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<rss version="2.0"><channel><title>Grip Latest Topics</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/forum/14-grip/</link><description>Grip Latest Topics</description><language>en</language><item><title>Seilkamera-Absturz in Debrecen: Wie sicher sind diese Systeme wirklich?</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/topic/391-seilkamera-absturz-in-debrecen-wie-sicher-sind-diese-systeme-wirklich/</link><description><![CDATA[<p>
	Die Bilder gingen vergangene Woche um die Welt: Beim Freundschaftsspiel Ungarn gegen Kasachstan löst sich eine Seilkamera aus mehr als 20 Metern Höhe und schlägt auf dem Rasen auf, keine zwei Meter neben einem Steadycam-Operator an der Seitenlinie. Weil dieselbe Gattung Technik gerade bei der WM zum Einsatz kommt, ist die Aufregung groß. Zeit, das Ganze mit fachlichem statt boulevardeskem Blick zu sortieren, denn an dem Vorfall lässt sich eine Menge über die Technik lernen, mit der viele von uns regelmäßig zu tun haben.<br>
	 
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false">
	<div>
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	</div>
</div>

<p>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Was tatsächlich passiert ist</span></strong><br>
	Am 9. Juni, beim Länderspiel im Nagyerdei-Stadion in Debrecen, begann eine Seilkamera in der ersten Halbzeit zu rauchen. Ungarische Medien berichteten, ein Feuer habe das Tragekabel beschädigt. Die Kamera stürzte aus über 20 Metern und schlug nahe der ungarischen Aufwärmzone auf, knapp im Feld, zwei Meter von einem Kameramann entfernt. In der 26. Minute gab es eine Trinkpause, während der Vorfall abgearbeitet wurde. Verletzt wurde niemand, Ungarn gewann am Ende 3:1.<br>
	<br>
	Dass nichts Schlimmeres geschah, war Glück, kein Verdienst des Systems. Bei einem aus 20 Metern fallenden Kamera-Dolly samt Kopf reden wir über ein Geschoss von erheblichem Gewicht.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Warum ich hier Seilkamera schreibe und nicht Spidercam</span></strong><br>
	Dir ist vielleicht aufgefallen, dass ich durchgängig von einer Seilkamera spreche. Das ist Absicht, und hier beginnt der Teil, den fast alle Meldungen falsch machen. Reflexhaft hieß es überall "Spidercam", doch Spidercam ist ein Markenname, kein Gattungsbegriff. PetaPixel hat seinen Bericht nachträglich sogar korrigiert und schreibt nun bewusst von einem kabelgestützten Kamerasystem statt von einer Spidercam.<br>
	<br>
	Noch deutlicher wurde der Markeninhaber selbst. Ross Video, seit 2022 Eigentümer der Marke Spidercam, stellte am 10. Juni in einer <a href="https://www.rossvideo.com/company/media/news-releases/media-advisory-statement-regarding-reports-of-camera-incident-at-football-match-in-hungary/" rel="external nofollow">offiziellen Mitteilung klar</a>, dass das in Ungarn betroffene System kein Spidercam-System war und weder von Ross Video aufgebaut noch betrieben wurde. Damit ist die verbreitete Zuschreibung vom Hersteller persönlich zurückgewiesen.<br>
	<br>
	Der Unterschied ist für uns relevant. Spidercam ist eine österreichische Entwicklung von Jens C. Peters, gegründet um das Jahr 2000. Das System arbeitet mit vier motorisierten Winden an den Ecken, die je ein Kevlar-Kabel zu einem gyrostabilisierten Dolly führen. Daneben gibt es das ältere US-System Skycam, das aus den USA stammt und 1984 erfunden wurde, sowie diverse weitere Cable-Cam-Anbieter. Welches Fabrikat in Debrecen hing, ist bislang nicht sauber bestätigt, nur eben, dass es keine Spidercam war. Wer also pauschal "die Spidercam" verantwortlich macht, ordnet einem konkreten Hersteller einen Defekt zu, der nachweislich nicht seiner war. Genau diese Sorgfalt unterscheidet uns von der Schlagzeile, und deshalb bleibt es bei uns bei der neutralen Seilkamera.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Wie so eine Cable Cam überhaupt funktioniert</span></strong><br>
	Damit klar wird, was da versagt hat, lohnt der Blick auf den Aufbau. Vier Winden an den Ecken spulen je ein hochfestes Kabel auf und ab, meist aus Kevlar oder Dyneema. Aramidfasern wie Kevlar sind rund fünfmal reißfester als Stahl bei gleichem Gewicht, hitze- und schnittbeständig und nicht elektrisch leitend. In zwei der Kevlar-Stränge ist zusätzlich Glasfaser eingewoben, die die Steuerbefehle zum Dolly und das Videosignal zurück zur Regie transportiert. Über das synchrone Auf- und Abwickeln der vier Seile bewegt sich die Kamera frei im Raum, eine gyrostabilisierte Aufhängung und ein Gimbal halten das Bild ruhig.<br>
	<br>
	Eine moderne Anlage trägt bis zu 25 Kilogramm, deckt Felder bis 200 mal 150 Meter ab und beschleunigt den Dolly auf zweistellige Meter-pro-Sekunde-Werte. Das ist beeindruckende Mechanik, aber eben auch ein Lastsystem über den Köpfen von Menschen, und damit ein sicherheitskritisches System.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Der eigentlich interessante Punkt: ein Feuer am Kabel</span></strong><br>
	Jetzt wird es technisch spannend. Ein Kabelbrand ist bei diesen Systemen ein höchst ungewöhnlicher Fehler, gerade weil Kevlar selbst hitzebeständig ist und nicht leitet. Wenn etwas am Kabel brennt, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Aramidstrang, sondern eine elektrische Komponente in seiner Nähe: die Energieführung, eine Steckverbindung, ein überlasteter Leiter oder ein Schmorbrand an der Glasfaser-Hybridstrecke. Das ist meine fachliche Einordnung anhand des Aufbaus, keine bestätigte Unfallursache, eine offizielle Untersuchung steht aus. Aber die Richtung ist plausibel, und sie verschiebt die Frage weg vom "gerissenen Seil" hin zu einem elektrischen oder thermischen Defekt, der das Tragseil erst sekundär geschwächt hat.<br>
	<br>
	Das passt auch zur Beobachtung der Zuschauer, die zuerst Rauch sahen und erst danach den Absturz. Ein rein mechanischer Seilriss kommt schlagartig. Hier ging dem Versagen sichtbar etwas voraus, ein thermischer Prozess, der Zeit brauchte.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Warum am Ende nur noch ein Seil hielt</span></strong><br>
	Und damit zu einem Detail, das in den Videos aufmerksamen Augen nicht entgeht: Kurz vor dem Aufschlag hängt die Kamera nur noch an einem einzigen Seil. Das ist verräterisch, denn ein bewegliches System, das dauerhaft an nur einem Seil hinge, ergäbe technisch keinen Sinn. Mit einem Seil lässt sich keine kontrollierte Position erzeugen, nur ein Pendel. Bewegliche Seilkameras hängen daher immer an mehreren Strängen: Ein Zwei-Seil-System spannt die Kamera zwischen zwei Ankerpunkten auf und fährt sie auf einer Linie über das Feld, ein Vollsystem nach Spidercam-Art nutzt vier Seile zu vier Ecken für die freie Fahrt über die gesamte Fläche.<br>
