den AG-Anteil zur Sozialversicherung und ein Betriebskostenanteil drauf und kommt auf ein errechnetes Tageshonorar von 760,00 EUR.


    Differenzierter ist die Equal-Pay Berechnung von fairTV e.V. in Zusammenarbeit mit LANGER MEDIA research & consulting, Jörg Langer / Filmuniversität Babelsberg.
    Es handelt sich dabei um einen Online-Rechner, der speziell als Verhandlungstool gestaltet wird und den Film- und TV-Schaffenden helfen soll, die Honorare der Angestellten der Sender auf sich als Freiberufler bzw. Selbständige "umzurechnen". Der Equal-Pay-Rechner befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase und ist daher noch nicht öffentlich. Die Ergebnisse sind also noch nicht final, zeigen aber bereits eine deutliche Tendenz.


    Dieses Modell nimmt die Haustarifverträge der öffentlich-rechtlichen Sender zur Basis und geht entsprechend von einer Regelarbeitszeit von 8h aus, wie sie im deutschen Arbeitszeitgesetz auch für Arbeitnehmer festgeschrieben ist. Mehrarbeit bleibt natürlich möglich, wird aber extra vergütet.
    Zusätzlich berücksichtigt fairTV tarifliche Leistungen der Festangestellten wie bezahlten Urlaub und Krankheit, die durchschnittlich möglichen Einsatztage, Fixkosten in der Selbstständigkeit sowie die Bildung von Rücklagen bzw. Unternehmerrisiko und Unternehmerchance.


    Die Kostenparameter sind für den jeweiligen Auftraggeber differenziert aufgeführt, u.a. Wochenenden, Feiertage pro Bundesland, Urlaub entsprechend Tarifvertrag, durchschnittliche Krankentage, Tage und Kosten für Akquise, Buchhaltung, Büroorganisation, Weiterbildung etc.
    (Quellen u.a.: Stat. Bundesamt, Bildungsurlaubsgesetz).


    Daraus resultierend geht fairTV derzeit von 121 Einsatztagen / Jahr aus. Berücksichtigt werden 19,3% SVAGA, eine Fixkostenumlage von 59,55€ / Tag sowie 15% Gewinn u.a. für die Bildung von Rücklagen.
    Exemplarisch verglichen mit einem Vergütungstarifvertrag beim MDR (VG:VI, Stufe 4) entspricht das einem Tageshonorar von 701,35 EUR, hier allerdings für einen 8-h-Tag (Pausen exklusiv), wie er auch in den Sendern regelmäßig geleistet wird.
    Für einen üblichen 10-h-Tag bedeutet das ein Tageshonorar von rund 875,00 €.


    C) Kostenrechner / Kalkulator


    Im Internet gibt es zahlreiche Kostenkalkulatoren für selbstständig Tätige, die allesamt auf der Grundlage basieren, dass sich Kosten, realistische produktive Arbeitszeit und Gewinnspanne zu einer festen Größe errechnen lassen, bei der dann jede/r sehen kann, was er/sie eigentlich verdienen
    müsste.
    Dieser kaufmännische Ansatz lässt sich am besten von den Betroffenen nachvollziehen, weil nur diese zur Berechnung hinzugezogen werden.
    Auf vielen Seiten von Selbstständigen-Vereinigungen sind solche Berechnungen nachzulesen.
    Der BVFK wird in einem gemeinsamen Projekt mit dem Bundesverband Filmschnitt-Editor (BFS) einen Kalkulator entwickeln, und diesen auf der Website implementieren. Dieser ist dann ganz auf unsere Klientel zugeschnitten.


    Besondere Erwähnung bekommen die Berechnungen vom renommierten Unternehmensberater Lambert Schuster.
    Diese gehen von einem durchschnittlichen Bruttogehalt von 3903,00 € in Deutschland aus (statistisches Bundesamt).
    Die Fernsehkameraleute sollten den Anspruch haben wenigstens diesen Durchschnittsverdienst zu erreichen.


