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Geschrieben von: Arni
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Dienstag, den 14. April 2009 um 13:00 Uhr |
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Wie der Norddeutsche Rundfunk heute bekannt gab, wird im Laufe des morgigen Abends die hauseigene Mediathek des Senders ihren Betrieb aufnehmen. Internetnutzer können dann unter www.ndr.de/mediathek kostenlos auf aktuelle Sendungen des Fernseh- und Radioprogramms zugreifen. Auch sogenannte Livestreams von gerade laufenden Sendungen können dann in Echtzeit angeschaut werden. Für eine Individualisierung des Angebots werden eine Stichwortsuche, eine Merkliste sowie eine Empfehlen-Funktion bereitgestellt.
Der Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks hatte dem Vorhaben Ende März zugestimmt. Damit wurde laut NDR der bundesweit erste so genannte "Drei-Stufen-Test" abgeschlossen. Im Rahmen dieses Tests, der auf freiwilliger Basis stattfand, hatte der NDR Rundfunkrat vorab darüber zu befinden, inwieweit das Angebot den demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Gesellschaft entspricht, in welchem Umfang es in qualitativer Hinsicht zum publizistischen Wettbewerb beitragen wird und welcher finanzielle Aufwand dafür erforderlich ist. Intendant Marmor zeigte sich zufrieden: "Ich bin froh, dass wir jetzt starten können. Im Laufe der Zeit werden wir das Angebot weiter ergänzen und verbessern."
Bildnachweis: Logo des NDR, © NDR
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Geschrieben von: Arni
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Mittwoch, den 01. April 2009 um 12:00 Uhr |
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Der in finanziellen Nöten befindliche Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) erhält von fünf großen ARD-Anstalten eine zinslose Liquiditätshilfe in Höhe von 20 Millionen Euro. Wie die ARD heute in einer Pressemeldung bekannt gab, gewähren die finanziell stärker aufgestellten Sender WDR, SWR, NDR, BR und MDR ihr Darlehen in zwei Tranchen zu je zehn Millionen Euro. Die erste Hälfte wird in diesem Jahr zur Verfügung gestellt, die zweiten 10 Millionen folgen dann in 2010. Darauf einigten sich die Intendantinnen und Intendanten der ARD-Anstalten in München.
RBB-Intendantin Dagmar Reim zeigte sich ob der Münchener Entscheidung erleichtert: "Der Rundfunk Berlin-Brandenburg ist von Gebührenausfällen überdurchschnittlich betroffen. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) hat dies anerkannt und die ARD zu einer Liquiditätshilfe an den rbb ermuntert. Wir sind dem WDR, SWR, NDR, BR und MDR sehr dankbar für das Darlehen. Es sorgt neben unseren eigenen fortgesetzten Sparanstrengungen für den Erhalt unserer Leistungskraft."
Auch ARD-Vorsitzender Peter Boudgoust (SWR) bedankte sich bei den fünf Landesrundfunkanstalten: "Das war keine einfache Entscheidung in diesen für uns alle schwierigen Zeiten. Aber es zeugt von Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein innerhalb der Arbeitsgemeinschaft."
Der RBB leidet seit 2005 unter Einnahmerückgängen, die der überdurchschnittlich stark von Gebührenbefreiungen geprägten Situation, besonders im Großraum Berlin, geschuldet sind. Erste prominente Opfer eines selbst auferlegten Sparkurses waren die Einstellung des Fernsehmagazins "Polylux" sowie die Abschaltung des Hörfunksenders "Radio Multikulti" - wir berichteten.
Bildnachweis: Logo des RBB, © RBB
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Mittwoch, den 10. Dezember 2008 um 11:00 Uhr |
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Der italienische Fernsehsender RAI gab bekannt, dass er in den kommenden drei Jahren 6 Millionen Euro in die Umstellung auf High Definition und das XDCAM HD 422-Format investiert. Damit hat sich der große öffentlich-rechtliche Fernsehsender mit zurzeit vier Fernsehprogrammen für die HD-Produktion mit Sony entschieden. RAI erwirbt dafür 180 Sony High-End-Camcorder vom Typ PDW-700 sowie 180 Studiodecks PDW-HD1500. Diese kommen in sämtlichen Produktionsbereichen, von der Nachrichtenberichterstattung bis hin zu TV-Filmen und Dokumentationen zum Einsatz.
Zur Auswahl des MPEG HD 422-Produktionsformats mit einer Datenrate von 50 Mbit/s erklärt Ubaldo Toni, Leiter der technischen Abteilung der TV-Produktion bei RAI: "Dies ist eine große Investition, somit ist es wichtig, dass wir uns nicht nur aus technologischer, sondern auch aus betrieblicher Sicht für das richtige Format entscheiden. Wir haben während des Sommers die Sony XDCAM-Technologie bei zwei der größten Sportveranstaltungen der Welt getestet und waren von den Ergebnissen begeistert."