	<br>
	Dass am Ende nur ein Seil hielt, ist deshalb kein Normalzustand, sondern der vorletzte Akt einer Fehlerkette. Und die Berichte stützen das im Wortlaut: Demnach beschädigte das Feuer eines der Tragekabel, woraufhin sich die Kamera von den Kabeln löste, beide Male im Plural. Das spricht klar für ein Mehrseil-System, bei dem zuerst ein Strang durch den Brand versagte. Die Last wanderte auf das verbliebene Seil, das dann entweder vom selben Brand geschwächt war oder durch die schlagartige Pendellast überfordert wurde, und ebenfalls riss. Genau das soll Redundanz eigentlich verhindern. Dass sie hier nicht griff, deutet darauf hin, dass der Brand mehr als einen Strang erfasst hat, vermutlich an einem gemeinsamen Sammelpunkt der Energieführung. Auch das ist fachliche Herleitung, keine bestätigte Ursache.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Wie sicher sind diese Systeme normalerweise?</span></strong><br>
	Fairerweise muss man einordnen: Abstürze sind extrem selten. Seriöse Anbieter arbeiten mit redundanten Bremsen, Fangleitungen, Geofencing und Sperrzonen, dazu kommen Geschwindigkeitsgrenzen und Kollisionsvermeidung. Spidercam etwa wirbt damit, dass die redundanten Bremsen über zwei Jahrzehnte Betrieb hinweg nicht versagt hätten, weil sie bei Stromausfall oder Notfall automatisch greifen, eine Herstellerangabe, die man nicht überprüfen kann, die aber zur insgesamt guten Bilanz dieser Systeme passt.<br>
	<br>
	Bezeichnend ist, dass die bekanntesten Zwischenfälle der Vergangenheit fast nie Abstürze waren, sondern Kollisionen. Beim Boxing-Day-Test 2022 in Melbourne riss eine Spidercam den südafrikanischen Bowler Anrich Nortje zu Boden, mehrfach lenkten Kabel im Cricket den Ball ab. Der prominenteste echte Absturz wiederum, der gern als Spidercam-Versagen erinnert wird, war 2013 beim Coca-Cola-600-Rennen.  Nur war das gar keine Spidercam, sondern eine Cablecam, deren Seil riss. Auch das ein schönes Beispiel dafür, wie schnell die Marke für die ganze Gattung herhalten muss.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Und die WM?</span></strong><br>
	Natürlich schwingt die Sorge mit, weil Seilkameras bei der WM flächendeckend zum Einsatz kommen. Hier ist nüchterne Einordnung gefragt statt Alarmismus. Erstens wissen wir nicht, ob in Debrecen überhaupt ein Fabrikat hing, das auch bei der WM fliegt, der Spidercam-Hersteller hat eine Beteiligung ja ausdrücklich verneint. Zweitens unterliegt eine WM-Produktion ganz anderen Abnahme-, Wartungs- und Versicherungsauflagen als ein Freundschaftsspiel, das von einem nationalen Verband ausgerichtet wird. Drittens ist ein Vorfall mit sichtbarer Rauchentwicklung vor dem Versagen genau der Fall, den professionelle Inspektionsprotokolle vorab abfangen sollen, etwa durch Thermografie und Prüfung der Energieführung.<br>
	<br>
	Trotzdem wäre es falsch, das achselzuckend abzutun. Der Fall ist eine Erinnerung daran, dass die spektakulärsten Bilder von der Mechanik über unseren Köpfen abhängen, und dass deren Sicherheit mit der Sorgfalt bei Aufbau, Prüfung und Wartung steht und fällt. Für alle, die unter solchen Cable Cams arbeiten, ist die wichtigste Lehre unbequem: Ein rauchendes Kabel ist kein Schönheitsfehler, sondern der letzte Moment, in dem man den Bereich noch verlassen kann und auch sollte. Wie sagte mal ein Erzieher aus meinen frühen Jugendtagen, zugegebenermaßen in einem anderen Zusammenhang, aber es passt hier einfach wunderbar: <em>"Das Problem ist ja nicht das Herunterfallen, sondern das Aufkommen!"</em><br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Was hängen bleibt</span></strong><br>
	Drei Dinge zum Mitnehmen. Erstens, fachliche Präzision lohnt: Nicht jede Seilkamera ist eine Spidercam, der Hersteller selbst hat eine Beteiligung zurückgewiesen, und die pauschale Schuldzuweisung an eine Marke ist journalistisch wie fachlich unsauber. Zweitens, die wahrscheinliche Ursache ist nicht das sagenumwobene einzelne "gerissene Seil", sondern ein elektrischer oder thermischer Defekt, der eine ganze Seilkaskade auslöste. Und drittens, die Technik ist im Normalfall bemerkenswert sicher, was sie aber nicht von sorgfältiger Wartung entbindet, im Gegenteil.<br>
	<br>
	Sobald eine offizielle Untersuchung vorliegt, lohnt ein Nachtrag. Bis dahin gilt: Augen auf, auch nach oben. Die schönste Kamerafahrt nützt nichts, wenn das Vertrauen in die Aufhängung nicht durch Prüfprotokolle gedeckt ist.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">391</guid><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 15:14:39 +0000</pubDate></item><item><title>Drohnen f&#xFC;r EB-Teams 2026: Was sich lohnt, was du wissen musst</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/topic/381-drohnen-f%C3%BCr-eb-teams-2026-was-sich-lohnt-was-du-wissen-musst/</link><description><![CDATA[<p>
	Es gab eine Zeit, da war eine Drohne im EB-Setup ungefähr so seriös wie ein Selfiestick auf der Bundespressekonferenz. Diese Zeit ist seit Jahren vorbei. Heute steht in fast jedem Producer-Brief das Wörtchen "Luftaufnahmen wenn möglich", und wer als freier Kameramann ohne Drohne anrückt, kommt sich vor wie früher ohne Tonangel. Was 2026 wirklich gilt, was die Anschaffung kostet, was du brauchst und was du dir sparen kannst, klären wir hier.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Wo Drohnen 2026 im EB-Alltag stehen</span></strong><br>
	Drei Beobachtungen aus dem Berufsalltag: Erstens, Luftaufnahmen sind in Magazinbeiträgen, Reportagen und Dokus inzwischen Standard-Vokabular. Zweitens, die Sender erwarten zunehmend, dass Drohnen-Material aus einer Hand kommt, also vom selben Team, das auch dreht. Drittens, die Geräte sind so leistungsfähig geworden, dass die Bildqualität für TV-Anwendungen nicht mehr das Problem ist, sondern die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen.<br>
	<br>
	Genau dort liegt für die meisten EB-Teams die eigentliche Hürde, nicht in der Technik.<br>
	<br>
	<span style="font-size:16px;"><strong>Rechtslage Deutschland 2026: Was du wirklich wissen musst</strong></span><br>
	Seit Ende 2020 gilt in der EU eine einheitliche Drohnenverordnung, in Deutschland ergänzt durch die Luftverkehrs-Ordnung. Der Rechtsrahmen unterscheidet drei Betriebskategorien:<br>
	Open (ohne Genehmigung, mit Auflagen), Specific (mit Risikoanalyse und Genehmigung) und Certified (für Hochrisiko-Szenarien). Für klassische EB-Einsätze ist die Open-Kategorie der Regelfall, gegliedert in drei Unterkategorien:<br>
	 
