Beiträge von Arni

    Heute, während einer Drehpause schmökerte ich nichts böses ahnend in einem Wissenschaftsmagazin und stieß dabei auf etwas völlig Unglaubliches. Man muß hier mindestens von einem medizinischen Wunder sprechen, was gegen Ende der 40'er Jahre des letzten Jahrhunderts in der Schweiz für großes Aufsehen sorgte und Ratlosigkeit unter der Ärzteschaft verursachte. Glücklicherweise wurden vom Geschehen Filmaufnahmen angefertigt, die vor kurzem im Internet erstmals veröffentlicht wurden. Doch seht selbst!

    Achtung! Die Bilder in nachfolgendem Film könnten Sie stark beunruhigen!
    Geschätzte Kollegen, verehrte Besucher, liebe Kinder! Das Gezeigte auf gar keinen Fall zu Hause nachmachen!!!

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    Hallo Ti[o],

    in der Zwischenzeit hatte ich Gelegenheit Kontakt zu Panasonic Europa aufzunehmen. Heute erreichte mich eine sehr freundliche und ausführliche Antwort aus Wiesbaden.

    Nachdem in der dortigen Serviceabteilung nachgefragt wurde, ob es in der Vergangenheit auffällige Firmware-Updates zum hier vorliegenden Problem gab, und auch andere europäische Datenbanken daraufhin abgeglichen wurden, konnte festgestellt werden, das dieser oder ähnlich geartete Fehler bislang nicht bei Panasonic gemeldet wurden.

    Gleichzeitig weist man darauf hin, dass ein Stromausfall an einer professionellen Kamera nie zum Verlust von aufgenommenem Material führen darf. Das gilt sowohl für die Bandaufzeichnung, als auch für die non-lineare Aufnahme auf Speicherkarten. Hier wurden von Herstellerseite Sicherheitsmechanismen implementiert, die einen sicheren und schnellen Neustart nach einem Stromausfall gewährleisten sollen. Man spricht hier von 3 Sekunden, nach welchen sich die Aufnahmefunktion nach der Stromunterbrechung wiederherstellen läßt.

    Damit eine nahtlose Aufnahme realisiert werden kann, wird ein Clip beim Erreichen der Maximalkapazität von Speicherkarte A auf die nächstfreie Karte weitergeschrieben. Dieser Clip wird auf der zweiten Karte allerdings mit sämtlichen Metadaten als eigenständiger Clip aufgezeichnet. Beide Clips werden dabei im Thumbnail-Menü der Kamera oder einer NLE-Software mit einem "Ausrufezeichen" markiert. Im Falle eines Stromausfalls während der Aufnahme des fortlaufenden Clips auf einer zweiten Karte wird das Thumbnail-Icon dieses Clips mit einem roten Kreuz gekennzeichnet und das Clipvorschaubild ist grau. Sollte sich nach der Markierung dieses korrupten/defekten Clips mittels der Repair-Funktion selbiger nicht wiederherstellen lassen, ist von einem Defekt an der Kamera auszugehen.

    Im diesem Fall rät Wiesbaden die Kamera in den Service zu geben, um eine generelle Überprüfung durchzuführen.

    Guten Abend, Herr Kollege,

    da die Produktionsfirmen, für die ich im Augenblick arbeite, allesamt noch nicht auf P2 umgestellt haben, bin ich mit den Abläufen noch nicht so ganz vertraut. Vielleicht findet sich noch jemand, der da schon einigermaßen in die Materie eingearbeitet ist und an dieser Stelle weiterhelfen kann. Das würde mich jedenfalls auch brennend interessieren. Gleichzeitig werde ich mal versuchen jemanden bei Panasonic im wunderschönen Wiesbaden zu erreichen. Die können das sicher am besten erklären bzw. nützliche Tipps für die Zukunft geben oder gar hausintern überlegen, wie man dieses Risiko bei zukünftigen Kameramodellen minimieren kann.

    Was man inzwischen selbst machen könnte, wäre das Problem unter die Lupe zu nehmen, wieso sich die Kamera ohne weitere Vorwarnung abschaltet. Normalerweise sollte dies nicht geschehen, wenn der Kamera übers Menü gesagt wurde, welcher Akku-Typ hinten dran steckt. So kenne ich es jedenfalls von den DVC-PRO-Mühlen.

    Das solls erstmal von meiner Seite gewesen sein. Falls ich bei Panasonic was erreichen sollte, melde ich mich nochmal.

    May the Force be with you!

    Sieben Monate sind seit der Vorstellung auf der IBC vergangen und nun wurden weitere Details zum aktuellen Stand der Marktreife des neuen Leuchtsystems auf der gerade laufenden NAB bekannt.

    In den vergangenen Monaten wurden die ersten Pax LED Kits über die ARRI Rental Niederlassungen an ausgewählte Kunden zum ausführlchen Testen herausgegeben. Die Erfahrungen, die damit gesammelt werden konnten, flossen in die Vorbereitung der anstehenden Serienproduktion ein. So wurde beispielsweise die Ausdauer der Panels verbessert, die Software erhielt weitere kleine Verbesserungen und mit der überarbeiteten, seriennahen Version sorgt nun ein optional ansteckbarer Lüfter für einen Leistungsschub um den Faktor 2,5.

    Mit der Auslieferung der Koffersets will man in drei Monaten beginnen. Die beiden Sets Kit 1 und Kit 2 kann man ab sofort vorbestellen, muss sich allerdings auf eine Lieferzeit von 90 Tagen einstellen. Preislich liegt der kleine Koffer bei derzeit US$ 6.900 und der größere Bruder Kit 2 bei US$ 15.000. Die Europreise fallen kursbedingt entsprechend niedriger aus.