    Kosten:

    • 19,3% AG Anteil zur Sozialversicherung
    • 1500,00 € Pauschale Fixkosten (Miete, Heizung, Strom, Büromaterial, Telefonkosten, Reisekosten, Kosten für Weiterbildung, Versicherungen, Beratung etc.)

    Produktive Arbeitszeit – von 365 Tagen wird abgezogen:

    • 104 Wochenenden (im Schnitt)
    • 13 Feiertage (im Schnitt)
    • 28 Urlaubstage
    • 5 Krankheitstage
    • 5 Tage für Aus- und Weiterbildung -> Summe: 211 Tage (8 Stunden)
    • 1/3 dieser Zeit geht für folgende unproduktive, nicht direkt zu berechnende Tätigkeiten verloren (Büroorganisation und Buchhaltung, Akquise, Marketing etc.)

    Ergebnis: 140,67 8-Std.-Tage/anno – bedeutet 11,8 Tage/Monat.


    Gewinn – Was keiner vergessen sollte; Ein Unternehmen sollte nicht nur kostendeckend arbeiten, sondern auch Gewinn abwerfen.

    • Diese Rücklagen liegen bei 15%.

    Ein Tageshonorar auf einer Basis von 10 Arbeitsstunden liegt bei dieser Berechnung bei 773,90 €.


    (Quelle: https://lambertschuster.de/existenzgruend…dselbstaendige)


    Ergebnis


    Der Honorarstandard des BVFK für den Tagessatz eines 10-Stunden-Tags für einen selbstständigen Fernsehkameramann/-frau liegt (gerundet) zwischen 580,00 € und 875,00 €.


    Weitere Berechnungen und insbesondere der BVFK-Kalkulator folgen.


    Diese Standards werden erweitert auf

    • Fest angestellte Arbeitnehmer
    • Freie Arbeitnehmer
    • EB-Teams


    Quelle und weiterführendes Material zum Thema Honorare: http://www.bvfk.tv/presse/pressevonuns

    Original-Dokument: Honorare für Kameraleute (PDF) --> Klick mich <--


    Berlin im September 2016

    + + + Presseinformation + + +


    Zusammenarbeit von NDR, Sony und HL Audio macht erstmals die drahtlose Übertragung eines Stereotons möglich


    Berlin, 9. September 2016 – Der NDR modernisiert seinen Workflow im Bereich EB-Kamera und Ton: Seit Frühjahr dieses Jahres setzt der Sender für die Kamerateams seiner Landesfunkhäuser 146 Kanäle der Sony DWX-Serie, basierend auf 146 digitalen Taschensendern DWT-B01N und 94 zweikanaligen Slot-in-Empfängern DWR-S02D, im Bereich Electronic News Gathering und Field Production ein. Die neueste Hard- und Softwareversion ermöglicht einen messtechnisch einwandfreien Stereoton, der vom Tonmischer drahtlos an die Kamera übertragen und dort direkt in das Videofile integriert wird.


    „Vor etwa zwei Jahren kam die Abteilung Kamera und EB des Norddeutschen Rundfunks auf uns zu. Sie wollten ihren Workflow mit einem digitalen Drahtlossystem auf die nächste technische Ebene heben. Im Zentrum stand dabei die Anschaffung moderner Taschensender und 2-Kanalempfänger, die einen reinrassigen Stereoton von der Audiotasche an den Camcorder übertragen können“, erklärt Sven Conquest, Geschäftsführer von HL Audio, dem Exklusiv Distributor für Sony Professional in Deutschland.


    Der NDR erhielt im ersten Schritt ein digitales Drahtlossystem von Sony, um die Sender- und Empfängereinheiten einem mehrmonatigen Langzeittest zu unterziehen. Hierbei sollte herausgefunden werden, ob sowohl die Hard- als auch die Software den hohen Qualitätsansprüchen des Senders in Hinblick auf RF-Stabilität, Tonqualität und Stereotauglichkeit genügen. Wichtigste Bedingung war, dass neben der gebotenen hohen Tonqualität des DWX-Systems auch die Phasenstabilität der beiden Audiokanäle so hoch ist, dass ein nach heutigen Maßstäben absolut tauglicher Stereoton an die Kamera übertragen werden kann.