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>A1</strong>: Flug in der Nähe von Personen, allerdings nicht über Menschenansammlungen. Drohnen bis 250 g (Klasse C0) und C1.
	</li>
	<li>
		<strong>A2</strong>: Flug in der Nähe unbeteiligter Personen mit Mindestabstand, typischerweise 30 m oder im Langsam-Modus 5 m. Drohnenklasse C2.
	</li>
	<li>
		<strong>A3</strong>: Flug weit entfernt von Menschen, mindestens 150 m zu Wohn-, Freizeit- und Industriegebieten.
	</li>
</ul>

<p>
	 
</p>

<p>
	Maximale Flughöhe in der Open-Kategorie: 120 m über Grund. Versicherungspflicht für jede Drohne, egal wie klein. Registrierungspflicht ab 250 g oder bei jeder Drohne mit Kamera, einmalig 20 Euro für Privatpersonen, 50 Euro für juristische Personen.<br>
	<br>
	Was sich seit 2024 geändert hat und für EB-Teams relevant ist: Bestandsdrohnen ohne C-Klassenkennzeichnung dürfen weiterhin betrieben werden, aber nur in eng begrenzten Fällen. Bestandsdrohnen über 250 g dürfen seit 1. Januar 2024 nur noch in A3 fliegen, also mit 150 m Mindestabstand zu bewohnten Gebieten. Wer also noch eine alte Mavic 2 Pro im Einsatz hat, muss damit leben oder über Neuanschaffung nachdenken.<br>
	<br>
	Wichtig für 2026: Der EU-Kompetenznachweis ist 5 Jahre gültig, und die ersten Nachweise laufen 2026 ab. Seit Dezember 2025 kannst du die Verlängerung über das LBA-Portal beantragen, sobald dein Nachweis weniger als 12 Monate Restgültigkeit hat. Wer 2021 als einer der ersten den Schein gemacht hat, sollte jetzt aktiv werden.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Der EU-Kompetenznachweis A2 in der Praxis</span></strong><br>
	Es gibt zwei EU-Drohnenführerscheine: den EU-Kompetenznachweis A1/A3 (kleiner Drohnenführerschein) und das EU-Fernpiloten-Zeugnis A2 (großer Drohnenführerschein).<br>
	<br>
	Der kleine A1/A3 läuft komplett online über das LBA-Portal. Kostenfreies Online-Training, Multiple-Choice-Prüfung mit 40 Fragen, Gebühr 25 Euro für die Ausstellung. Das ist die absolute Mindestvoraussetzung für jede Drohne ab 250 g. Wer professionell EB dreht, hat den ohnehin.<br>
	<br>
	Der A2-Schein ist der eigentlich interessante. Voraussetzung: bestandener A1/A3-Kompetenznachweis, praktisches Selbststudium, dann Theorie-Prüfung bei einer vom LBA benannten Prüfstelle. Online möglich, aber bei einer zertifizierten Stelle, nicht beim LBA selbst. Die Kosten variieren stark, von 79 Euro bei den günstigen Anbietern bis 300 bis 400 Euro bei intensiveren Programmen. Plus 30 Euro Ausstellungsgebühr beim LBA. Beide Nachweise sind 5 Jahre gültig.<br>
	<br>
	Was bringt dir A2 im EB-Alltag konkret? Mit einer C2-Drohne darfst du im Modus A2 bis auf 30 m an unbeteiligte Personen heran, im Langsam-Modus sogar bis auf 5 m. Ohne A2 musst du mit einer C2-Drohne in A3 bleiben, also 150 m Abstand zu bewohnten Gebieten. Übersetzt: A2 ist der Unterschied zwischen "ich kann eine Innenstadt-Reportage drehen" und "ich brauche eine Wiese am Stadtrand".<br>
	<br>
	Ehrlich gesagt: Für die meisten EB-Drehs ist A2 das, was du wirklich willst. Außer du fliegst überwiegend Mini-Drohnen unter 250 g, dann reicht der kleine Schein.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Geeignete Modelle für den EB-Einsatz</span></strong><br>
	Drei Klassen, die für EB-Teams realistisch sind:<br>
	<br>
	<strong>Kompakt: DJI Mini 5 Pro / Mini 4 Pro (Drohnenklasse C0, unter 249 g)</strong><br>
	Die Geheimwaffe für schnelle Einsätze. Drohnen unter 250 g fallen in die Klasse C0 und dürfen sogar ohne Drohnenlizenz in der Kategorie A1 geflogen werden, also relativ nah an Menschen. Versicherung und Betreiber-Registrierung sind trotzdem Pflicht. Bildqualität: 4K bei beiden, brauchbar für jede TV-Anwendung. Was du nicht bekommst: Wechselobjektive, große Sensoren, lange Flugzeiten. Was du dafür bekommst: eine Drohne, die in jeder Reporter-Tasche Platz hat und die du auch in Fußgängerzonen einsetzen darfst.<br>
	<br>
	Für 80 Prozent der EB-Einsätze, die spontan und schnell laufen müssen, ist das die ehrlich beste Wahl.<br>
	<br>
	<strong>Mittelklasse: DJI Air 3S, DJI Mavic 4 Pro</strong><br>
	Die Brot-und-Butter-Klasse für anspruchsvollere Drehs. Der DJI Mavic 4 Pro, eingeführt 2025, hat ein 100-MP-Hasselblad-System mit drei Kameras, 4/3-CMOS-Sensor, 6K bei 60 fps mit HDR, und das neue 360-Grad-Infinity-Gimbal. 51 Minuten Flugzeit. D-Log und 10-Bit-Farbtiefe auf allen drei Kameras. Für TV-Anwendungen weit über dem Notwendigen, aber gut zu wissen für Drehs, die später in 4K-HDR ausgespielt werden.<br>
	<br>
	Wichtige Praxis-Info: Der Mavic 4 Pro hat keine ProRes-Aufnahme mehr, sondern arbeitet mit H.264 All-Intra im Creator-Combo. Wer ProRes will, muss zum Vorgänger Mavic 3 Pro Cine greifen, der zumindest ProRes 422 in seinen drei Varianten unterstützt. Für die meisten Sender-Anforderungen ist das egal, für anspruchsvolle Postproduktion ein Argument.<br>
	<br>
	Wer unabhängig von DJI bleiben möchte, schaut sich Autel an. Die Evo-Lite-Serie hat sich als ernsthafte Alternative etabliert.<br>
	<br>
	<strong>Profi: DJI Inspire 3, Sony Airpeak (für die ganz großen Aufgaben)</strong><br>
