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Samstag, 31. Juli 2010
Deutscher Kamerapreis 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Arni   
Mittwoch, den 30. Juni 2010 um 13:00 Uhr

Fernseh-Kameraleute.de gratuliert dem Gewinner des diesjährigen 20. Deutschen Kamerapreises in der Kategorie Bericht/Reportage. Für seinen Beitrag "37 Grad – Leben auf kleinstem Fuß" erhielt Mirko Schernickau die begehrte Auszeichnung, die am Sonntagabend in Köln verliehen wurde. Die Jury begründete ihre Wahl damit, dass die von Mirko Schernickau geführte Kamera in Bildausschnitt, Lichtstimmung und Farbgebung das Schicksal und die Gefühle dieser Familie in einem hochemotionalen Film exzellent transportiert. Die Kameraarbeit gibt dem Film eine hohe Intensität und führt den Zuschauer sehr nah an die Protagonisten heran.


Bild: WDR/Klaus Görgen

 
Prof. Dr. Fritz Sennheiser gestorben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sennheiser   
Dienstag, den 18. Mai 2010 um 16:00 Uhr

+++ Pressemitteilung +++

Wedemark, den 18. Mai 2010 – Nur wenige Tage nach seinem 98. Geburtstag ist Prof. Dr.-Ing. Fritz Sennheiser, Audiopionier und Gründer der heutigen Sennheiser electronic GmbH & Co. KG, am späten Abend des 17. Mai verstorben. Die Audiobranche hat eine menschlich und fachlich große Persönlichkeit verloren.

Mit seinem Unternehmen hat Prof. Dr. Fritz Sennheiser die Entwicklung der Tonübertragungstechnik entscheidend mitgeprägt, viele epochale Entwicklungen in Elektroakustik und Übertragungstechnik miterlebt und mitgestaltet. Unter seiner Ägide entstanden das erste Richtrohrmikrofon, der offene Kopfhörer und wichtige Entwicklungen in der drahtlosen Übertragungstechnik auf Funk- und Infrarotbasis. Seinen Entwicklern dabei die nötige „Spielwiese“ zu geben, war für Fritz Sennheiser selbstverständlich, ebenso, dass er neben der beträchtlichen Arbeit im und für das beständig wachsende Unternehmen sein Wissen an Studenten weitergab und auch sie für das Thema Elektroakustik Feuer und Flamme werden ließ. 1982 zog er sich aus der Leitung des Unternehmens zurück, die er in die Hände seines Sohnes Prof. Dr. sc. techn. Jörg Sennheiser legte.

Fritz Sennheiser blieb dem Unternehmen, das er im Sommer 1945 gegründet hatte, bis zuletzt verbunden und nahm stets regen Anteil am Unternehmensgeschehen. Seine Begeisterung für die Audiotechnik, seine kreative Neugier, gepaart mit einer heute nur noch selten anzutreffenden Bescheidenheit, Disziplin und einer Herzlichkeit und Großzügigkeit im Umgang mit Menschen, wird allen, die ihn kannten, ein Vorbild bleiben.

Die Geschichte der Elektroakustik in Europa bleibt untrennbar mit dem Namen Fritz Sennheiser verbunden.

Bild: Prof. Dr. Fritz Sennheiser (9. Mai 1912 – 17. Mai 2010) vor dem Gebäude, in dem er im Sommer 1945 das Unternehmen gründete

 
Gerichtsurteil zu Aufnahmen mit versteckter Kamera PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: RTL   
Montag, den 08. März 2010 um 15:32 Uhr

OLG Düsseldorf hebt einstweilige Verfügung gegen Drehs mit versteckter Kamera im RTL-Prozess auf

Logo: RTL Mit dem heute ergangenen Urteil hat das Oberlandesgericht Düsseldorf die einstweilige Verfügung des Landgerichts Düsseldorf gegen die Anfertigung versteckter Kamerabilder durch RTL in einer Arztpraxis in Düsseldorf aufgehoben. In dem Urteil des OLG heißt es wie folgt: „Die einstweilige Verfügung des Landgerichts Düsseldorf vom 14.07.2009 wird aufgehoben und der Antrag des Antragstellers auf ihren Erlass zurückgewiesen.“ Rechtsanwalt Prof. Dr. Elmar Schuhmacher, der den Sender in diesem Fall beraten hat, bezeichnet das Urteil als „Sieg für den investigativen Journalismus!“

Auslöser für den Rechtsstreit waren Filmaufnahmen mit versteckter Kamera in einer Düsseldorfer Arztpraxis. Dabei recherchierte ein RTL-Team, wie leicht man in Deutschland an verschreibungspflichtige und Sucht gefährdende Medikamente wie Psychopharmaka oder starke Schmerzmittel kommen kann. Nachdem die als Patientin auftretende Redakteurin vom Arzt auch ein entsprechendes Rezept erhielt und die Aufnahmen am 29. Juni 2009 in „EXTRA“ zum Thema „Gedopt am Arbeitsplatz“ verfremdet ausgestrahlt wurden, versuchte der Arzt ein grundsätzliches Verbot der Anfertigung von Aufnahmen in seiner Praxis zu erwirken.