    Auf der Empfängerseite arbeiten die Teams mit dem True-Diversity 2-Kanal Empfänger DWR-S02D/21 von Sony.


    Konstruktive Zusammenarbeit zwischen NDR, Sony und HL Audio


    Der NDR stand im Verlauf der fast zweijährigen Evaluierungsphase im kontinuierlichen Kontakt mit den Entwicklungsingenieuren von Sony und den Experten von HL Audio. Gemeinsam arbeiteten sie daran, die Phasenstabilität so zu optimieren, dass sich ein messtechnisch einwandfreies Stereosignal ergibt. Resultat der sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit war schließlich eine neue überarbeitete Softwareversion der DWX-Komponenten, die von HL Audio in die bereits an den NDR gelieferten Hardwarekomponenten eingespielt wurde. Mit der aktuellsten Software ist es nun möglich, dass das Audiosignal der beiden - eigentlich unsynchronisierten Einheiten - derart im „Gleichtakt“ verarbeitet wird, dass sich ein vollwertiges Stereosignal an den Empfänger übertragen lässt.


    „Damit ist der NDR das erste öffentlich-rechtliche Medienunternehmen, das in der Lage ist, einen - über den gesamten Frequenzbereich messtechnisch nachweisbaren - Stereo-Zweikanalton von der Mischertasche zur Kamera zu übertragen. Technisch lässt sich dies nur mit den digitalen Drahtlossystemen der DWX-Serie von Sony bewerkstelligen“, so Sven Conquest von HL Audio.


    Im Frühjahr dieses Jahres begann der Roll-out der Sony-Funksysteme an die Landesfunkhäuser. Noch vor der Auslieferung überspielte HL Audio das aktuelle Software-Update auf die 146 Sender- und 94 Empfängereinheiten, das im Zusammenspiel mit der neuesten Hardware-Version die hohen technischen Ansprüche des NDR allesamt erfüllt.


    Konkret kommt bei den Kamerateams fortan der digitale Taschen-sender DWT-B01N der DWX-N-Serie von Sony zum Einsatz. Genutzt wird der Frequenzbereich 470 MHz bis 542 MHz, der durch die Anforderungen des NDR erstmals von Sony für den europäischen Markt zertifiziert wurde. Auf der Empfängerseite arbeiten die Teams mit dem True-Diversity 2-Kanal Empfänger DWR-S02D von Sony. Durch sein Slot-In Format passt er direkt in den Empfängerslot eines Sony Camcorders. Das Druckgussgehäuse aus Magnesium und Aluminium ist einerseits widerstandsfähig und wetterfest, beeinträchtigt durch sein geringes Gewicht von 280 Gramm anderseits nicht das kompakte Design eines Camcorders.


    „Ohne den sehr konstruktiven, ständigen Austausch mit der Sony-Entwicklungsabteilung aus Japan und HL Audio hätten wir die Modernisierung unserer EB-Systeme nicht so erfolgreich abschließen können. Die digitalen Funksysteme von Sony überzeugen uns im Praxiseinsatz. Sie erfüllen unsere Anforderungen an einen hochwertigen Stereoton – sowohl aus Hardware wie auch aus Software-Sicht – zu 100 Prozent“, kommentiert Torsten Gathmann, Leiter des Bereichs Kamera und EB beim NDR.


    „Ich möchte allen Beteiligten für die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit bei diesem Projekt danken. Innerhalb kürzester Zeit konnten die Kollegen aus der Entwicklungsabteilung in Japan flexibel auf die unterschiedlichen Anforderungen des NDR reagieren und eine präzise Lösung präsentieren“, sagt Markus Warlich, Produktspezialist für Professional Audio, Sony Europe Limited.


    Im Frühjahr dieses Jahres begann der Roll-out der Sony-Funksysteme an die Landesfunkhäuser des NDR.

