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Geschrieben von: Sennheiser
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Dienstag, den 18. Mai 2010 um 16:00 Uhr |
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+++ Pressemitteilung +++
Wedemark, den 18. Mai 2010 – Nur wenige Tage nach seinem 98. Geburtstag ist Prof. Dr.-Ing. Fritz Sennheiser, Audiopionier und Gründer der heutigen Sennheiser electronic GmbH & Co. KG, am späten Abend des 17. Mai verstorben. Die Audiobranche hat eine menschlich und fachlich große Persönlichkeit verloren.
Mit seinem Unternehmen hat Prof. Dr. Fritz Sennheiser die Entwicklung der Tonübertragungstechnik entscheidend mitgeprägt, viele epochale Entwicklungen in Elektroakustik und Übertragungstechnik miterlebt und mitgestaltet. Unter seiner Ägide entstanden das erste Richtrohrmikrofon, der offene Kopfhörer und wichtige Entwicklungen in der drahtlosen Übertragungstechnik auf Funk- und Infrarotbasis. Seinen Entwicklern dabei die nötige „Spielwiese“ zu geben, war für Fritz Sennheiser selbstverständlich, ebenso, dass er neben der beträchtlichen Arbeit im und für das beständig wachsende Unternehmen sein Wissen an Studenten weitergab und auch sie für das Thema Elektroakustik Feuer und Flamme werden ließ. 1982 zog er sich aus der Leitung des Unternehmens zurück, die er in die Hände seines Sohnes Prof. Dr. sc. techn. Jörg Sennheiser legte.
Fritz Sennheiser blieb dem Unternehmen, das er im Sommer 1945 gegründet hatte, bis zuletzt verbunden und nahm stets regen Anteil am Unternehmensgeschehen. Seine Begeisterung für die Audiotechnik, seine kreative Neugier, gepaart mit einer heute nur noch selten anzutreffenden Bescheidenheit, Disziplin und einer Herzlichkeit und Großzügigkeit im Umgang mit Menschen, wird allen, die ihn kannten, ein Vorbild bleiben.
Die Geschichte der Elektroakustik in Europa bleibt untrennbar mit dem Namen Fritz Sennheiser verbunden.
Bild: Prof. Dr. Fritz Sennheiser (9. Mai 1912 – 17. Mai 2010) vor dem Gebäude, in dem er im Sommer 1945 das Unternehmen gründete
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Geschrieben von: Arni
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Freitag, den 26. Februar 2010 um 18:00 Uhr |
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Die WDR mediagroup digital GmbH, ein Unternehmen der WDR mediagroup, dem kommerziellen Mediendienstleister des WDR, hat beim Schweizer Unternehmen JORDI AG Communication das digitale Archivierungssystem A.D.A.M (Automated Digital Archive Migration) bestellt. Man will zukünftig mit A.D.A.M das bestehende Videoarchiv des WDR in ein digitales, filebasiertes Archiv überführen. Dabei sollen die vorliegenden Kassetten-Formate Betacam, Betacam SP, Betacam SX, Digital Betacam und IMX in das IT-taugliche MXF-Dateiformat umgewandelt werden.
„Unsere Aufgabe ist es, die Programminhalte des WDR auch technisch dauerhaft und zukunftsfest für die Zuschauer zu erhalten. Um dies so wirtschaftlich wie möglich zu realisieren, haben wir uns für A.D.A.M entschieden. Mit diesem weltweit einzigartigen System können wir die Digitalisierung effizient umsetzen“, erläutert Friedrich Reusch, Geschäftsführer der WDR mediagroup digital.
A.D.A.M wurde auf Basis eines Standard-Industrieroboters entwickelt und ermöglicht dadurch kosteneffizientes und leistungsfähiges Arbeiten. Das komplette System benötigt für seinen Betrieb eine Stellfläche von 25 m² und der Industrieroboter selbst bringt eine viertel Tonne Eigengewicht auf die Waage. Es können bis zu 740 Kassetten für einen automatisierten Digitalisierungsvorgang zwischengelagert werden, so dass ein völlig autonomes Arbeiten von drei Tagen ohne jeglichen Eingriff durch den Menschen möglich ist. Damit können laut Hersteller pro Jahr maximal 40.000 Stunden Videomaterial digitalisiert werden.
Vor dem eigentlichen Digitalisierungsvorgang werden die Bänder zunächst von Staub und Abrieb gereinigt und auf Spurdefekte geprüft. Während der Digitalisierung wird jede Spur (Bild, Ton und Timecode) einzeln überprüft und in einem Logfile abgelegt. Diese werden vom System analysiert, welches zudem überprüft, ob die Spuren auf dem Tape ein einwandfreies Kopieren zulassen. Sollte dem nicht so sein, wird nach einer erneuten Reinigung des Bandes der Digitalisierungsprozess nochmals durchlaufen.