	Die Cinema-Liga. Inspire 3 mit Vollformat-Sensor, 8.1K bei 75 fps in ProRes RAW, 14+ Blendenstufen Dynamikumfang, Wechselobjektive, RTK-Positionierung. Preis: rund 16.500 Dollar. Netflix-zugelassen, aber: zwei Personen-Bedienung (Pilot plus Kameraoperator), schwer, sperrig, deutlich höhere Anforderungen an Genehmigungen wegen des Gewichts.<br>
	<br>
	Ehrlich: Für klassische EB-Einsätze ist die Inspire 3 die falsche Drohne. Wer sie braucht, weiß es. Für alle anderen ist sie ein Investitions-Grab.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Sender-Anforderungen und Praxis am EB-Set</span></strong><br>
	Hier ist die ehrliche Bestandsaufnahme: Die Sender werden zunehmend strenger, was Drohnen-Material angeht, und das aus gutem Grund. Drei Punkte, die du wissen solltest:<br>
	<br>
	<strong>Versicherung und Nachweis.</strong> Standard ist eine Drohnen-Haftpflicht mit mindestens einer Million Euro Deckungssumme. Viele Sender wollen den Nachweis vorab schriftlich, manche fragen explizit nach einer höheren Deckung. Beim ersten Auftrag mit einem neuen Sender lohnt sich der Anruf in der Disposition, statt am Drehtag zu improvisieren.<br>
	<br>
	<strong>Aufnahmeformat und Codec.</strong> Die meisten Sender akzeptieren 4K H.264 oder H.265 in 10-Bit-Farbtiefe, einige wollen explizit D-Log oder D-Log M zur Anpassung an ihren Postpro-Workflow. Wer für ARD-Aktuell oder Heute-Journal liefert, sollte vor dem Dreh klären, ob HLG oder klassisches Rec.709 erwartet wird. Bei Streaming-Auftraggebern (ZDFmediathek-Doku, ARD-Mediathek) wird inzwischen oft HDR verlangt.<br>
	<br>
	<strong>Genehmigungen vor Ort.</strong> Hier liegt der eigentliche Praxis-Stress. Auch mit gültigem A2 brauchst du in vielen deutschen Innenstädten zusätzliche Erlaubnisse, etwa von Grundstückseigentümern, Veranstaltern, oder bei Drehs in der Nähe von Krankenhäusern, Polizeieinheiten, Demos und Großveranstaltungen. Die deutschen Geozonen sind in § 21h LuftVO geregelt und definieren, wo du unter welchen Bedingungen fliegen darfst. Apps wie Map2Fly oder Droniq helfen bei der Vorab-Recherche.<br>
	<br>
	Praktisch: Plane immer mit doppelter Vorlaufzeit. Wer am Vortag eines Drehs erst die Genehmigungslage prüft, hat meist schon verloren.<br>
	<br>
	<strong><span style="font-size:16px;">Fazit: Wer braucht jetzt eine Drohne im EB-Setup</span></strong><br>
	Drei klare Empfehlungen:<br>
	<br>
	<strong>Für freie EB-Kameraleute, die regelmäßig für Sender drehen:</strong> Eine Drohne ist 2026 keine Spielerei mehr, sondern Teil der Grundausstattung. Wer keine hat, lehnt indirekt Aufträge ab. Die DJI Mini 5 Pro plus A1/A3-Schein und Versicherung kommt dich auf rund 800 Euro inklusive Nebenkosten, und das ist gut investiert.<br>
	<br>
	<strong>Für anspruchsvollere Einsätze:</strong> Mavic 4 Pro plus A2-Schein. Mit dieser Kombination deckst du fast jeden EB-Dreh ab, der auf Drohnenmaterial angewiesen ist. Investition: rund 3000 bis 4000 Euro inklusive Schein, Versicherung und Zubehör. Amortisiert sich erfahrungsgemäß im ersten Jahr, wenn du regelmäßig fliegst.<br>
	<br>
	<strong>Für Inspire-3-Niveau:</strong> Nur, wenn du explizite Cinema- oder High-End-Doku-Aufträge hast, die das verlangen. Sonst ist die Investition nicht zu rechtfertigen.<br>
	<br>
	Was bleibt: Drohnen sind heute das, was vor zehn Jahren noch der Schulter-Camcorder war, ein Werkzeug, das nicht ersetzt, was wir am Boden machen, sondern es erweitert. Wer 2026 ohne fliegt, fehlt im Bild. Wer mit fliegt, sollte wissen, was er tut, sonst fehlt im schlimmsten Fall der Schein und im noch schlimmsten Fall die Drohne.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">381</guid><pubDate>Tue, 05 May 2026 09:43:43 +0000</pubDate></item><item><title>Professionelle A2-Online-Pr&#xFC;fung f&#xFC;r Drohnenpiloten: Neue Wege durch KI-gest&#xFC;tzte &#xDC;berwachung</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/topic/371-professionelle-a2-online-pr%C3%BCfung-f%C3%BCr-drohnenpiloten-neue-wege-durch-ki-gest%C3%BCtzte-%C3%BCberwachung/</link><description><![CDATA[<p>
	Mit der zunehmenden Professionalisierung und dem breiten Einsatz von Drohnen in unterschiedlichsten Bereichen – von der Infrastrukturinspektion über landwirtschaftliche Anwendungen bis hin zur Sicherheitsüberwachung - wird der rechtssichere und kompetenzbasierte Erwerb von Drohnenführerscheinen immer wichtiger. Besonders das <strong>A2-Fernpilotenzeugnis</strong> steht dabei im Fokus professioneller Drohnenpiloten, da es den Betrieb von Drohnen bis 4 kg in der Nähe von Menschen und über Wohngebieten erlaubt. Das Frankfurter Start-up <a href="https://droniq.de/" rel="external nofollow">Droniq</a> geht nun einen innovativen Schritt und bietet eine <strong>KI-überwachte Online-Prüfung</strong> für das A2-Zeugnis an. Dieser <a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/ki-soll-pruefung-von-drohnen-piloten-beaufsichtigen-110580093.html" rel="external nofollow">FAZ-Artikel</a> informiert umfassend über das neue Prüfungsmodell, rechtliche Grundlagen, Voraussetzungen sowie Vorteile und Einsatzmöglichkeiten für professionelle Anwender.<br>
	 
