Den Fernsehbeitrag griff heute auch nochmal das Deutschlandradio Kultur auf und sprach mit dem ZAPP-Redaktionsleiter Steffen Eßbach und Hans-Joachim Esser-Mamat vom BVFK.
Hier könnt ihr euch das komplette Interview anhören.
Den Fernsehbeitrag griff heute auch nochmal das Deutschlandradio Kultur auf und sprach mit dem ZAPP-Redaktionsleiter Steffen Eßbach und Hans-Joachim Esser-Mamat vom BVFK.
Hier könnt ihr euch das komplette Interview anhören.
Gestern Abend rückte das Medienmagazin ZAPP das Bild des Traumberufs "Medienschaffender" ordentlich zurecht. Vor allem freie Mitarbeiter können oft nicht von ihrem Beruf leben. So erzählt Autor Jürgen Levien zum Beispiel, dass er an Tagen, an denen er keine Aufträge hat, noch einen 400-Euro-Job nebenher ausübt, um sich einigermaßen über Wasser zu halten.
Auch Kameramann Stefan Nowak zieht eine ernüchternde Bilanz. "Überstunden werden in den seltensten Fällen bezahlt. Es wird erwartet, dass man solange dreht, bis der Dreh im Kasten ist."
Die Tagessätze in der Branche sind dabei seit schätzungsweise 20 bis 25 Jahren auf dem gleichen Niveau verblieben, während Inflation und Euroeinführung zu einem Kaufkraftverlust von etwa 40% bis 50% geführt haben.
Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Qualität des Fernsehens aus und Stefan Nowak nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er davon spricht, das wir "ein grottenschlechtes, primitives Fernsehen haben, an das aber in seiner miserablen Qualität die Zuschauer auch gewöhnt worden sind."
Doch wer ist Schuld an der Misere? Werden für Sportrechte, aufwendige Unterhaltungsshows und Gagen einzelner TV-Moderatoren etwa zu viele Mittel verbrannt, die dann irgendwo am unteren Ende eingespart werden müssen? Auch frage ich mich, ob es vielleicht einfach zu viele Leute in der Branche gibt, die sich um die gleichbleibende oder sogar abnehmende Menge an Aufträgen bemühen und damit einen Abwärtstrend der Honorare begünstigen?
Eine neue HD-Systemkamera mit einem Gehäuse aus Kohlegraphit und integriertem 3G-Glasfaser-Übertragungssystem stellt Sony auf der diesjährigen IBC in Amsterdam vor. Damit kommt der Hersteller offenbar vielen Kundenwünschen nach, die sich ein Arbeitsgerät wünschten, das für den harten Ü-Wagen- und Studiobetrieb robuster verpackt ist, als aktuelle Modelle aus Kunststoff.
Die für Januar 2012 angekündigte Kamera verarbeitet ihr digitales HD-Signal mit 16-Bit-A/D-Wandlern und hat laut Hersteller neu entwickelte CCD-Sensoren und Digitale Signalprozessoren an Board, die sehr lichtempfindlich sind und eine außerordentliche Bildqualität ermöglichen sollen.
Die HDC-2500 ist mit allen aktuellen Peripheriegeräten der HDC-1500-Serie kompatibel, unter anderem mit dem HDLA-Studio-Objektivadapter und dem T-Adapter für 3D-Live-Produktionen. Als Output können Signale im Format 1080/50p bzw. 1080/60p nativ zur HD-Basisstation übertragen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Signale im Format 1080/100i auszugeben, was einer 2-fachen Zeitlupe entspricht und damit wohl vor allem für Sportveranstaltungen und andere Aufnahmesituationen mit schnellen Bildfolgen in Frage kommt.
Für anspruchsvolle Produktionen mit einer aufwändigen Post-Produktion (zum Beispiel Color-Grading) verfügt die HDC-2500 über eine 12-Bit-Übertragungsfunktion (RGB 4:4:4). Die maximale Kabellänge zwischen Kamerakopf und Basisstation beträgt vier Kilometer inklusive Stromversorgung des Kamerakopfes.
Weitere interessante Neuheiten vom Hersteller, wie zum Beispiel eine neue SxS-PRO-Speicherkarte, eine neue Triple-Layer Disc für XDCAM, einen neuen 3D-Camcorder für die Einstiegs- und Mittelklasse, sowie die Erweiterung der OLED-Monitorserie um eine neue Klasse findet ihr hier.
Niemand hier, der schon Erfahrungen mit dem System sammeln konnte? Das würde mich nämlich auch interessieren.
Hallo Chris,
vielen Dank für deinen interessanten und detailierten Bericht über die PDW-700 unter Extrembedingungen. Deine hier geschilderten Erfahrungen mit der Kamera dürfte vielen Mitlesern hier den letzten Rest an Bedenken genommen haben, sich mit diesem Modell in besonders warme Regionen dieser Erde zu bewegen. ![]()
Das Ergebnis eurer Arbeit können wir uns ja dann sicher demnächst auf RTL ansehen in der Sendung mit den vier großen Buchstaben, nicht? ![]()
Nur die Harten komm'n in Garten...
In diesem Fall zum Rugy-World Cup 2011 /emoticons/biggrin@2x.png 2x" width="15" height="15">
Die Musik für David Finchers neuen Film über einen soziophatischen Nerd, der mit Facebook das weltgrößte soziale Netzwerk erschuf.