Die Zuführung der Kassetten zur Digitalisierung erfolgt dann mittels eines Ein-/Ausgangs-Karussells. Der Roboterarm greift sich die zwischengelagerte Kassette aus dem Karussell und verbringt diese in eine IMX-Abspielmaschine von Sony. Dort angekommen, stellt das System selbstständig Beginn und Ende der Aufzeichnung fest — sowohl bei Einzelbeiträgen wie bei Sammelkassetten mit mehreren Beiträgen. Daraus wird ein Bandinhaltsverzeichnis generiert und eine 1:1-Kopie einer jeden Kassette im MXF-Format erzeugt. Hierbei wird eine Videodatenrate von 50 Mbps im I-Frame only-Modus benutzt. Die so erzeugten MXF-Files werden dann auf Datenbänder überspielt, die zusammen mit einer Migrations-Dokumentation den Output von A.D.A.M darstellen.
Quelle: JORDI AG - Communication
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Geschrieben von: MCA
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Dienstag, den 09. Februar 2010 um 16:00 Uhr |
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MCA baut Studiosets für ARD und ZDF
Zwölf Container mit Material haben noch im alten Jahr Leipzig verlassen – ihr Ziel, das winterliche Vancouver.
Ihr Inhalt: Die Einzelteile für das Sendestudio von ARD und ZDF bei den olympischen Winterspielen 2010.
Seit Anfang Januar ist auch Jörg Seliger in Vancouver vor Ort. Er ist Projektleiter bei der MCA und hat den Kulissenbau von Beginn an begleitet. Bereits im Spätsommer haben die Handwerker der MCA die Teile für die Studiosets gebaut. Im Auftrag des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS, der für die ARD die Federführung für Vancouver 2010 hat.
Ornamente mit der Fräse
Im kanadischen Wintersportort wartete im Januar ein Team von MDR-Technikern, um das Sendestudio einzurichten. Jörg Seliger stand den Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Denn die Deko kam in vielen Einzelteilen. „Wir fertigen die Holzteile mit unserer computergesteuerten CNC-Fräse“, erklärt Seliger. So können beliebige Formen produziert werden. „Sogar die Ornamentwände konnten mit der CNC-Fräse realisiert werden.“
Je filigraner die Formen, desto komplexer sind natürlich die Herausforderungen beim Aufbau. Aber Jörg Seliger war bei den Arbeiten von Anfang an dabei und kannte so beim Aufbau jedes Detail.
Tolle Optik
In Kanada haben die Techniker neben dem Vancouver Sendestudio auch noch ein kleines, gläsernes Studio im 120 Kilometer entfernten Whistler errichtet. „Das ist ein Tageslichtstudio auf einem Hoteldach, so hat man ein Bergmassiv im Hintergrund. Das sieht sehr beeindruckend aus“, sagt Seliger.
Die Entwürfe für die Studios kommen von einer Schweizer Agentur. Im großen Sendestudio werden vor den Sendungen verschiedene Brandings auf den Grundbau aufgebracht. So haben die ARD-Sendungen unter MDR-Federführung und die Sendungen im ZDF jeweils einen eigenen Look. „Zum Beispiel werden die Sofabezüge und verschiedene Hintergrundelemente getauscht“, schildert Jörg Seliger.
Media City Atelier (MCA) GmbH
© Bild oben: MCA/Jörg Seliger, Bild unten: MDR/Axel Berger
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Geschrieben von: Arni, Sony
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Donnerstag, den 16. April 2009 um 16:20 Uhr |
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Das Leipzig nicht nur im Fußball Geschichte geschrieben hat, wissen wir seit der Gründung des Deutschen Fußballbunds im Jahre 1900. 109 Jahre später kann Leipzig ein weiteres kleines Erfolgserlebnis verbuchen, wenn auch nicht direkt in sportlicher Hinsicht. Nein, einen Aufstieg einer der beiden Fußballmannschaften in eine höhere Liga können wir leider nicht verkünden. Dafür hat sich aber gerade aus unserer „Kamerasicht“ etwas berichtenswertes getan.
Der für die Fernseh-Übertragung verantwortliche Berliner Broadcast-Spezialist TopVision hat beim Fußballweltmeisterschafts-Qualifikationsspiel Deutschland-Lichtenstein erstmals die neuen hochauflösenden HDVF-EL100 OLED-Farbsucher von Sony eingesetzt. Diese zeichnen sich vor allem durch ihre rekordverdächtigen Reaktionszeiten aus und sind damit prädestiniert für die Verfolgung von bewegten Objekten bei rasanten Sportereignissen. Mit den neuen Suchern können die Kameraleute von TopVision Dynamik, Präzision und Emotionen vor Ort nun noch effizienter einfangen.