</p>

<p>
	 
</p>

<h3>
	<strong>Rechtlicher Rahmen und Bedeutung des A2-Fernpilotenzeugnisses</strong>
</h3>

<p data-end="1355" data-start="987">
	Das A2-Zeugnis ist Teil der europäischen Drohnenregulierung nach der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947. Es erlaubt den Betrieb von Drohnen in der <strong data-end="1179" data-start="1137">„offenen Kategorie“, Unterkategorie A2</strong>, was insbesondere dann relevant ist, wenn Drohnen mit einem Gewicht zwischen 900 Gramm und 4 Kilogramm in der Nähe unbeteiligter Personen eingesetzt werden sollen – z. B. bei:
</p>

<ul data-end="1600" data-start="1357">
	<li data-end="1412" data-start="1357">
		<p data-end="1412" data-start="1359">
			Inspektionen von Gebäuden, Brücken und Industrieanlagen
		</p>
	</li>
	<li data-end="1513" data-start="1413">
		<p data-end="1513" data-start="1415">
			Agrarwirtschaftlichen Anwendungen wie der Wildtierrettung (z. B. Rehkitzsuche mit Wärmebildkamera)
		</p>
	</li>
	<li data-end="1554" data-start="1514">
		<p data-end="1554" data-start="1516">
			Sicherheits- und Überwachungseinsätzen
		</p>
	</li>
	<li data-end="1600" data-start="1555">
		<p data-end="1600" data-start="1557">
			<strong>Film- und TV-Produktionen in urbanem Umfeld</strong>
		</p>
	</li>
</ul>