    + + + Presseinformation + + +


    „Terra X“-Dokumentation erstmals mit Sony F65 and F55 in 4K und HDR gedreht


    Berlin, 9. September 2016 – Die neue „Terra X“-Episode nähert sich dem „Mythos Wolfskind“ (Sendetermin: 25.09.2016, 19:30 Uhr) mit lebensechten Bildern in einer noch nie dagewesenen Qualität an: Mit den Sony CineAlta-Kameras PMW-F55 und F65 drehten Kameramann Jan Prillwitz und sein Team die dokumentarischen Teile und die historischen Reenactments der Folge im Sony 4K-RAW-Format. Um die „Terra X“-Fans so realitätsnah wie möglich auf die Reise durch Drehorte wie Uganda, Rumänien und Indien mitzunehmen, setzte das ZDF neben der höheren Detailtiefe der Sony 4K-Auflösung erstmals auch auf den größeren Kontrast und das höhere Farbvolumen von High Dynamic Range.


    Die technischen Vorplanungen der „Terra X“-Dokumentation über Kleinkinder, die isoliert von Menschen unter Wölfen, Bären oder anderen Tieren aufwuchsen, starteten bereits im Frühjahr 2015: Das ZDF-Team um Kameramann Jan Prillwitz, den Geschäftsbereichsleiter Bildgestaltung und Design Matthias Haedecke, Regisseur Jens Monath und Lehrbeauftragten Michael Pochert besuchte das „Digital Motion Picture Centre“ von Sony in den britischen Pinewood Studios. Dort informierten sich die Macher über das aktuelle Produktportfolio und hatten zudem die Gelegenheit, die digitalen Filmkameras der neuesten Sony-Generation ausführlich zu testen.


    „Wir konnten uns ein gutes Bild von den Kameras machen, vor allem was die Weiterentwicklung der Firmware und der Gamma-Kurven anbetrifft“, sagt Prillwitz, der 2001 seine Ausbildung beim ZDF abschloss und als Kameramann für verschiedene dokumentarische Formate des Senders bereits über 50 Länder bereiste. Die Produktion entschied sich schließlich für die Flexibilität der Sony PMW-F55 und die extreme Detailwiedergabe der F65. Startschuss der Dreharbeiten zur Folge war im Herbst 2015 in Uganda, wo das Team neuzeitliche Wolfskinder dokumentierte.


    High-Speed-Aufnahmen in 4K 120fps


    Die Sony F65 wurde hauptsächlich bei den historischen Reenactments mit 25p eingesetzt, um einen filmischen Look zu erzielen. So drehte das ZDF Spielszenen in Indien mit Mogli und seinen Eltern, nämlich Wölfen, die durch Huskies ersetzt wurden. Um dem Zuschauer später beeindruckende Zeitlupenaufnahmen – zum Beispiel von einem Sprint Mowglis durch den Wald – zu zeigen, wurde mit der F65 in 120 fps gefilmt.


    Für die dokumentarischen Teile der Episode hat sich die PMW-F55 bewährt, da sie sich flexibel an viele verschiedene Drehsituationen anpasst, verhältnismäßig wenig Strom verbraucht und ebenfalls im High-End-Segment mitspielt. Durch ihre Kompaktheit und ihr geringes Gewicht lässt sie sich für unterwegs in einem Rucksack mitführen. Der ausschließlich eingesetzte Cine-EI-Modus gewährt eine größere Übersichtlichkeit des Kameramenüs und das Arbeiten mit LOG-Kurven. Gespeichert wurden die gedrehten Bilder der F55 auf dem andockbarem 2K/4K-RAW-Recorder AXS-R5 von Sony.


