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Geschrieben von: Arni
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Mittwoch, den 29. April 2009 um 12:45 Uhr |
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Dass die Wirtschaftskrise auch beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk angekommen ist, haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten bereits erlebt. Bei der gestrigen Personalversammlung des Hessischen Rundfunks stellte Intendant Dr. Helmut Reitze ein Sparpaket in Höhe von 64 Millionen Euro für die laufende Gebührenperiode vor. Dabei fällt der Anteil für die Fernsehabteilung, der bis 2012 eingespart werden soll, mit 2,9 Mio. Euro noch relativ moderat aus.
Konkret stehen für den Sender vor allem die Nichtbesetzung von 24 Planstellen, sowie weitere Einsparungen im Zuge der laufenden Tarifverhandlungen mit freien Mitarbeitern auf der Tagesordnung. Das Fernsehen verliert darüber hinaus mit "Koch was draus" und dem "hessenjournal" gleich zwei komplette Formate. Auch will man die Gelder für unterhaltende Sendungen entsprechend einkürzen.
Als Ersatz für das halbstündige "hessenjournal" will man eine werktäglich laufende 15-minütige Nachrichtensendung fahren. Man will damit offensichtlich den Eindruck vermeiden, dass man an der regionalen Berichterstattung spare. Darüber hinaus sollen zusätzliche Mittel für die aktuelle Berichterstattung bereit gestellt werden, um im Tagesverlauf häufiger als bisher ein Kurznachrichten-Format zu etablieren. Auch will man in Zukunft landespolitische Großthemen wie derzeit Opel finanziell besser ausstatten.
Für hr-Intendant Dr. Helmut Reitze steht fest: "Das wichtigste Ziel ist es, die Eigenständigkeit des hr zu erhalten. Dabei soll so wenig wie möglich im Programm gespart werden. Die Einsparungen schaffen zudem neue Spielräume für innovative Programmideen."
Bildnachweis: Logo des HR, © HR
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