<p data-end="1867" data-start="1602">
	Im Gegensatz zu A1- und A3-Kompetenznachweisen, die eher für den Freizeitgebrauch oder für Flüge in entlegenen Gebieten konzipiert sind, stellt das A2-Zeugnis höhere Anforderungen – insbesondere hinsichtlich <strong data-end="1866" data-start="1810">Theoriekenntnissen, Flugpraxis und Risikobewusstsein</strong>.
</p>

<p data-end="1867" data-start="1602">
	 
</p>

<h3 data-end="1867" data-start="1602">
	<br>
	<strong>Voraussetzungen zur Teilnahme an der A2-Prüfung</strong>
</h3>

<p data-end="2015" data-start="1927">
	Bevor die A2-Prüfung abgelegt werden kann, sind folgende Schritte zwingend erforderlich:
</p>

<ol data-end="2475" data-start="2017">
	<li data-end="2177" data-start="2017">
		<p data-end="2177" data-start="2020">
			<strong data-end="2060" data-start="2020">Erwerb des Kompetenznachweises A1/A3</strong>, welcher kostenfrei über das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) als Online-Schulung mit anschließender Prüfung verfügbar ist.
		</p>
	</li>
	<li data-end="2361" data-start="2178">
		<p data-end="2361" data-start="2181">
			<strong data-end="2230" data-start="2181">Selbsterklärung zur praktischen Flugerfahrung</strong>, mit der der Prüfling bestätigt, dass er praktische Kenntnisse im Umgang mit Drohnen im relevanten Gewichtsspektrum gesammelt hat.
		</p>
	</li>
	<li data-end="2475" data-start="2362">
		<p data-end="2475" data-start="2365">
			<strong data-end="2403" data-start="2365">Registrierung als Drohnenbetreiber</strong> beim LBA (bei Geräten über 250g bzw. bei Kamerasensorik verpflichtend).
		</p>
	</li>
</ol>

<p data-end="2475" data-start="2365">
	 
</p>

<p data-end="2475" data-start="2365">
	 
</p>

<h3 data-end="2537" data-start="2482">
	<strong>Innovation durch Droniq: KI-basierte Online-Prüfung</strong>
</h3>

<p data-end="2537" data-start="2482">
	Mit der Einführung einer <strong data-end="2596" data-start="2564">KI-gestützten Online-Prüfung</strong> bringt Droniq eine digitale Lösung auf den Markt, die besonders für berufstätige Piloten, Unternehmen und internationale Anwender von Interesse ist. Die Prüfung kann <strong data-end="2816" data-start="2763">flexibel zu jeder Tages- und Nachtzeit absolviert</strong> werden – ein großer Vorteil gegenüber bisherigen Angeboten, bei denen menschliche Prüfer zur Live-Überwachung eingesetzt werden und deren Verfügbarkeit begrenzt ist.
</p>

<h4 data-end="3008" data-start="2984">
	Ablauf der Prüfung:
</h4>

<ul data-end="3537" data-start="3010">
	<li data-end="3070" data-start="3010">
		<p data-end="3070" data-start="3012">
			Die KI-Überwachung erfolgt durch die Software „Proctorio“.
		</p>
	</li>
	<li data-end="3233" data-start="3071">
		<p data-end="3233" data-start="3073">
			Vor Beginn der Prüfung muss der Kandidat den Raum per Webcam zeigen, um sicherzustellen, dass keine unerlaubten Hilfsmittel oder weitere Personen anwesend sind.
		</p>
	</li>
	<li data-end="3391" data-start="3234">
		<p data-end="3391" data-start="3236">
			Während der Prüfung reagiert die KI auf auffälliges Verhalten: Abgewandte Blicke, Stimmengewirr, ungewöhnliche Bewegungen oder unerlaubte Geräuschkulissen.
		</p>
	</li>
	<li data-end="3537" data-start="3392">
		<p data-end="3537" data-start="3394">
			Alle Sitzungen werden aufgezeichnet, sodass menschliche Prüfer im Nachgang die Aufnahmen überprüfen und etwaige Fehlalarme ausschließen können.
		</p>
	</li>
</ul>

<p data-end="3537" data-start="3394">
	 
</p>

<p data-end="3700" data-start="3539">
	Laut Droniq bleiben unbedenkliche Verhaltensweisen – wie etwa nervöses Trommeln mit den Fingern – folgenlos. Kritisch wird es nur bei klaren Täuschungsversuchen.
</p>

<p data-end="3700" data-start="3539">
	 
</p>

<p data-end="3700" data-start="3539">
	 
</p>

<h3 data-end="3700" data-start="3539">
	<strong>Preisgestaltung und Schulungsmaterial</strong>
</h3>

<p data-end="3700" data-start="3539">
	 
</p>

<p data-end="3910" data-start="3750">
	Die Online-A2-Prüfung wird derzeit zu einem <strong data-end="3826" data-start="3794">Einführungspreis von 49 Euro</strong> angeboten, später soll der reguläre Preis bei <strong data-end="3884" data-start="3873">95 Euro</strong> liegen. Inbegriffen sind:
</p>

<ul data-end="4117" data-start="3912">
	<li data-end="3962" data-start="3912">
		<p data-end="3962" data-start="3914">
			<strong data-end="3945" data-start="3914">Online-Schulungsmaterialien</strong> zur Vorbereitung
		</p>
	</li>
	<li data-end="4007" data-start="3963">
		<p data-end="4007" data-start="3965">
			Zugang zur KI-gestützten Prüfungsplattform
		</p>
	</li>
	<li data-end="4117" data-start="4008">
		<p data-end="4117" data-start="4010">
			Flexibles Prüfungsdatum – frühestens eine Woche nach Anmeldung, damit ausreichend Vorbereitungszeit besteht
		</p>
	</li>
</ul>