    HDR für ein realistisches und plastischeres Seherlebnis


    Dank ihres S-Gamut3 Farbraums und des großformatigen S35mm-Sensors, der einen Dynamikbereich von 14 Blenden ermöglicht, eignen sich die F55 und F65 ideal für das Aufzeichnen von HDR-Bildern in XAVC mit S-Log3 Kurve oder 16-Bit RAW. Prillwitz hat sich die Aufnahmen bei der Farbkorrektur mit dem 30“-4K TRIMASTER ELTM OLED-Referenzmonitor BVM-X300 von Sony angesehen: „Wenn man HDR eine Weile gesehen hat und zurück in die REC709 Welt muss, dann wirkt alles plötzlich flau und langweilig, als würde man auf eine flache Gamma-Kurve schauen.“ Die HDR-Technologie lässt Bilder realistischer und vor allem plastischer erscheinen, durch den starken Kontrast eventuell sogar etwas schärfer.


    Für die Zukunft wird das ZDF-Team die gewonnenen Erfahrungen mit der Sony HDR-Technologie in neue Projekte einbringen und ausloten, für welche Bilder sich der Einsatz der Technologie am meisten lohnt. HDR muss nicht immer zwangsläufig an 4K bzw. UHD-Auflösungen gebunden sein.


    Das ZDF strahlt „Terra X – Mythos Wolfskind – Mogli und die wilden Kinder“ am 25. September um 19:30 Uhr in HD aus. Die 4K-HDR-Version stellt der Sender über HbbTV und in der Mediathek zum Download zur Verfügung. Zusätzlich gibt es online unter terra-x.zdf.de auch eine spezielle 360 Grad-Version.


    Kameramann Jan Prillwitz beim szenischen Dreh.

    © ZDF/Jens Monath


    Das ZDF-Team im Einsatz in einem indischen Tempel.

    © ZDF/Jens Monath


    Spielszene: Mogli (Shivam Lohar), der unter Wölfen aufwächst.

    © ZDF/Jens Monath


    Spielszene: Mogli (Shivam Lohar) mit seinen "tierischen" Eltern.

    © ZDF/Jens Monath

    + + + Presseinformation + + +


    In München präsentiert Sony das aktuelle CineAlta Portfolio und bietet einige Workshops mit führenden Filmemachern an.


    Berlin, 12. September 2016 – Sony präsentiert auf der diesjährigen Cinec in München seine Technologien und Workflows für HD, 4K, High Dynamic Range (HDR), Speicherung und Wiedergabe. Zu den Neuheiten am Stand 3-D04 zählt der ab sofort erhältliche AXS-R7 Rekorder für die Sony CineAlta PMW-F55 und F5 sowie AXS-Speicherkarten mit höherer Geschwindigkeit. Die Firmware Version 8 erweitert zudem die Möglichkeiten der F55 und F5.


    Highlight am Messestand in München ist der tragbare 4K-Festspeicher-Rekorder AXS-R7. In Kombination mit der F55 bietet der R7 zudem die Aufzeichnung in 4K 120fps. Die neue Möglichkeit der Cache Recording Aufzeichnung oder auch die Staub- und Spritzwassersicherheit sind ideal für die dokumentarische Anwendung oder den rauen Produktionsalltag.


    „Diese neuen Technologien beantworten die Frage "Warum in 4K 16-bit RAW drehen" und unterstreichen die Wichtigkeit der F5 und F55 für Sony“, sagt Sebastian Leske, Marketing Manager, Cinematography, Sony Professional Solutions Europe. „Der Dreh in 4K RAW und High Dynamic Range (HDR) eröffnet neue kreative Möglichkeiten für professionelle Filmteams, die keine Kompromisse in Sachen Bildqualität eingehen möchten.“


    4K RAW-Aufzeichnungen bei 120 FPS und Cache-Aufnahmen sind die Highlights des neuen AXS-R7 Rekorders von Sony.


    Highlight am Messestand in München ist der neue, tragbare 4K-Festspeicher-Recorder AXS-R7, den Sony im Zusammenspiel mit der PMW-F55 vorstellt.


    Weitere Messe-Highlights


    In Kooperation mit dem Münchener Unternehmen Pomfort wird zudem die direkte Unterstützung der F65 innerhalb der Grading-Software LiveGrade Pro gezeigt. Diese Kombination ermöglicht ab sofort ein Live Grade am Set und somit einen noch schnelleren Workflow mit der F65.