„Wir übertragen seit der Firmengründung 1994 regelmäßig Fußballevents der Spitzenklasse und seit 2005 arbeiten wir mit HD. Durch die neuen OLED-Sucher von Sony werten wir unsere topaktuellen HD-Kameras noch einmal auf – besonders für den äußerst dynamischen Sporteinsatz, wo es vor allem auch auf Reaktionszeiten ankommt“, so Eduard Palasan, Geschäftsführer von TopVision.
Der 11“-Zoll Farbsucher nutzt Organic Light Emitting-Dioden und ist das erste Professional Produkt von Sony mit OLED-Technik. Die neuartigen Panels reduzieren die Lichtemission bei der Wiedergabe von dunklen Farbtönen und können daher tiefstes Schwarz reproduzieren. Dazu kommt ein hohes Kontrastverhältnis von über 1.000.000 zu 1. Das Panel selbst verfügt über keine Hintergrundbeleuchtung – somit kann die Lichtemission für alle Helligkeitswerte von null bis zu den Maximalwerten reguliert werden.
Diese innovative Technologie sorgt für brillante Farben und höchste Detailgenauigkeit und ist bestens für die Kontrolle von High Definition-Material geeignet: Anwender sehen während der Aufnahme ein realistisches Kontrastverhältnis und akkurate Farbpegel. Mit der hohen Auflösung von 960 x 540 Pixel bietet der Farbsucher einen weiten Betrachtungswinkel und ermöglicht einfaches Fokussieren. Der HDVF-EL100 Sucher wurde speziell für Profis entworfen und verfügt über eine praxisnahe Ergonomie, welche Kameraleute auch bei längeren Aufzeichnungen entlastet.
TopVision setzt die neuen OLED-Farbsucher in Kombination mit ihrem großen Bestand an High Definition-Systemkameras der Typen Sony HDC-1000 und HDC-1500/1550 sowie mit den HD-Super-Motion-Kameras vom Typ HDC-3300 ein. Mit dem neuen Investment setzt TopVision, als einer der führenden europäischen TV-Dienstleister, die Messlatte für HD-Live-Produktionen wieder ein ganzes Stück höher.
Fotos: TopVision
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Geschrieben von: Arni
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Montag, den 26. Mai 2008 um 13:19 Uhr |
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Das grosse Sportveranstaltungen dafür geradezu prädestiniert zu sein scheinen neue Fernsehformate einzusetzen, hat uns die Vergangenheit vielfach gezeigt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch bei der Produktion der Fussball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz das Neueste an Technik eingesetzt wird, was sich im Arsenal befindet. Als erster öffentlich-rechtliche Fernsehsender im deutschsprachigen Raum wird der ORF pünklich zum EM-Auftakt das hochauflösende Fernsehen via ASTRA-Satellit an die Frau und den Mann bringen. Allerdings gibt es konzeptionelle Defizite, was die Formatfrage anbelangt.
So werden die Bilder in den Fussballstadien von der UEFA zwar in 1080i aufgenommen, anschliessend allerdings von HD Suisse und ORF HD in 720p ausgestrahlt. Damit sind qualitative Abstriche beim Endverbraucher vorprogrammiert. Aufgrund des Formate-Mischmaschs werden jeweils die Nachteile beider HD-Normen an den Rezipienten weitergegeben. Während 720p etwas von der sonst überlegenen Detailauflösung des 1080i-Formats bei ruhigen Bildern abknappst, so ruiniert 1080i die sonst bemerkenswerte Schärfeleistung von 720p bei bewegten Bildinhalten.
Doch was steckt in Wirklichkeit hinter dieser Inkonsequenz? Der Hauptgrund für ein Produktionsformat 1080i dürfte wohl die grössere Praxiserfahrung gegenüber 720p sein. Hinzu kommt, dass der im Augenblick wichtigste europäische HD-Markt in Großbritannien auf 1080i setzt. Dagegen hat sich der Verband der öffentlich-rechtlichen Sender in Europa, die European Broadcasting Union, für 720p als Produktions- und Sendestandard ausgesprochen. ARD und ZDF wollen ab dem Frühjahr 2010 mit ihrer High Definition Sparte an den Start gehen und folgen den Empfehlungen der EBU. Damit werden die Olympischen Winterspiele in Vancouver zur Premiere und Feuertaufe für das hochauflösende Fernsehen in Deutschland.
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