Beiträge von Arni

    Da ich selbst beim Mittellosen... ähm... Mitteldeutschen Rundfunk arbeite, kann ich die Ausführungen von op/akm größtenteils bestätigen. Ich gehöre selbst zu denen, die diese Technologie deutschlandweit mit als Erste testen durften, bevor sie in den Live-Betrieb ging.

    Die Testphase mit einem Vorgängermodell des jetzigen LU500-Modells begann, wenn ich mich recht erinnere bereits im Jahr 2014.

    Neben der ganzen technischen Seite waren vor allem Fragen des Arbeitsschutzes Thema. Da ging es hauptsächlich um die durch den "Rucksack" verursachte Strahlenbelastung und unter welchen Sicherheitsvorkehrungen unsere Leute damit rausfahren und arbeiten dürfen.

    Es gab wohl auch ein aufwändiges Zertifizierungsverfahren, damit der Personalrat das am Ende für einigermaßen sicher befunden und durchgewunken hat.


    Im Moment betreiben wir die Rucksäcke mit acht SIM-Karten, gebunden an spezielle T-Mobile- und Vodafone-Verträge.

    Über die tatsächlichen Kosten schweigt man sich im Haus immer etwas aus. Es muss aber doch einigermaßen preisintensiv sein, weil es meines Wissens auch noch keine einzige freie Firma hier im MDR-Dunstkreis gewagt hat sich so ein Gerät mal einfach so auf Verdacht anzuschaffen. Wenn man da kein garantiertes Buchungskontingent zugesagt bekommt, könnte das sicher eine ruinöse Investition werden. Denn die SIM-Karten müssen jeden Monat bezahlt werden. Egal ob genutzt oder nicht. Vielleicht wird das auch deshalb vorerst ein Privileg der Sendeanstalten bleiben sich diese Technologie zu leisten, auch wenn sie im Vergleich zur SNG ja durchaus Einsparpotential bieten soll. Übrigens haben wir das hier auch gehört, dass es den einen oder anderen SNG-Verleiher hart getroffen haben soll, als die Rucksäcke hier bei uns praktisch über Nacht aufkamen. Und das könnte auch ganz schnell auf andere Regionen übergreifen, wenn sich das LiveU-Modell ähnlich erfolgreich wie bei uns durchsetzen sollte. Also ich würde mir heute unter uns gesagt jedenfalls keine SNG mehr anschaffen, wenn ich sie nicht "cash" bezahlen könnte. ;)


    Das mit den Leipziger Teams, die mit dem Rucksack nach Berlin fahren, kann ich übrigens auch bestätigen. Oft fährt aber auch einfach nur der EB-Assistent mit der gesamten Technik ins Hauptdorf und bekommt dann dort eine(n) Kameramann/-frau und RedakteurIn vom HSB (Hauptstadtstudio Berlin) zur Seite gestellt. 8)


    Aber auch die Rucksäcke sind meiner Meinung nach nur eine - wie nennt Frau Merkel das doch gleich? - "Brückentechnologie". :D/emoticons/biggrin@2x.png 2x" width="15">

    Panasonic bietet ja jetzt schon WLAN-Dongles für seine P2-Kameras an. Also irgendwann wird auch die ganze SIM-gestützte Übertragungstechnologie so klein werden, dass man sie direkt im Camcorder mit verbaut. Davon bin ich überzeugt. Ob das dann der Personalrat so durchwinkt, steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt Papier. :D

    Offenbar ist den mitteldeutschen Fernsehschaffenden gelungen, woran niemand mehr glauben wollte.

    Der 8-Stunden-Tag für außerhausige EB-Teams soll ab 2017 zunächst für alle freien Dienstleister des Mitteldeutschen Rundfunks kommen.

    Dies betrifft auch Firmen, die beispielsweise in Köln, Hamburg oder München sitzen und einen entsprechenden Rahmenvertrag mit dem MDR geschlossen haben.

    Es bleibt zu hoffen, dass sich dieses positive Leuchtturmprojekt mittelfristig auch bei anderen Rundfunk-Anstalten durchsetzt.


    Quelle: fairTV e.V.

    Alles gelogen? Jenseits von Hetze und "Lügenpresse"-Rufen widmet sich ZAPP in dieser Sendung der Vertrauenskrise. Wie können Journalisten ihr Publikum zurückgewinnen?


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Einer der Hauptgründe für die prekären Beschäftigungsverhältnisse in Film und Fernsehen sind die preisdumpenden Tochterfirmen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Jetzt wird gegen die größte unter ihnen ermittelt. Und das scheint erst die Spitze des Eisberges zu sein.


    (Quelle: FAZ.net)

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Liebe Drohnen-Piloten,

    passt gut auf, wenn ihr euer Spielzeug in ein Schimpansen-Gehege schickt. :D


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Das folgende Video von Izzy Hyman zeigt nicht unbedingt die ausgeklügelten Vorgehensweisen der Tonmeister beim "Verkabeln" von Darstellern auf Spielfilm-Sets, Sie bieten allerdings für den Fernseh-Alltag eine willkommene Inspiration für jeden Ton-Menschen, der sein Ansteckmikrofon am Protagonisten für die Kamera versteckt anbringen soll. Statt der im Video gezeigten Triangel-Tape-Methode kann man natürlich auch extra für diesen Einsatzzweck konzipierte kleine selbstklebende Scheiben oder Mikrofon-Verdecker benutzen wie man sie hier oder hier sehen kann.

    Habt ihr darüber hinaus vielleicht noch andere praktikable Tricks auf Lager?


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.