    Für eine präzise Farbkorrektur und Qualitätskontrolle ist der ebenfalls auf der Messe ausgestellte 55“-4K TRIMASTER ELTM-OLED-Bildmonitor PVM-X550 ideal, der eine professionelle Schwarzleistung, Farbwiedergabe, Pixelreaktionszeit sowie präzise Signalverarbeitung ermöglicht.


    Ebenfalls mit von der Partie ist der 4K SxS-Memory-Player PMW-PZ1 von Sony, als hochwertige und kostengünstige Wiedergabe-Lösung für 4K-Aufnahmen und Postproduktionsanwendungen. Der PMW-PZ1 ermöglicht die Multiformat-Wiedergabe für 4K, unterstützt leistungsstarkes QFHD und HD sowie eine Vielzahl von Formaten. Damit eignet sich der Player beispielweise optimal für die Wiedergabe von Aufnahmen der PXW-FS7 mit 4K-Super-35-Exmor-Sensor, die Sony ebenfalls in München zeigt.


    Praktischer Erfahrungsaustausch


    Am Samstag, den 17. September, wird Sony mit Kameramann Berti Koprac ein Seminar zum Thema „CineAlta – Emotion in Every Frame: Werbeproduktionen mit der F55 und F65“ durchführen. Um 11.45 Uhr werden er und Sony Product Specialist Sebastian Leske den Einsatz der F55 und F65 in der Werbeproduktion erörtern und dabei Filmbeispiele aus der Praxis präsentieren.


    Am darauffolgenden Tag, Sonntag, den 18. September, 11.00 Uhr, können sich Besucher auf einen zweiten Workshop freuen: 4K/HDR Workflow Specialist Pablo Garcia referiert unter dem Titel „The Future is Bright – HDR Workflow with Sony CineAlta Cameras“, wie das digitale Portfolio von Sony perfekt für die HDR-Bilder mit größerem Kontrast und höherem Farbvolumen aufeinander abgestimmt ist.


    Filmemacher und Sony Independent Certified Expert Uli Mors wird ebenfalls am Sonntag um 16:00 Uhr einen Look Up Table (LUT) - Workshop zur Nutzung von LUTs und zum Dreh mit der S-Log Gammakurve halten.

    + + + Pressemitteilung + + +


    Bundeskartellamt verhängt Bußgelder gegen Fernsehstudiobetreiber


    Das Bundeskartellamt hat gegen die Studio Berlin Adlershof (SBA) GmbH, ihre Schwestergesellschaft Studio Berlin Broadcast GmbH (beide mit Sitz in Berlin) sowie gegen die in Grünwald bei München ansässige Bavaria Studios & Production Services GmbH Bußgelder in einer Höhe von insgesamt ca. 3,1 Mio. € wegen der Beteiligung an einem kartellrechtlich unzulässigen Informationsaustausch verhängt. Die Ermittlungen des Bundeskartellamtes wurden ausgelöst durch einen Kronzeugenantrag des tatbeteiligten Studiobetreibers MMC Studios Köln GmbH. In Anwendung der Bonusregelung des Bundeskartellamtes wurde gegen dieses Unternehmen kein Bußgeld verhängt. Zwischen den verantwortlichen Vertretern der Unternehmen gab es im Zeitraum von September 2011 bis Dezember 2014 regelmäßig Zusammenkünfte und weitere persönliche Kontakte. Sie haben Informationen über Preise, Angebotsinhalte, ihr Angebotsverhalten und andere wettbewerblich sensible Informationen ausgetauscht. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die Beteiligten wollten über den Austausch sensibler Informationen wie z.B. die eigene Preiskalkulation den Preiswettbewerb beim Betrieb von Studios für TV- und Filmproduktionen eindämmen und die Erlössituation ihrer Unternehmen verbessern. Ein so weitgehender Informationsfluss zwischen konkurrierenden Unternehmen kann den Wettbewerb ebenso einschränken wie Preisabsprachen.“ Bei der Bußgeldfestsetzung wurde berücksichtigt, dass die Unternehmen jeweils während des gesamten Verfahrens umfassend mit dem Bundeskartellamt kooperiert haben. Ferner konnten mit den Unternehmen einvernehmliche Verfahrensabschlüsse (sog. „Settlements“) erzielt werden, was sich für die Firmen ebenfalls bußgeldmindernd ausgewirkt hat. Die verhängten Geldbußen sind noch nicht rechtskräftig. Gegen die Bescheide kann Einspruch eingelegt werden, über den das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheiden würde. (Quelle)