<p data-end="4117" data-start="4010">
	 
</p>

<p data-end="4300" data-start="4119">
	Diese Preisstruktur ist besonders für Einzelpersonen, Start-ups oder kleinere Unternehmen attraktiv, die keine umfangreichen internen Schulungsprogramme aufbauen können oder wollen.
</p>

<p data-end="4300" data-start="4119">
	 
</p>

<p data-end="4300" data-start="4119">
	 
</p>

<h3 data-end="4372" data-start="4307">
	Perspektive: Internationalisierung und mehrsprachige Angebote
</h3>

<p data-end="4832" data-start="4374">
	Ein weiterer Vorteil der Droniq-Lösung liegt in der potenziellen <strong data-end="4464" data-start="4439">Internationalisierung</strong>. Das Unternehmen plant, die Plattform künftig in mehreren Sprachen anzubieten, um gezielt den <strong data-end="4581" data-start="4559">europäischen Markt</strong> zu erschließen. Damit könnten auch professionelle Drohnenpiloten aus anderen EU-Ländern ein deutsches A2-Zeugnis erwerben, sofern ihre nationale Luftfahrtbehörde dieses anerkennt – was im Rahmen der EU-Drohnenregulierung grundsätzlich vorgesehen ist.
</p>

<p data-end="4832" data-start="4374">
	 
</p>

<h3 data-end="4848" data-start="4839">
	Fazit
</h3>

<p data-end="5414" data-start="4850">
	Mit der Einführung einer <strong data-end="4909" data-start="4875">KI-basierten A2-Online-Prüfung</strong> senkt Droniq nicht nur Zugangshürden für angehende professionelle Drohnenpiloten, sondern setzt auch Maßstäbe in puncto Flexibilität, Kostenersparnis und Digitalisierung. Für Unternehmen und selbständige Drohnenpiloten bietet dieses Modell eine zeitgemäße Möglichkeit, gesetzlich erforderliche Qualifikationen effizient und rechtssicher zu erwerben – unabhängig von Ort und Zeit. Damit könnte sich Droniq langfristig als zentraler Anbieter für digitale Drohnenschulungen im europäischen Markt etablieren.
</p>

<p data-end="5414" data-start="4850">
	 
</p>

<p data-end="5433" data-start="5421">
	<strong data-end="5433" data-start="5421">Quellen:</strong>
</p>

<ul data-end="5615" data-start="5434">
	<li data-end="5510" data-start="5434">
		<p data-end="5510" data-start="5436">
			Artikel „KI beaufsichtigt Prüfung von Drohnen-Piloten“, F.A.Z., 08.07.2025
		</p>
	</li>
	<li data-end="5550" data-start="5511">
		<p data-end="5550" data-start="5513">
			Durchführungsverordnung (EU) 2019/947
		</p>
	</li>
	<li data-end="5585" data-start="5551">
		<p data-end="5585" data-start="5553">
			Luftfahrt-Bundesamt (<a data-end="5584" data-start="5574" href="http://www.lba.de" rel="external nofollow" target="_new">www.lba.de</a>)
		</p>
	</li>
	<li data-end="5615" data-start="5586">
		<p data-end="5615" data-start="5588">
			Droniq GmbH (<a data-end="5614" data-start="5601" href="http://www.droniq.de" rel="external nofollow" target="_new">www.droniq.de</a>)
		</p>
	</li>
</ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">371</guid><pubDate>Wed, 09 Jul 2025 08:58:20 +0000</pubDate></item><item><title>Neue Verordnung f&#xFC;r Drohnen</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/topic/173-neue-verordnung-f%C3%BCr-drohnen/</link><description><![CDATA[<p>	Seit dem 07.04.2017 ist eine neue Drohnen-Verordnung in Kraft getreten. Was sich alles ändert, hat der der Film & TV Kameramann <a href="http://www.kameramann.de/branche/klare-regeln-fuer-den-betrieb-von-drohnen/" rel="external nofollow">zusammengefasst</a>.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">173</guid><pubDate>Tue, 16 May 2017 09:44:36 +0000</pubDate></item><item><title>Chapman UK | Duales Kamera-Verfolgungsfahrzeug</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/topic/167-chapman-uk-duales-kamera-verfolgungsfahrzeug/</link><description><![CDATA[
<p>
	Das duale Kamera-Verfolgungsfahrzeug ist eine stabile und manövrierbare Kamera-Plattform für "on-road" und "off-road" Verfolgungsaufnahmen unter allen Wetterverhältnissen. Dieses Video führt Dich hinter die Entstehungsgeschichte einiger Szenen von David Ayer's 2. Weltkriegsdramadrama "FURY" mit Brad Pitt in der Hauptrolle, um zu zeigen wie dieses innovative Fahrzeug dabei half die Action-Szenen und Panzerschlachten des Films auf die Leinwand zu bringen.
</p>

<p>
	 
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo">
	<div>
		<iframe allowfullscreen="true" frameborder="0" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/N-rpyNfsfRY?feature=oembed" width="480"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	 
</p>

<p>
	... und in HD-Qualität auf <a href="https://vimeo.com/137434139" rel="external nofollow">Vimeo</a>.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">167</guid><pubDate>Tue, 15 Nov 2016 18:49:19 +0000</pubDate></item><item><title>Shotover G1 Fahrzeug-Rig mit Flowcine Blackarm</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/topic/154-shotover-g1-fahrzeug-rig-mit-flowcine-blackarm/</link><description><![CDATA[
<p>
	erster test von Alpine-Aerials...
</p>