Durch das vielseitige XDCAM HD 422-System kann die vorhandene Videotechnik bei RAI sukzessive ersetzt werden. So besteht z.B. die Möglichkeit alte Band-MAZen erst einmal gegen neue XDCAM-Studiodecks auszutauschen und diese übergangsweise in eine klassische Umgebung einzubinden. Im Zuge der weiteren Vernetzung werden die Decks dann in den kommenden IT-Workflow integriert. Außerdem ermöglicht die bandlose XDCAM-Technologie die Umstellung auf HD bei gleichzeitiger Kompatibilität zu bisherigen SD-Standards. Das ist für Andrea Lorusso Caputi, Leiter der TV-Produktionsabteilung von RAI, ein wichtiges Argument: "Das XDCAM-Format und die Professional Disc spielen eine tragende Rolle auf dem Weg zu High Definition, denn sie erlauben es, den aktuellen Workflow vorerst beizubehalten und gleichzeitig von innovativen IT-Funktionen zu profitieren."
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Montag, den 17. November 2008 um 13:00 Uhr |
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Der Bayerische Rundfunk hat sich im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung für XDCAM HD 422 von Sony als zukünftiges Format für die High Definition Fernseh-Produktion entschieden. Der BR hat die Absicht erklärt, in den kommenden drei Jahren über 400 XDCAM HD 422 Einheiten anzuschaffen. Dazu gehören 98 Camcorder vom Typ PDW-700, 40 Studiodecks PDW-HD1500, 192 Professional Disk Laufwerke PDW-U1 und 77 Field-Recorder. Für die automatisierte Einspielung des Video-Materials sind weiterhin 3 XDCAM-Cart Systeme PDJ-A640 eingeplant.
Nachdem bereits in einigen Außenstudios des BR positive Erfahrungen mit dem XDCAM-Workflow in Standard-Definiton (SD) gemacht wurden und auch das neue HD-Format ausgiebige Testläufe bestand, fiel die Wahl erneut auf Sony. "Nach der Prüfung von XDCAM HD 422 freuen wir uns, nach Betacam und Digital-Betacam erneut ein Sony Format einzuführen", erklärt Herbert Tillmann, Direktor Produktion und Technik des Bayerischen Rundfunks. "Besonders auch deshalb, weil wir uns in den vergangenen Jahren im regelmäßigen Dialog mit Sony befanden - sogar mit den Ingenieuren in Japan. So konnten wir bereits bei der Entwicklung des Formats auch unsere eigenen Anforderungen mit einfließen lassen."
Die ersten 20 XDCAM HD 422 Camcorder PDW-700 sind fest geordert und werden bereits Anfang 2009 beim BR eintreffen. Das gesamte Volumen des XDCAM HD 422-Auftrags wird in den kommenden Jahren bis spätestens 2012 ausgeliefert. Außerdem erhalten alle Geräte zusätzlich eine SD-Option. Somit ist beim Sender maximale Flexibilität während der Migration zu HD gewährleistet.
Die Camcorder verfügen unteren anderem über 2/3" CCD Power HAD FX Bildsensoren, bieten Aufnahmemöglichkeiten in Full-HD 1080i oder Progressiv 720p mit Bilddatenraten bis zu 50 Mbps. Als Aufnahmemedium kommt die optische Professional Disc mit einer Speicherkapazität von bis zu 50 GB zum Einsatz. Die Datenträger können mehr als tausend Mal bespielt und über eine Million Mal abgespielt werden.
Personen im Bild (von links): Katsunori Yamanouchi, Georg Beyer, Jürgen Burghard, Goran Hantschel (alle Sony) und Herbert Tillmann, Jens- Peter Imohr, Christoph Kölbl (alle BR)
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Geschrieben von: Arni
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Freitag, den 31. Oktober 2008 um 19:00 Uhr |
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Nachdem die bereits im Jahr 2006 gestartete Testphase im Regionalstudio Kassel erfolgreich gemeistert wurde, stehen die Ampeln für eine Umrüstung der hessischen Kameraflotte von Betacam SP hin zum bandlosen P2-Format jetzt auf grün. Bis 2011 will man in Frankfurt, Kassel und dem ARD-Studio Madrid komplett bandlos produzieren. Zum Einsatz werden zunächst die Kameramodelle AJ-SPX900 und AJ-HPX2100 kommen, wodurch man beim Hessischen Rundfunk mit DV, DVCPRO 25/-50 und DVCPRO HD ein umfassendes Qualitätsspektrum für die unterschiedlichen Sendeformate abdecken kann.
Bildnachweis: Logo des HR, © HR
(Quelle) |
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