    Das Leipzig nicht nur im Fußball Geschichte geschrieben hat, wissen wir seit der Gründung des Deutschen Fußballbunds im Jahre 1900. 109 Jahre später kann Leipzig ein weiteres kleines Erfolgserlebnis verbuchen, wenn auch nicht direkt in sportlicher Hinsicht. Nein, einen Aufstieg einer der beiden Fußballmannschaften in eine höhere Liga können wir leider nicht verkünden. Dafür hat sich aber gerade aus unserer „Kamerasicht“ etwas berichtenswertes getan.

    Der für die Fernseh-Übertragung verantwortliche Berliner Broadcast-Spezialist TopVision hat beim Fußballweltmeisterschafts-Qualifikationsspiel Deutschland-Lichtenstein erstmals die neuen hochauflösenden HDVF-EL100 OLED-Farbsucher von Sony eingesetzt. Diese zeichnen sich vor allem durch ihre rekordverdächtigen Reaktionszeiten aus und sind damit prädestiniert für die Verfolgung von bewegten Objekten bei rasanten Sportereignissen. Mit den neuen Suchern können die Kameraleute von TopVision Dynamik, Präzision und Emotionen vor Ort nun noch effizienter einfangen.

    „Wir übertragen seit der Firmengründung 1994 regelmäßig Fußballevents der Spitzenklasse und seit 2005 arbeiten wir mit HD. Durch die neuen OLED-Sucher von Sony werten wir unsere topaktuellen HD-Kameras noch einmal auf – besonders für den äußerst dynamischen Sporteinsatz, wo es vor allem auch auf Reaktionszeiten ankommt“, so Eduard Palasan, Geschäftsführer von TopVision.

    Der 11“-Zoll Farbsucher nutzt Organic Light Emitting-Dioden und ist das erste Professional Produkt von Sony mit OLED-Technik. Die neuartigen Panels reduzieren die Lichtemission bei der Wiedergabe von dunklen Farbtönen und können daher tiefstes Schwarz reproduzieren. Dazu kommt ein hohes Kontrastverhältnis von über 1.000.000 zu 1. Das Panel selbst verfügt über keine Hintergrundbeleuchtung – somit kann die Lichtemission für alle Helligkeitswerte von null bis zu den Maximalwerten reguliert werden.

    Diese innovative Technologie sorgt für brillante Farben und höchste Detailgenauigkeit und ist bestens für die Kontrolle von High Definition-Material geeignet: Anwender sehen während der Aufnahme ein realistisches Kontrastverhältnis und akkurate Farbpegel. Mit der hohen Auflösung von 960 x 540 Pixel bietet der Farbsucher einen weiten Betrachtungswinkel und ermöglicht einfaches Fokussieren. Der HDVF-EL100 Sucher wurde speziell für Profis entworfen und verfügt über eine praxisnahe Ergonomie, welche Kameraleute auch bei längeren Aufzeichnungen entlastet.

    TopVision setzt die neuen OLED-Farbsucher in Kombination mit ihrem großen Bestand an High Definition-Systemkameras der Typen Sony HDC-1000 und HDC-1500/1550 sowie mit den HD-Super-Motion-Kameras vom Typ HDC-3300 ein. Mit dem neuen Investment setzt TopVision, als einer der führenden europäischen TV-Dienstleister, die Messlatte für HD-Live-Produktionen wieder ein ganzes Stück höher.

    Fotos: TopVision

    Hier liebe Kolleginnen und Kollegen wollen wir sammeln, was die Poeten und Philosophen unseres Berufsstands über die Jahrzehnte hinweg zur Sprache und zu Papier gebracht, nachdem sie unseren Alltag forensisch untersucht und in weise Phrasen verpackt haben. /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="15">


    Selbst ist der Kameramann.

    Schuß, Gegenschuß, Drehschluß.

    Kein Bild, kein Ton. Wir senden schon!

    Und bist du noch so fleißig. Es bleibt 1:30.

    Hallo Robert,

    ich habe mich in der Sache nochmal umgehört. Eine patente Lösung für das Problem scheint es noch nicht zu geben. Man müsste es selbst entwerfen und ausprobieren.

    Für Filmkameras werden ja zwecks Dämmung des Laufgeräusches sogenannte Barneys eingesetzt. Das sind im Prinzip Überwurfhüllen mit schallschluckenden Eigenschaften, die man bei Filmverleihen mieten kann.

    Wenn es einem gelänge diese Barneys mit, sagen wir Kupfer auszukleiden, hätte man sicher eine ganz wirksame Abschirmung gegen Elekromagnetische Felder geschaffen. Man muss halt etwas rumexperimentieren damit. Erste Anlaufstellen für das Kupfer wären sicher Conrad (doppelseitige Leiterplatten) und natürlich die Baumärkte. Kannst dich ja mal melden, falls du was wirksames hinbekommen hast. Wahrscheinlich könnte man damit sogar ein Geschäft machen, wenn man sowas serienreif austüftelt und dann am Markt anbietet. /emoticons/biggrin@2x.png 2x" width="15" height="15">

    Hallo Robert,

    zunächst einmal heisse ich dich herzlich willkommen im Forum und wünsche dir ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009.

    Nun zu deinem interessanten Phänomen. Tatsächlich ist es möglich, dass beim Magma-Aufstieg durch thermische Einwirkungen lokale Änderungen des Magnetfeldes auftreten können. Dies wäre eine mögliche Erklärung für den Totalausfall deiner Kamera. Allerdings ist es verwunderlich, dass dies nur bei einem bestimmten Hersteller auftritt und bei dem anderen nicht. Vielleicht liegt es wirklich an der unterschiedlichen Elektronik bzw. deren Abschirmung gegen elektromagnetische Felder. War denn die zweite ausgefallene Mühle auch von Panasonic?