<p>
	 
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo">
	<div>
		<iframe allowfullscreen="true" frameborder="0" height="268" src="https://player.vimeo.com/video/180194712" title="Shotover G1 carrig with flowcine blackarm. Initial test by ALPINE-AERIALS" width="640"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">154</guid><pubDate>Thu, 25 Aug 2016 21:38:48 +0000</pubDate></item><item><title>DJI Ronin Remote - Firmware-Upgrade zerst&#xF6;rt Fernbedienungseinheit</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/topic/153-dji-ronin-remote-firmware-upgrade-zerst%C3%B6rt-fernbedienungseinheit/</link><description><![CDATA[<p>	mehrere kollegen berichten von einem firmware-upgrade, dass, obwohl offenbar für die Ronin M vorgesehen ist, fälschlicherweise auch für die Ronin-Remote bereitgestellt wird.</p><p>	wird die firmware dann guten glaubens installiert, ist die rc anschließend tot und wird auch nicht mehr über usb erkannt. deshalb augen auf, bevor ihr blind ein firmware-upgrade installiert, dass am ende sehr teuer werden kann. <img alt=":thumbdown:" data-emoticon="" src="https://www.fernseh-kameraleute.de/uploads/emoticons/default_thumbdown.gif" title=":thumbdown:" /></p>]]></description><guid isPermaLink="false">153</guid><pubDate>Thu, 25 Aug 2016 18:29:27 +0000</pubDate></item><item><title>Skater Dolly?</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/topic/80-skater-dolly/</link><description><![CDATA[
<p>Hallo,</p>
<p>hat jemand Erfahrungen mit dem Omni Tracker?</p>
<p><a href="http://omni-tracker.com/Full-Body.html" rel="external nofollow">http://omni-tracker.com/Full-Body.html</a></p>
<p>Der scheint ja im Prinzip das günstige Modell des P+S Skater Mini zu sein...</p>
<p>Gruß, Heiko</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">80</guid><pubDate>Thu, 06 Jan 2011 18:28:24 +0000</pubDate></item><item><title>Einsatzm&#xF6;glichkeiten des Magnum Dolly werden verbessert</title><link>https://www.fernseh-kameraleute.de/topic/51-einsatzm%C3%B6glichkeiten-des-magnum-dolly-werden-verbessert/</link><description><![CDATA[
<p><strong>Die MovieTech AG bietet ab sofort für den Magnum Dolly eine völlig neuentwickelte Systemplattform und eine Mittellenkung an.</strong></p>
<p><span style="font-size:14px"><span style="text-decoration:underline"><strong>Magnum Dolly Systemplattform</strong></span></span></p>
<p>Das Flaggschiff der MovieTech Produktreihe „Magnum Dolly“ wird ab sofort mit neuen Systemplattformen ausgeliefert. Die zahlreichen Montagemöglichkeiten für das große Zubehörprogramm erweitern nochmals die Optionen am Set.</p>
<p>Sitzarme und Seitenschalen können sekundenschnell und sicher direkt auf den Plattformen mit stabilen Befestigungselementen montiert werden. Als Option ist zusätzlich eine Plattform mit einer Öffnung für verschiedene MovieTech-Kugelschaleneinsätze (z.B. 150mm Kugelschale) für tiefe Kamerapositionen erhältlich. Die neuen Systemplattformen können ohne Umbau, auch auf bestehenden Magnum Dollies, eingesetzt werden.</p>
<p><strong>Technische Daten einer Systemplattform</strong></p>
<p>Länge: 740 mm</p>
<p>Breite: 170 mm</p>
<p>Höhe: 25 mm</p>
<p>Gewicht: 6 kg</p>
<p><span style="font-size:14px"><span style="text-decoration:underline"><strong>Magnum Dolly Mittellenkung</strong></span></span></p>
<p>Die Magnum Dolly Mittellenkung schafft neue Distanzen. Beim Schwenken zwischen Grip und Kameramann wird der Bewegungsspielraum nochmals erweitert. Für das Schieben neben der Schiene ist nun -sofern erforderlich - der nötige Abstand vorhanden. Die Lenkung ist in kürzester Zeit montiert und auf den Einsatz von Werkzeug kann dabei sogar ganz verzichtet werden.</p>
<p><span style="font-size:8px">Quelle: </span><a href="http://www.movietech.de/german_09/neuheiten_dt_09.htm" rel="external nofollow"><span style="font-size:8px">MovieTech</span></a></p>
<p><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.fernseh-kameraleute.de/uploads/monthly_07_2009/post-1-1339771088,62.jpg" rel="external nofollow"><img src="https://www.fernseh-kameraleute.de/uploads/monthly_07_2009/post-1-1339771088,62_thumb.jpg" data-fileid="%7B___base_url___%7D/applications/core/interface/file/attachment.php?id=9" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="post-1-1339771088,62_thumb.jpg"></a><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.fernseh-kameraleute.de/uploads/monthly_07_2009/post-1-1339771088,65.jpg" rel="external nofollow"><img src="https://www.fernseh-kameraleute.de/uploads/monthly_07_2009/post-1-1339771088,65_thumb.jpg" data-fileid="%7B___base_url___%7D/applications/core/interface/file/attachment.php?id=10" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="post-1-1339771088,65_thumb.jpg"></a><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.fernseh-kameraleute.de/uploads/monthly_07_2009/post-1-1339771088,68.jpg" rel="external nofollow"><img src="https://www.fernseh-kameraleute.de/uploads/monthly_07_2009/post-1-1339771088,68_thumb.jpg" data-fileid="%7B___base_url___%7D/applications/core/interface/file/attachment.php?id=11" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="post-1-1339771088,68_thumb.jpg"></a></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">51</guid><pubDate>Tue, 28 Jul 2009 10:45:47 +0000</pubDate></item></channel></rss>