    + + + Pressemitteilung + + +


    Berlin, 02.06.2015


    Nach seiner diesjährigen Mitgliederversammlung in Frankfurt/Main am 19. Mai 2015 gibt der BVFK folgende personelle Veränderungen bekannt:

    Als Ergebnis der Wahlen auf der Versammlung wurden die neuen Vorstandsmitglieder Bernhard Beutler, Beatrice-Susan Mayer und Ingo Däubner begrüßt.
    Bernhard Beutler wurde als 2. Vorsitzender gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Wolfgang Hannemann trat nicht erneut zur Wahl an. Nach sechs Jahren aktiver Vorstandsarbeit und großem Engagement für den Verband konzentriert er sich nun auf das wichtige Recht- und Sozialressort. Wolfgang Hannemann ist seit Gründung des BVFK in zentraler Verantwortung für den Verband tätig. Der erste Vorsitzende Frank Trautmann sprach ihm für seine geleistete Arbeit und seine Verdienste um den Verband großen Dank aus.
    Gleiches gilt auch für Gerald Fritzen und Jean-Baptiste Höppner, die ebenfalls nicht mehr zur Wahl der Regional-Vorsitzenden antraten. Sie bleiben, genauso wie Wolfgang Hannemann, weiterhin aktiv im Verband und widmen sich künftig in den Arbeitsgruppen des BVFK einzelnen Aufgabenbereichen.

    Beatrice-Susan Mayer wurde für die Region Nord als Vorstandsmitglied gewählt. Sie löst Jean-Baptiste Höppner ab.
    Ingo Däubner ist neues Vorstandsmitglied Region Süd. Er löst Gerald Fritzen ab.

    Im Amt bestätigt wurde der 1. Vorsitzende Frank Trautmann, der in dieser Position zum 3. Male an der Mitgliederversammlung teilnahm.
    Jens Schade (Region West), Thomas Müller (Region Mitte) und Florian Rith (Region Ost) traten ebenfalls erneut zur Wahl an und wurden als Vorstandsmitglieder bestätigt.

    Sven Schaale wurde als Kassenwart und Vorstandsmitglied für weitere zwei Jahre gewählt.
    Eric Lahmann bleibt gewählter Kassenprüfer.

    Diskutiert wurden auf der Mitgliederversammlung Berichte aus den einzelnen Ressorts und Arbeitsgruppen wie Aus- und Weiterbildung, Recht und Soziales, Service, sowie Pressearbeit und Kommunikation. Im Zentrum standen Fragen wie Nachwuchsförderung, Qualitätssicherung und Aktivierung der Mitglieder auf der einen, Lobby- und Netzwerkarbeit sowie die Konzeption konkreter öffentlichkeitswirksamer Aktionen auf der anderen Seite.

    Der BVFK hat sich erfolgreich als eine fachliche und politische Interessenvertretung mit stets wachsender Expertise etabliert. Dieses Ansehen und Vertrauen gilt es nun weiter auszubauen. Der Verband sucht – gemeinsam mit seinen Mitgliedern – neue Wege, den Fachaustausch untereinander, zu anverwandten Gewerken und an den Schnittstellen zu einer breiteren Öffentlichkeit zu intensivieren. Die politische Arbeit soll künftig noch stärker in den Vordergrund treten. Im Zuge dessen begrüßt der BVFK seine Mitgliedschaft bei den Filmschaffenden und die gute Vernetzung mit Bundesverbänden wie dem BVK.