Prof. Dr. Elmar Schuhmacher: „Das Urteil des OLG belegt, dass RTL hier rechtmäßig agiert, wenn man auch weiterhin im Interesse der Zuschauer solche Drehs macht. Das von RTL erstrittene Urteil garantiert den elektronischen Medien auch weiterhin die Freiheit solcher Recherchemethoden.“

 
20 Jahre Photoshop PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Arni   
Samstag, den 27. Februar 2010 um 15:30 Uhr

Am 19.Februar 1990 erblickte die erste Version des heute nicht mehr aus der modernen Bildbearbeitung wegzudenkenden Werkzeugs Adobe Photoshop das Licht der Welt. Was im Jahr 1987 als einfache Anwendung zur Anzeige von Graustufenbildern auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm begann, entwickelte sich kontinuierlich zum innovativen Gesamtpaket für digitale Bildbearbeitung mit über 10 Millionen Nutzern weltweit.

"Vor 20 Jahren ging Adobe davon aus, etwa 500 Exemplare von Photoshop pro Monat zu verkaufen", so Photoshop-Miterfinder Thomas Knoll. "Rückblickend kann man sagen, dass diese Prognose weit übertroffen wurde! Es ist unglaublich, dass Millionen von Menschen die Software heute im Einsatz haben. Wir wussten damals, dass wir eine wegweisende Technologie in unseren Händen halten. Aber wir hätten niemals erwartet, dass sie einen so großen Einfluss auf die Bilder, die wir um uns herum sehen, haben würde. Die Möglichkeit, jemanden einfach innerhalb eines Bildes zu platzieren, war nur der Anfang der Magie, die Photoshop heute umgibt."

Zum ersten Mal seit 18 Jahren traf sich jetzt das erste Photoshop-Team zu Brot und Wein und diskutierte über seine frühe Arbeit an der Software und präsentiert Photoshop 1.0 auf einem Macintosh-Computer.




Photoshop 20th Anniversary


 
WDR mediagroup investiert in digitales Archivierungssystem PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Arni   
Freitag, den 26. Februar 2010 um 18:00 Uhr

Die WDR mediagroup digital GmbH, ein Unternehmen der WDR mediagroup, dem kommerziellen Mediendienstleister des WDR, hat beim Schweizer Unternehmen JORDI AG Communication das digitale Archivierungssystem A.D.A.M (Automated Digital Archive Migration) bestellt. Man will zukünftig mit A.D.A.M das bestehende Videoarchiv des WDR in ein digitales, filebasiertes Archiv überführen. Dabei sollen die vorliegenden Kassetten-Formate Betacam, Betacam SP, Betacam SX, Digital Betacam und IMX in das IT-taugliche MXF-Dateiformat umgewandelt werden.

„Unsere Aufgabe ist es, die Programminhalte des WDR auch technisch dauerhaft und zukunftsfest für die Zuschauer zu erhalten. Um dies so wirtschaftlich wie möglich zu realisieren, haben wir uns für A.D.A.M entschieden. Mit diesem weltweit einzigartigen System können wir die Digitalisierung effizient umsetzen“, erläutert Friedrich Reusch, Geschäftsführer der WDR mediagroup digital.

A.D.A.M wurde auf Basis eines Standard-Industrieroboters entwickelt und ermöglicht dadurch kosteneffizientes und leistungsfähiges Arbeiten. Das komplette System benötigt für seinen Betrieb eine Stellfläche von 25 m² und der Industrieroboter selbst bringt eine viertel Tonne Eigengewicht auf die Waage. Es können bis zu 740 Kassetten für einen automatisierten Digitalisierungsvorgang zwischengelagert werden, so dass ein völlig autonomes Arbeiten von drei Tagen ohne jeglichen Eingriff durch den Menschen möglich ist. Damit können laut Hersteller pro Jahr maximal 40.000 Stunden Videomaterial digitalisiert werden.

Vor dem eigentlichen Digitalisierungsvorgang werden die Bänder zunächst von Staub und Abrieb gereinigt und auf Spurdefekte geprüft. Während der Digitalisierung wird jede Spur (Bild, Ton und Timecode) einzeln überprüft und in einem Logfile abgelegt. Diese werden vom System analysiert, welches zudem überprüft, ob die Spuren auf dem Tape ein einwandfreies Kopieren zulassen. Sollte dem nicht so sein, wird nach einer erneuten Reinigung des Bandes der Digitalisierungsprozess nochmals durchlaufen.

Die Zuführung der Kassetten zur Digitalisierung erfolgt dann mittels eines Ein-/Ausgangs-Karussells. Der Roboterarm greift sich die zwischengelagerte Kassette aus dem Karussell und verbringt diese in eine IMX-Abspielmaschine von Sony. Dort angekommen, stellt das System selbstständig Beginn und Ende der Aufzeichnung fest — sowohl bei Einzelbeiträgen wie bei Sammelkassetten mit mehreren Beiträgen. Daraus wird ein Bandinhaltsverzeichnis generiert und eine 1:1-Kopie einer jeden Kassette im MXF-Format erzeugt. Hierbei wird eine Videodatenrate von 50 Mbps im I-Frame only-Modus benutzt. Die so erzeugten MXF-Files werden dann auf Datenbänder überspielt, die zusammen mit einer Migrations-Dokumentation den Output von A.D.A.M darstellen.



Quelle: JORDI AG - Communication

 
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